| Walfang Färöer-Inseln (Faroe) |
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Walmord auf den Färöer-Inseln Protestaktion und Aufklärungskampagne durch WDSF/ProWal direkt auf den Färöer-Inseln und in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen Versenkte Pinger des WDSF/ProWal vor der Färöer-Küste schrecken Wale ab Skandale aufgedeckt
Pressehinweis: Die meisten Fotos sind auch hochauflösend verfügbar - Filmbeiträge auf Anfrage verfügbar
© WDSF/ProWal-Fotos
Färöer-Zeitung "Sosialurin" kündigte im Juli 2010 den offiziellen Besuch der Tierschutzaktivisten des WDSF u. ProWal an "Deutsche warnen vor vergifteten Grindwalen"
01.09.2010 - Färöer-Fernsehen und-Zeitung berichten über die WDSF/ProWal-Strafanzeige gegen das Walmorden:
01.09.2010 - Färöer-Polizei und dänische Justiz befasst sich mit Strafanzeige des WDSF gegen Waljagd
Foto: vagaportal.fo Färöer-Polizeiinspektor Kára Thorsteinsson mit WDSF-Strafanzeige befasst http://new.vagaportal.fo/pages/posts/tveir-politiinspektorar-meldadir-3614.php
Text Strafanzeige (Deutsch, Englisch, Spanisch): http://www.walschutzaktionen.de/226301/990901.html (auf dieser Seite wird über die Aktion wöchentlich fortlaufend berichtet)
s.a. aktuell:
01.09.2010 - Färöer-TV und -Zeitung berichten über WDSF/ProWal-Strafanzeige gegen das Färöer-Walmorden 1. und 2. Link auf Färöeisch - 3. Link Englisch http://www.kringvarp.fo/index.asp?s=49&Id=72228 http://www.portal.fo/?lg=74366 http://new.vagaportal.fo/pages/posts/tveir-politiinspektorar-meldadir-3614.php
23.07.2010 - Filmbeitrag: Das brutale Töten einer ganzen Walschule in Thorshavn/Färöer-Inseln: http://www.youtube.com/watch?v=yXZPmdULIKs&feature=player_embedded
25.08.10 - Walmord dauerte 24 Stunden
Tierschutz-Aktivisten des WDSF/ProWal decken skandalöse Walfangpraktiken auf den Färöer-Inseln auf
20.08.2010 - Walschützer des WDSF/ProWal stoppen Walmord auf den Färöer-Inseln Walrettung in Neuseeland - Brutales Walschlachten in Europa - Orcageräusche schützen Grindwale http://www.pr-inside.com/de/walrettung-in-neuseeland-brutales-walschlachten-in-europa-r2069460.htm
16.08.2010 - Deutsche "Undercover-Angler" des WDSF/ProWal verhindern weiteres Blutbad auf den Färöer-Inseln Pinger versenkt http://www.presseportal.de/story.htx?nr=1665248
10.08.2010 - Aktivisten des WDSF/ProWal decken blutige Walfangskandale auf den Färöer-Inseln auf Protestaktion auf Hoteldach vor Parlament - Der Ablauf einer Waljagd http://www.umweltjournal.de/AFA_umweltnatur/17037.php
2010 - Ein schockierender Filmbeitrag über das Walschlachten und die Vergiftung der Kinder und Erwachsenen durch den Verzehr des Walfleischs: http://www.pbs.org/frontlineworld/stories/faroe605/faroe-605.html?&c=4qt
WDSF-Geschäftsführer und Gründer Jürgen Ortmüller und ProWal-Geschäftsführer u. Gründer Andreas Morlok flogen im Juli und August 2010 offiziell auf die Färöer-Inseln und intervenierten persönlich bei der Regierung und dem Parlament auf den Färöer-Inseln und in Kopenhagen/Dänemark gegen den jährlichen, meist hundertfachen Walfang. Als "Undercover-Angler" recherchierten sie auf der Inselgruppe und deckten etliche Skandale auf, die auf dieser Seite in wöchentlichem Abstand veröffentlicht werden.
Lks.: Andreas Morlok (ProWal) im Büro des Färöer-Premierministers - Re.: Jürgen Ortmüller (WDSF) im Färöer-Parlament Übergabe der Petitionen mit 60.000 Unterschriften beim Premierminister auf den Färöer und im Färöer-Parlament
WDSF und ProWal protestierten persönlich vor Ort in der Hauptstatdt Thorshavn gegen den grausamen und unnötigen Walfang auf den Färöer-Inseln sowie gegen den Verzehr des nachweislich kontaminierten Walfleischs bei der Regierung, dem Premierminister, den Parteien, der Gesundheitsbehörde und den Medien.
Auf dem Hoteldach des Hotels "Hafnia", direkt vor dem Färöer-Parlament, dem Regierungsviertel und der Walfangbucht in der Landes-Hauptstadt Thorshavn, befestigten die Aktivisten ein weithin sichtbares großes Banner gegen das blutige und grausame Gemetzel der Wale auf den Färöer-Inseln.
Protestbanner auf dem Hoteldach des Hotels "Hafnia" in der Hauptstadt Thorshavn lks. Jürgen Ortmüller (WDSF) und Andreas Morlok (ProWal) Sämtliche Fotos: © WDSF/ProWal Als Angler getarnt konnten sie sich auf der Inselgruppe frei bewegen und recherchieren. Auf dem offenen Meer versenkten die Walschützer von einem gecharterten Schnellboot aus Anfang August Pinger mit Orcawal-Geräuschen, die eine abschreckende Wirkung auf die Grindwalschulen haben. Seitdem wurde bis heute keine weitere Walschule an der Ostküste der Färöer-Inseln gesichtet. Es fand keine weitere Walschlachtung ab, obwohl von Juni bis September Hauptjagdzeit der Walmörder ist.
Walschützer Jürgen Ortmüller als Pseudo-Angler auf den Färöer-Inseln
In Kopenhagen haben WDSF/ProWal bei der Vertretung der Selbstverwaltung der Färöer, dem dänischen Premierminister und dem Königshaus von Königin Margrethe II. im Schloss Amalienburg jeweils persönlich vorgesprochen und am Standort der Meerjungfrau im Kopenhagener Hafen eine polizeilich genehmigte Protestaktion mit großen Bannern durchgeführt. Die beiden Aktivisten übergaben auch dort jeweils eine Protestpetition mit fast 60.000 Unterschriften aus Deutschland und vielen Ländern der Welt.
Vor dem königlichen Schloss Amalienburg in Kopenhagen
![]() Übergabe der Protest-Petitionen im Büro ihrer königlichen Hoheit Margrethe II. in Kopenhagen/Dänemark
Protestaktion am Platz der Meerjungfrau in Kopenhagen
Vor dem Büro der Selbstverwaltung der Färöer in Kopenhagen
(lks. Jürgen Ortmüller/WDSF - Herálvur Joensen/Selbstverwaltung Färöer Kphg.) Übergabe der fast 60.000 Protest-Petitionen im Büro der Selbstverwaltung der Färöer in Kopenhagen (Representation of the Faroes in Copenhagen) an die Vetreterin des Attachès Bjorg Hentze - Heràlvur Joensen Hinweis: Die junge Mitarbeiterin der Färöer-Selbstverwaltung bestätigte uns im Gespräch, dass auch sie, obwohl sie noch keine Kinder habe, gleichwohl das kontaminierte Walfleisch von den Färöer-Inseln essen würde. Dagegen rät die Regierung der Färöer Frauen, die noch schwanger werden wollen, dringend vom Verzehr des mit Quecksilber und PCB belasteten Walfleischs ab.
Für die Aktionen zum Stopp des Walfangs auf den Färöer-Inseln benötigen wir dringend Ihre Unterstützung (Spenden an das WDSF sind in allen EU-Staaten steuerlich absetzbar)
Please donate: http://www.wdsf.eu/wdsf-spenden
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Bildgestaltung für WDSF u. ProWal: © Monika Laubach, ML
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Auf den Färöer werden jedes Jahr Wale und Delfine grausam abgeschlachtet und verzehrt
WDSF/ProWal-Foto
Presseberichte
Presse-Bericht vom 25.08.2010 Tierschutz-Aktivisten decken skandalöse Walfangpraktiken auf den Färöer-Inseln auf
Walfleisch und Speck werden von den Wikinger-Nachfahren auf den Färöer-Inseln teilweise selbst verzehrt, aber auch öffentlich zum Verkauf angeboten. Der kommerzielle Handel wurde vom dänischen Mutterland und der Färöer-Regierung bisher immer bestritten, jetzt aber von den Tierschützern aufgedeckt. Am 9. Juli 2010 wurde eine Grindwalschule von 193 Tieren wurde mit Hilfe von Booten an den Strand der Stadt Husavik auf Sandoy mit gerade mal 126 Einwohnern getrieben. Es gab nicht genügend Schlachthelfer, um die gesamte Walfamilie auf einmal zu töten. Da am Abend des langen Schlachttages noch nicht alle Tiere an den Strand gehetzt und umgebracht worden waren, wurden entgegen der Färöer-Gesetzgebung den überlebenden Walen Seile um ihre Schwanzfluken gebunden und diese an Booten befestigt. Zappelnd vor Panik und auf der Suche nach ihren Familienmitgliedern verbrachten 24 überlebende Wale die ganze Nacht über angebunden im blutroten Meer, bevor man sie alle am nächsten Tag tötete.
Andreas Morlok (ProWal) äußert sich empört: „Diese Treibjagd war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Viel zu wenige Personen hatten sich zuvor in die ausgelegten Listen der Schlachthelfer eingetragen und der verantwortliche Polizeichef wusste zu genau, dass auf dieser Inselgruppe die Bevölkerung überaltert ist. 25 Prozent sind dort über 65 Jahre alt. Die meisten konnten sich also nicht an der kräfteraubenden Jagd beteiligen. Im gesamten Inselbezirk Sandoy leben gerade einmal 1.334 Einwohner. Zum Vergleich dazu haben im Juli nach einer Treibjagd vor der Färöer-Hauptstadt Thorshavn (19.873 Einwohner) an der Schlachtung von 108 Grindwalen insgesamt 1.870 Einwohner teilgenommen und alle Wale wurden entsprechend der Fangrichtlinien innerhalb von wenigen Minuten geschlachtet. Es entspricht nicht der Realität und es ist erst recht nicht nachvollziehbar, warum die dänische und die Färöer-Regierung immer wieder betont, dass der Walfang in diesem teilautonomen Gebiet immer tierschutzgerecht durchgeführt werde.“
Jürgen Ortmüller, WDSF-Geschäftsführer, rechnet vor, dass bei 193 getöteten Tieren in Husavik ein Berg von rund 96.500 kg Walfleisch und Speck produziert würde. Das entspräche für jeden der 1.334 Inselbewohner auf Sandoy einem Anteil von rund 70 Kilogramm, welcher bei einem täglichen 200 Gramm-Steak für ein Jahr ausreichen würde. Der WDSF-Chef: „Die Färöer-Regierung empfiehlt, aufgrund der viel zu hohen Kontaminationen mit Umweltgiften, wie Quecksilberund PCB, Walfleisch und Speck nur ein- bis zweimal pro Monat zu konsumieren. Kleinkindern und Frauen, die schwanger werden wollen, wird vom Verzehr gänzlich abgeraten. Diesen Fleischberg in Husavik können die Bewohner überhaupt nicht verwerten und wir haben dokumentiert, dass das Walfleisch auf der Inselgruppe einem offenen und verdeckten Handel zugeführt wird, der bisher immer bestritten wurde.“
Die beiden Organisationen haben wegen der Tierquälerei Strafanzeige gegenüber den verantwortlichen Polizeibehörden auf den Färöer gestellt. Das Endziel der beiden Tierschutz-Gesellschaften ist, dass der Walfang auf den Färöer-Inseln gänzlich verboten wird. WDSF und ProWal wollen daher in den kommenden Wochen über weitere aufgedeckte Skandale ihres undercover-Einsatzes berichten. Gegenüber den Regierungsstellen hatten sie zur eigenen Sicherheit ihren Einsatz angekündigt und übergaben dem Färöer-Parlament, dem dänischen Ministerpräsidenten und der Königin in Kopenhagen fast 60.000 Unterschriften gegen das Walgemetzel.
Presse-Bericht vom 19.08.2010
Neuseeland: 73 Pilotwale gestrandet – Europa: 700 Pilotwale abgeschlachtet Walmord auf den Färöer-Inseln
(Neuseeland/Färöer/Hagen – 19.08.10) Nachdem heute Nacht 58 gestrandete Pilotwale in Neuseeland verendet sind, bemühen sich Tierschützer um die Rettung von 15 überlebenden Meeressäugern. Gleichzeitig werden auf den europäischen Färöer-Inseln hunderte Pilotwale brutal gejagt und abgeschlachtet.
Die Leiterin der neuseeländischen Walschutzgruppe, Kimberley Muncaster, sprach davon, dass sich die überlebenden Tiere in einem schlechten Zustand befinden. Da die meisten Wale in der Nacht gestrandet waren und keine Helfer rechtzeitig einschreiten konnten, sind die meisten wohl verendet, meint Carolyn Smith von der Umweltschutzbehörde. Das derzeit schlechte Wetter behindere zwar die Rettungsmaßnahmen schütze aber gleichzeitig auch die überlebenden gestrandeten Wale, weil sie nicht austrocknen.
Während sich in Neuseeland Tierschützer um gestrandete Pilotwale kümmern, waren zwei deutsche Walschützer auf den Färöer-Inseln im Nordatlantik, um Pilotwale zu schützen. Fast 700 Pilotwale wurden im Juni und Juli von der Bevölkerung barbarisch gejagt und getötet, um das Fleisch und den Speck zu verzehren. Der nicht verbrauchte Teil füllt die Kühltruhen.
Jürgen Ortmüller (56/Steuerberater) und Andreas Morlok (44/Buchautor u. Unternehmensberater) flogen getarnt als Angler auf die Inselkette, um sich unter die Waljäger zu mischen. Die Bewohner der Färöer nehmen für sich in Anspruch, dass sie eigene Gesetze der Behörden befolgen, welche die Waljagd reglementieren. Die Pseudo-Angler aus Deutschland konnten jedoch etliche Skandale aufdecken. So wurde in dem Ort Husavik mit 125 Einwohnern im Juli versucht, eine Walschule mit 193 Tieren zu töten. Aufgrund der geringen Beteiligung mussten die Walfänger das Schlachten abends abbrechen und banden den Rest von 24 Walen mit ihren Schwanzflossen an ihre Boote, um im Morgengrauen mit dem Gemetzel fortzufahren.
Die beiden Walschützer charterten daraufhin ein Schnellboot und versenkten im offenen Meer an der Ostküste elektroakkustische Geräte mit Orcawalgeräuschen. Pilotwale, auch Grindwale genannt, haben panische Angst vor den räuberischen Orcawalen und meiden jeden Kontakt. So konnten die Walschulen an der Inselgruppe vorbeigeleitet werden. Seit der Aktion Anfang August wurde kein einziger Wal mehr an der Ostküste der Färöer-Inseln gesichtet.
Die beiden Walschützer, die sich auch im Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) und bei der Organisation "ProWal" engagieren, haben mit fast 1000 Fotos und verdeckten Film-und Audioaufnahmen weitere Skandale auf der Insel der Walmörder aufgedeckt und wollen sich jetzt mit dem Beweismaterial an das Mutterland Dänemark wenden, damit die Tierquälerei endgültig gestoppt wird.—
Presse-Bericht vom 16.08.2010
Deutsche „Undercover-Angler“ verhindern weiteres Blutbad auf den Färöer-Inseln (Pressemitteilung - Färöer/Hagen-Westf./Radolfzell – 16.08.2010) Sobald vor den nordatlantischen Färöer-Inseln Grindwale gesichtet werden, regt sich bei vielen der rund 48.000 Einwohner der Jagdtrieb. Mit Booten und Jet-Skis werden die Walschulen zur nächstgelegenen offiziellen Fangbucht getrieben. Dort warten im seichten Wasser schon die Häscher und stürzen sich in einem wahren Blutrausch mit Haken und Messern auf die wehrlosen Tiere und massakrieren sie. Zwei Tierschützer aus Deutschland haben dem Gemetzel jetzt vorübergehend ein Ende gesetzt.
Mit einer Angelausrüstung wagten sich die Walschützer Jürgen Ortmüller (56/Steuerberater aus Hagen-Westf.) und Andreas Morlok (44/Buchautor u. Unternehmensberater aus Radolfzell am Bodensee) auf die Inselgruppe und wurden den Waljägern als Gleichgesinnte angesehen. Bei der Regierung der Färöer-Inseln übergaben sie eine Petition ihrer Organisationen „Wal- und Delfinschutz-Forum“ (WDSF) und „ProWal“ mit fast 60.000 Unterschriften gegen das Walschlachten.
Jürgen Ortmüller/WDSF (lks.) und Andreas Morlok/ProWal in Thorshavn/Färöer
Die vermeintliche Angelmission sollte aber auch dem direkten Schutz der Wale dienen. Unauffällig charterten die Tierschützer ein Schnellboot, um vor der Inselgruppe elektroakkustische Pinger mit Orcawalgeräuschen im offenen Meer zu versenken. Grindwale meiden die Begegnung mit Orcawalen, weil sie deren Angriffe fürchten. Nachdem seit Juni fast 700 Grindwale bei sieben „Grinds“ getötet wurden, gab es seit der Walschützeraktion Anfang August keine einzige Walsichtung und Schlachtung mehr an der Ostküste der Färöer.
Versenken von Pingern mit abschreckenden Orca-Lauten
Tierquälerei in enger Walfangbucht in Klaksvik
Die Waljäger erzählten den beiden Undercover-Anglern stolz und bereitwillig über ihre Beutezüge. In den Walfangorten Klaksvik und Husavik sei es im Juli allerdings zum Eklat gekommen, als Grindwalschulen mit mehreren hundert Tieren in 10x20-Meter-Buchten gepfercht wurden und das Leiden der teilweise trächtigen Tiere bis zum nächsten Morgen andauerte. Ungeborene Walbabys wurden nach dem Tod der Muttertiere erst am nächsten Tag aus dem Leib der Walkühe geschnitten.
Die Pseudo-Angler konnten von den Waljägern und in Restaurants frisches Grindwalfleisch kaufen, obwohl der Walfang angeblich nur der eigenen Nahrungsbeschaffung dient und kein kommerzieller Handel zulässig ist.
Gepökeltes Grindwalfleisch (Hinweis: Das vom WDSF/ProWal gekaufte Walfleisch wurde an das Department of Occupational Medicine and Health, Pál Weihe, im Färöer-Hospital zur weiteren Untersuchung auf Kontaminierungen mit Quecksilber und PCB übergeben) Vor ihrer Abreise zur Regierung und einer Protestaktion in Kopenhagen hissten die Walschützer auf dem Hoteldach des Hotels „Hafnia“ in der Hauptstadt Torshaven direkt vor dem Regierungsviertel und dem Parlament der Färöer ein großes Banner mit der Aufschrift „Stoppt das Grindwal-Morden auf den Färöer“. Gegenüber dem EU-Mutterland Dänemark fordern die beiden Tierschützer eine Mitverantwortung für den Nicht-EU-Tochterstaat der Färöer-Inseln ein. Sämtliches dokumentiertes Beweismaterial über den kommerziellen Handel mit dem Walfleisch, der Tierquälerei, der hochgradigen Belastung des Walfleischs mit Quecksilber und PCB, der unsachgerechten Entsorgung der Innereien, Skelette, Köpfe und Schwanzflossen der Wale, eines Skandals über die dilettantische Ermittlung der angeblich noch vorhandenen Populationen, die zusätzliche Jagd auf geschützte Vogel- und Haiarten sollen nun der dänischen Regierung vorgelegt werden, um ein Walfangverbot zu erreichen und ggf. eine strafrechtliche Ermittlung herbeizuführen, zumal der Bereich der nationalen Justiz in den Ressortbereich Dänemarks fällt.
Pressekontakte: Jürgen Ortmüller, Tel.Nr.: 01512 4030 952
Die beiden Organisationen WDSF und ProWal berichten fortlaufend auf ihren Internet-Seiten über die mehrtägige Aktion:
WDSF: http://www.wdsf.eu/faeroeer ProWal: http://www.walschutzaktionen.de/226301/home.html
Presse-Bericht 09.08.2010 Aktivisten decken blutige Walfangskandale auf den Färöer-Inseln auf Protestaktion auf Hoteldach vor Parlament
Protestaktion in der Färöer-Hauptstadt auf dem Hoteldach (im Hintergrund rechts die Walfangbucht von Thorshavn)
(09.08.2010 - Färöer/Hagen/Radolfzell) Auf den europäischen Färöer-Inseln im Nordatlantik, welche zwischen den schottischen Shetlandinseln und Island auf der Höhe von Norwegen liegen, findet jedes Jahr ein blutiges Abschlachten von bis zu tausend Grindwalen und anderen Delfinarten statt. Die Gründer des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), Jürgen Ortmüller, und der Organisation von ProWal, Andreas Morlok, deckten jetzt bei ihrem Aufenthalt auf der Inselgruppe etliche Skandale des Walschlachtens auf.
Die Färöer-Inseln gehören nicht zur EU, sondern sind dem Reichsverband Dänemark angeschlossen. Sie haben ihre eigene Gesetzgebung und sind weitgehend unabhängig. Dänemark selbst befolgt das internationale Walfangverbot.
Sobald eine Walschule durch Fischerboote, per Helikopter oder durch die Fähren zwischen den 18 Inseln gesichtet wird, verbreitet sich diese Nachricht per SMS, Telefon und Radio wie ein Lauffeuer über die ganze Inselgruppe mit ihren rund 48.000 Einwohnern. Bei den Treibjagden werden neuerdings auch Schnellboote und Jet-Skis eingesetzt, wobei sich die Färinger bei ihrem grausamen Walfang immer noch auf ihre alten Traditionen berufen.
Um die Wale in Panik zu versetzen, benutzen die Fischer Pinger (Fastakat), die an Seilen hinter den Booten hergezogen werden und dabei sirenenähnliche Geräusche erzeugen. Steine werden in das Wasser geworfen, um durch die Luftblasen eine künstliche Wand zu erzeugen, die das Sonar der Tiere irritiert.
Ca. 800 Delfine, davon überwiegend Grindwale, auch Pilotwale genannt, fielen bereits in diesem Jahr den blutigen Gemetzeln in verschiedenen Orten der Inselgruppe zum Opfer. Allein in Klaksvik mit rund 4.850 Einwohnern im Nordosten der Färöer wurden im Juli 228 Grindwale abgeschlachtet.
Die beiden Walschützer, die sich als Angler ausgegeben hatten, erkundigten sich bei Einwohnern und Ladeninhabern am Klaksviker Hafen nach dem genauen Ablauf der Treibjagd.
Demnach wurde die Walschule aus einem Fjord mit etlichen Booten in Richtung einer Bucht des Hafens getrieben. Da in Klaksvik der ursprüngliche breite Strandabschnitt für das traditionelle Walschlachten aufgrund von Bauarbeiten nicht mehr zur Verfügung stand, wurden jeweils fünf bis acht Wale zum Abschlachten in eine kleine felsige und umrandete Hafenecke von etwa acht Meter Breite und 20 Meter Länge gepfercht. Ein alter etwa drei Meter langer Blauwalknochen, umgeben von einem idyllischen Picknickplatz, bildet die Kulisse für den Todeshafen der Wale.
Der Rest der Walschule wurde im Hafenbecken eingekesselt. Im brusttiefen Wasser schlugen die beteiligten Fischer und Einwohner mehrfach mit großen Wal-Fanghaken an Seilen (Blástrarongul) in die Körper der Meeressäuger. Dabei galt es jeweils das Blasloch des Wals zu treffen, um dann die Tiere ins seichte Wasser zu ziehen und mit einem speziell für die Grindwaltötung entwickelten Jagdmesser (Grindaknivur) die Halsschlagader zu durchtrennen, damit die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrochen wird und der Wal ausblutet. Die Wale schlugen dabei wild um sich und es bedurfte teilweise mehrerer Schnittansätze, wobei bei manchen Tieren fast der ganze Kopf abgetrennt wurde (s.a. YouTube-Video zur Jagd bei Klaksvik).
Entsprechend der nationalen Färöer-Walfangvorschriften soll ein Wal alleine durch das Eintreiben des Fanghakens in das Atemloch innerhalb von 30 Sekunden getötet werden. Nach spätestens 24 Stunden muss die Schlachtung und die kostenlose Verteilung des Walfleischs an Teilnehmer und Interessenten beendet sein und die Pier, wo die Wale aufgebahrt und zerlegt werden, desinfiziert sein.
Das gesamte Abschlachten der 228 Grindwale zog sich in Klaksvik jedoch bei abnehmender Beteiligung bis tief in die Nacht hinein, wobei der Todeskampf mancher Tiere mehrfach so lange dauerte wie vorgegeben. Entgegen den Vorschriften wurden die Kadaver erst am nächsten Morgen vollständig auf dem Pier gelagert. Es wurden Walbabys aus dem Leib ihrer Mütter geschnitten, die die ganze Nacht noch mit der Nabelschnur verbunden waren und im Todeskampf der Walkühe qualvoll verendeten. Auch Neugeborene befanden sich unter den toten Tieren.
Das Walfleisch und der Walspeck (Blubber) wurde an die Teilnehmer des Gemetzels und an Einwohner verteilt. Nach Angaben einer jungen Mitarbeiterin des ansässigen Buchladens könnten sich aber auch Touristen in Listen eintragen und Walfleisch erhalten. Sie würde auch Walfleisch essen, bekannte sie unumwunden.
Es wird nur das Fleisch und der Speck der Wale vom Auge bis zum Anus verwertet. Der größte Teil wie Innereien, Kopf, Skelett und Flossen der stark mit Quecksilber, PCB und anderen Giftstoffen kontaminierten Wale wird vor den Inseln im Meer entsorgt und findet seinen Weg in die Nahrungskette von Seevögeln, Fischen und anderen Meeresbewohnern.
Die Walschlachtung in Klaksvik hätte nach Angaben von kritischen Einheimischen und Medien aus der Hauptstadt Thorshaven aufgrund der Größe der Walschule in Relation zur Einwohnerzahl von Klaksvik und dem ungeeigneten Fangplatz von dem örtlichen Polizeichef niemals genehmigt werden dürfen. Eine Aufteilung der Walschule sei nicht möglich gewesen, weil die gesamte Gruppe nicht überlebensfähig sei, wenn das nicht zu identifizierende Leittier fehlen würde, erfuhren die Walschützer.
Nach Aussage der Färöer-Regierung findet angeblich keine kommerzielle Verwendung des Walfleischs statt. Die beiden Walschützer des WDSF und ProWal konnten jedoch aufdecken, dass es kein Problem ist, in Hotels, Restaurants, auf dem Fischmarkt und von Privatpersonen Grindwalfleisch entgeltlich zu erwerben. In ihrem Hotel Sjómansheim in Klaksvik hätten sie sich für 130 Dänische Kronen eine Walmahlzeit zubereiten lassen können. Den Tipp gab ihnen ein Polizist in Klaksvik.
Ein älterer Klaksviker berichtete enthusiastisch über seine eigenen hundertfachen Walschlachtungen und dass seine Tiefkühltruhe randvoll mit Walfleisch sei und in den anderen Häusern auch.
Der Mitarbeiter eines Möbelgeschäfts am Hafen von Klaksvik riet vom Angeln im Hafenbereich dringend ab, weil kurz vor der Walschlachtung eine größere Menge Treibstoff ausgelaufen sei. Er selbst würde auch Walfleisch essen, was etwa wie Geflügel schmecke.
Aufgrund der erheblichen Kontaminierung des Walfleischs mit Quecksilber, PCB und anderen Giftstoffen rät die Färöer-Regierung dazu, lediglich ein- bis zweimal im Monat Walfleisch zu verzehren. Frauen, die beabsichtigen schwanger zu werden und Kinder sollten ganz auf den Konsum verzichten. Die beiden vermeintlichen Angler von WDSF und ProWal erfuhren jedoch von Jugendlichen und Kindern, dass sie häufig Walfleisch essen würden.
Die beiden Walschutzaktivisten begaben sich nach ihrer Dokumentation über das Klaksviker Walschlachten in die Hauptstadt der Färöer nach Thorshaven. Dort hissten sie auf einem Hoteldach direkt vor dem Parlament am Regierungssitz der Färöer-Regierung ein großes Banner gegen das Walmorden auf den Färöer.
Weiteres bisher unveröffentlichtes Schrift- und Bildmaterial über weitere Walfangskandale auf den Färöer-Inseln und wie die Walschützer von WDSF und ProWal in der Hauptschlachtzeit Juli und August viele Wale vor dem sicheren Tod retteten folgen in weiteren Presseberichten in wöchentlichem Abstand.--
Grafikgestaltung M.L. Monika Laubach Quelle und Lizenzbedingungen unter Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Faroe_Islands_location_map.svg Positionskarte der Färöer: Erik Frohne und http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Atlantik-Karte.png&filetimestamp=20050226195943
Statistiken - Grindwal/Populationsgröße - Walfleischkontaminierung/Gesundheitswarnung - politische Verhältnisse (Bericht von Jürgen Ortmüller)
(akt. Aug./2010) In den letzten fünf Jahren wurden auf den teil-autonomen Färöer-Inseln bis einschl. 2009 insgesamt 2.101 Grindwale, 1104 Weißseitendelfine sowie etliche Entenwale und Große Tümmler getötet. Im Jahr 2008 reduzierte sich der Fang erstmals auf 1 Weißseitendelfin und 7 Entenwale. Seit 1951 wurden insgesamt 79.043 Grindwale auf den Färöer-Inseln getötet. Im Jahr 2010 wurde der Walfang mit bisher 766 getöteten Grindwalen und Delfinen (Medien-Angaben Färöer) unvermindert fortgesetzt - man tötet soviel man kann. Berichte, dass der Walfang im Jahr 2010 eine Trotzreaktion der Färöer auf Petitionen (u.a. auch des WDSF und ProWal) im Internet seien, entbehren jeder Grundlage, wie wir auch selber auf den Färöer feststellen konnten. Die Färöer haben sich in der Vergangenheit niemals von Protesten internationaler Tierschutzorganisationen außerhalb des Landes beeinflussen lassen. Die Kühltruhen waren nach den niedrigen Fangzahlen in 2008 und 2009 einfach leer, bestätigten uns Färinger vor Ort.
Der Rückgang des Wal- und Delfinfangs auf den Färöer-Inseln in den letzten beiden Jahren ist auch auf die extreme Reduzierung der Population durch die Waljagd, treibende Fischernetze und die Meeresverseuchung zurückzuführen. Das WDSF schätzt die von den Färingern zusammen mit den Walfangländern Norwegen und Island sowie den Staaten Dänemark und Kanada zuletzt im Jahr 2007 selbst (!) ermittelte Populationsgröße von rund 778.000 Grindwalen (zwischen 50° - 65°N und 5° - 42°W) bei weitem nicht so hoch ein. Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass es keine genaue Ermittlung der Anzahl noch lebender Grindwale gibt, sondern lediglich die zweifelhaften Hochrechnungen. Diese erscheinen nicht seriös und entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage, weil nach eigener Aussage durch einen Färinger Beteiligten an den Zählungen bei der letzten Feststellung in 2007 lediglich eine Handvoll Boote mit jeweils 4-5 Personen Besatzung beteiligt waren. Angeblich soll noch ein Flugzeug eingesetzt worden sein, aber das wusste der Mitarbeiter selbst nicht so genau (Audio/Video-Mitschnitt dieser Aussage liegen WDSF/ProWal vor).
Aufgrund des hohen Lebensstandards und der Importmöglichkeiten der Färinger ist der Walfang absolut nicht überlebenswichtig und trägt zu einer weiteren Dezimierung der mittelfristig vom Aussterben bedrohten Grindwale bei.
Einer der vielen Lebensmittelläden auf den Färöer
Trotz einer eindringlichen Gesundheitswarnung durch den renommierten Wissenschaftler und Leiter des Färöer-Hospitals, Dr. Pál Weihe, (Weihe betreibt auch international anerkannte und veröffentlichte Forschung auf dem Gebiet der Kontaminierung des Walfleischs auf den Färöer) gibt es seitens der Regierung kein Verbot bezüglich des Walfangs und des Verzehrs. Kate Sanderson, IWC-Delegierte und Mitarbeiterin im Außenministerium der Färöer, bestätigte dies in einem persönlichen Gespräch mit dem WDSF-Geschäftsführer. Es ist davon auszugehen, dass die Regierung und die sieben Parteien der Färöer-Inseln politische wahltaktische Bedenken haben, ihren Wählern eine Jahrhunderte alte Tradition zu verbieten - selbst wenn bewiesen ist, dass der Verzehr für die Menschen äußerst gefährlich ist.
Der Färöer-Walfang wird durch IWC-Resolutionen und durch die meisten Staaten der Welt bereits seit Jahren verurteilt. Internationakle Tierschutz-Organisationen protestieren außerhalb des Landes permanent gegen den Färöer-Walfang. Nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Image der Färöer-Bewohner ist stark geschädigt. Zum ersten Male in der Geschichte der Färöer-Inseln wurde durch die Walschutzorganisationen WDSF und ProWal auch öffentlich vor Ort bei der Färöer-Regierung, dem Parlament, den Parteien und Medien der Färöer-Inseln gegen das Abschlachten der Wale und den Verzehr protestiert und politisch interveniert. Die Färöer-Regierung verweist auf die "humanen Tötungsmethoden" und rät lediglich Schwangeren und Kindern vom Verzehr ab. Der international renommierte Färöer-Wissenschaftler Dr. Pál Weihe hat zusammen mit Prof. Philippe Grandjean (Institute of Public Health/Department of Environmental Medicine/Dänemark und Boston) gegenüber der Färöer-Regierung in einer schriftlichen Studie auf die erheblichen Gesundheitsgefahren hingewiesen (s. Recommendations to the Government of the Faroe Islands concerning the pilot whale, English translation released 1 December, 2008). Es gibt aufgrund von Langzeitstudien in der Fachliteratur veröffentliche wissenschaftliche Ergebnisse, dass der Verzehr des stark mit Quecksilber und PCB belasteten Walfleisch bei den Färöer-Bewohnern zu neurologischen Befunden führt (http://www.chef-project.dk/). Insbesondere wurde ein erhöhtes Parkinson-Risiko festgestellt. PCB wurde auch noch nach 10 Jahren im Körper von Färingern nachgewiesen, selbst wenn sie kein Walfleisch mehr konsumiert hatten. Bei Kindern wurden im Alter von 7 und 14 Jahren (Studie 23-jährige läuft noch) anhand von Forschungsergebnissen durch Pál Weihe immer noch bedenkliche PCB-Werte nachgewiesen, obwohl sie in ihrem Leben keine Walprodukte verzehrt hatten, gleichwohl die Giftstoffe durch die Muttermilch aufgenommen hatten.
Da die Färöer-Inseln nicht zur Europäischen Union gehören und im Verhältnis zum "Mutterland" Dänemark bis auf den Bereich der Justiz und Verteidigung völlig eigenständig sind, gibt es keine gesetzlich anwendbaren Grundlagen, um den international verbotenen Walfang auf den Färöer zu stoppen. Dänemark subventioniert die Färöer pro Jahr mit mehr als 125 Millionen Euro - ganz offensichtlich aus strategischen Gründen, denn die Färöer unterliegen keiner Verschuldung. Da die Färöer ihr Bruttoinlandsprodukt überwiegend durch Fischexporte und zum Teil aus dem Tourismus (überwiegend Durchgangsreisende von Kreuzfahrtschiffen) bestreiten, werden WDSF und ProWal zu einem weltweiten Boykott der Färöer-Fischprodukte und des Tourismus aufzurufen. Die EU-Exporte der Färöer-Inseln beliefen sich im Jahr 2009 auf 62,4% der Gesamtquote. Davon entfielen auf Deutschland 8,6 %, Dänemark 10,9 %, Frankreich 10,7%, Groß-Britannien 17,3%, Spanien 4,1% und auf andere EU-Staaten 10,8%.
Der WDSF-Geschäftsführer hat bereits vor Jahren bei der Europäischen Kommission überprüfen lassen, ob eine EU-Intervention bzw. eine Klage gegen den Färöer-Walfang rechtlich zum Erfolg führen könnte. Dies wurde in einer schriftlichen Antwort der Kommission mit der Begründung verneint, dass die Färöer-Inseln autonom seien und nicht der EU-Rechtsprechung unterliegen. Internationale Petition von WDSF und ProWal "Färöer: Stoppt die Vergiftung Eurer Kinder!":
Die Petition wurde am 24.07.2010 beendet! Insgesamt konnten fast 60.000 Unterschriften der Petitionen gegen den Färöer-Walfang und die Vergiftung von Färöer-Kindern durch kontaminiertes Walfleisch von WDSF und ProWal zusammen getragen werden. Die Unterschriften wurden mit entsprechendem Petitionstext (s.u.) im August 2010 persönlich an o.a. Empfänger übergeben. Hier können Sie die Petitionen und den Petitionstext einsehen: http://www.walschutzaktionen.de/226301/948101.html http://www.walschutzaktionen.de/226301/948743.html http://www.walschutzaktionen.de/226301/949501.html http://www.walschutzaktionen.de/226301/948764.html http://www.walschutzaktionen.de/226301/949522.html Sämtliche Petitionsunterschriften liegen ProWal und WDSF auch im Original vor.
Zum Schutz der Wale, Delfine u. Bevölkerung der Färöer-Inseln bitte wir um intensive Beteiligung und Weiterleitung Ihrer persönlichen Eingaben an die Färöer-Regierung (Adresse s.u.). Beleidigungen und unsachgerechte Äußerungen bitten wir zu vermeiden!
Wichtiger Hinweis: Es geht den Initiatoren des WDSF und ProWal nicht darum, die Bevölkerung der Färöer-Inseln zu verurteilen - es geht darum sie zu schützen; ebenso wie die Wale und Delfine! Wir fordern daher die Regierung der Färöer-Inseln auf, die Gesundheitswarnungen der eigenen Gesundheitsbehörde ernst zu nehmen und ein Gesetz gegen den Verzehr des kontaminierten Walfleischs zu erlassen. Ebenso fordern wir Dänemark auf, seinen Einfluss auf die Färöer-Regierung geltend zu machen, um den Walfang zu beenden. Unzweifelhaft geschieht die Vergiftung der Wale durch die mangelhafte Gesetzgebung europäischer Atlantik-Anrainerstaaten, die es immer noch erlaubt, dass Chemierückstände wie z.B. Quecksilber und PCB im Meer verklappt werden.
Seit 3 Jahren kursiert im Internet ein Kettenbrief gegen die Färöer-Inseln, der nicht mit einem Impressum versehen ist und blutigste Bilder des Walfangs auf den Färöer-Inseln zeigt. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf:
http://hoax-info.tubit.tu-berlin.de/hoax/daenemark.shtml
Anmerkung von WDSF und ProWal: Es ist bedenklich, dass dieser "Hoax" aus islamistischen Bereichen, der eine Gegenreaktion auf dänischen Karrikaturen ist, weiter zirkuliert. Die blutigen Bilder lösen zwar Entsetzen und Betroffenheit aus, haben aber keine Wirkung, weil die Färöer-Regierung dies als Einmischung in ihre nationalen Angelegenheit betrachtet und die Summe der elektronischen Unterschriften nicht gesammelt wird. Bedauerlich ist, dass jeder, der bei diesem Kettenbrief unterschrieben hat, denkt, er hätte etwas gegen das Walschlachten getan und in Wirklichkeit nichts dadurch erreicht. Aufklärung und individuelle Gespräche mit den Färöer-Bewohnern, aber auch persönliche Proteste bei der Regierung der Färöer und der dänischen Regierung, betrachten WDSF und ProWal als effektiver!
Warnung der Färöer-Gesundheitsbehörde an die Färöer-Regierung vor dem Verzehr von Walfleisch (Engl. u. Faroe):
http://www.vildedelfiner.dk/faeroerne/landslaegedok.pdf (Language: Faroe) Die Gefährdung der Gesundheit der Kinder auf den Färöer-Inseln mit Link zu dem Schreiben an die Färöer-Regierung (engl.: Childrens Health and the Invironment in the Faroes):
Internationale Petition zur Beendigung des Konsums von Walfleisch auf den Färöer-Inseln Die Sprecher der Organisationen WDSF und ProWal haben folgende Petition mit allen Unterzeichnern im August 2010 persönlich der Regierung der Färöer-Inseln und verschiedenen anderen Stellen in der Regierungshauptstadt Tórshavn und in Kopenhagen/Dänemark übergeben.
- Petitionstext
Sehr geehrte Damen und Herren,
durch wissenschaftliche Untersuchungen ist Ihnen bekannt, dass der Konsum von kontaminiertem Walfleisch gesundheitsschädliche Folgen und Schäden beim Menschen hervorrufen kann. Dennoch ignorieren Sie, dass Färinger Familien mit Kindern und Schwangeren weiterhin Walfleisch konsumieren. Dies ist unverantwortlich und wird Ihrer stolzen und fortschriftlichen Nation nicht gerecht!
Sie deklarieren, dass der Walfang der Färöer und der Verzehr des Walfleisches als Tradition eine nationale Angelegenheit sei. In einer aufgeklärten globalisierten Welt muss jedoch die internationale Staatengemeinschaft gemeinsam mit den Nationen eine Schädigung einzelner Bevölkerungsteile auch auf Kosten nicht mehr zeitgemäßer Traditionen vermeiden und gegebenenfalls unterbinden. Insbesondere sind unschuldige Kinder vor Leid zu schützen. Krankheiten bis hin zu Todesfolgen sind nachweislich durch den Walfleischverzehr vorprogrammiert!
Wir schließen uns als Unterzeichner dieser Deklaration der Organisationen "ProWal" und "Wal- und Delfinschutz-Forum" an und fordern im Rahmen Ihrer Staatspflicht: Schützen Sie Ihre Bevölkerung und nachfolgende Generationen und verbieten Sie gesetzlich und generell den Konsum von Walfleisch auf den Färöer-Inseln!
Englisch: Intern. petition against Faroe Islands Target: To the Government of the Faroe Islands Sponsored by: Wal-und Delfinschutz-Forum und ProWal
International petition to end the consumption of whale meat in the Faroe Islands
To the Government of the Faroe Islands Dear Ladies and Gentlemen, according to scientific research you know that the consumption of contaminated whale meat can pose a serious risk to human health. Yet you ignore the fact that Faroese families, along with their children and pregnant women, continue to consume whale meat.
This is irresponsible and does not justice to your proud and forward-thinking nation.
You declare that whaling in the Faroe Islands and the traditional consumption of whale meat are national issues. In an enlightened globalized world the international community, together with the nations, must avoid and stop the damage in parts of the population, even though it is at the expense of outdated traditions. Innocent children, in particular, should be protected from harm. It is proved that consuming whale meat inevitably leads to serious illness, with some cases even resulting in death.
As signatories of this declaration, we fall in with the organizations WDSF and ProWal and demand: Provide safety to your population and future generations and prohibit generally and by law the consumption of whale meat in the Faroe Islands.
Yours Sincerely
Sie können die Petition auch kopieren und direkt der Färöer-Regierung übermitteln bzw. Ihre persönliche Eingabe vorbringen:
Regierungschef:
WDSF http://www.wdsf.eu (Juergen Ortmueller - Founder and Executive WDSF)
& ProWal http://www.walschutzaktionen.de/226301.html (Andreas Morlok - Founder and Executive ProWal)
Foto: © FX Pelletier - Homme Nature
Waljagd auf den Färöer-Inseln
Mit Ex-BVB- u. ehemaligen rumänischem National-Fussballspieler Marcel Raducanu gegen das Walmorden
Pressekonferenz (lks. Jürgen Ortmüller (WDSF) u. Marcel Raducanu)
Marcel Raducanu (Ex-BVB-Starfußballspieler)
Färöer-Vortrag Jürgen Ortmüller in der Grundschule Wetter
Färöer-Protest vor der DFB-Zentrale in Frankfurt anlässlich EM-Qualifikationsspiel gegen die Färöer-Inseln
Fotos im Artikel: © WDSF Alle Text- und Bilddarstellungen (außer den gesondert bezeichneten Fotos) unterliegen dem Copyright von WDSF/ProWal und können unter dieser Angabe verwendet werden!
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Färöer-Walmord






































