- Umfangreiche Berichte über die WDSF/ProWal-Aktion auf den Färöer-Inseln auch auf: http://www.walschutzaktionen.de/226301/957501.html
- Walfangstatistik auf den Färöer-Inseln: http://www.heimabeiti.fo/default.asp?menu=125
- Franken-Fernsehen: Deutsche "Undercover-Angler" verhindern weiteres Blutbad auf den Färöer-Inseln
- Sea Shepherd über Jürgen Ortmüller: German Whale Defender Scores Big for the Whales
Aktionen vergangener Jahre:
- Sea Shepherd: German Whale Defender Scores Big for the Whales
- Vergiftung und Impotenz auf den europäischen Färöer-Inseln durch kontaminiertes Walfleisch
- Färöer-Politiker rudern trotz Walfleischvergiftung zurück - WDSF recherchiert
- Walschützer Jürgen Ortmüller attackiert DFB und Nationalmannschaft wegen Walmorden auf den Färöer und warnt vor vergiftetem Walfleisch
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- Stadionverbot für TV-bekannten Tierschützer
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- Walmorden auf den europäischen Färöer-Inseln - Steuerberater u. Tierschützer Jürgen Ortmüller deckt politische Hintergründe auf
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nach einer Pressemitteilung des WDSF vom 08.02.2011 "Färöer-Politiker vergleicht Walschützer mit Auschwitz"
"Am 8. Februar hat nun Kári á Rógvi selber zu der Angelegenheit Stellung genommen, und zwar in einem Interview mit dem privaten färöischen Rundfunksender Rás 2. Über dieses Interview berichtete das färöische Nachrichtenportal www.portal.fo wie folgt unter www.portal.fo/?lg=79147: Deutsche Umweltaktivisten sind gegenüber den Färingern ziemlich agressiv gewesen, weil wir Grindwale töten.
Aber es hat für Aufregung gesorgt und ist heute und gestern mit eins der größten Diskussionsthemen gewesen, dass Kári á Rógvi, Lögtingsmitglied und Vorsitzender von Sjálvstýrisflokkurin einen dieser Antigrindwaltötungsleute mit dem Vorwurf konfrontiert hat, wie Deutsche sich während des letzten Weltkriegs aufgeführt haben.
"Denk an Deine eigene Moral", hat Kári á Rógvi in einer Mail an einen Deutschen geschrieben, der gegen Grindwaltöten ist, und derselben Mail hat er einen Internetlink über das deutsche Konzentrationslager Auschwitz beigefügt.
Das hat die Leute in zwei Lager gespalten. Manche stehen hinter dem Lögtingsmitglied, während andere meinen, es sei unter allem Niveau, Deutschen 2011 vorzuwerfen, wie ihre Vorväter sich während des letzten Weltkriegs aufgeführt haben.
Sie meinen, es sei besonders unhöflich, wenn ein Lögtingsmitglied und Parteivorsitzender dies tue.
Und Kári á Rógvi räumt ein, dass er die besagte Mail aus Verärgerung abgesandt hat. Jedoch habe er die Mail nicht an die Öffentlichkeit gerichtet, sondern an den betreffenden Mann.
"Um Unruhe zu stiften, hat der Mann die Angelegenheit dann selbst an die Öffentlichkeit gebracht," sagt Kári á Rógvi, fügt aber hinzu, dass er seine Mail zu einem schlecht bedachten Zeitpunkt abgesandt habe, nachdem er von demselben Mann zahllose Mails über Grindwaltötung erhalten habe.
"Ich habe versucht, sachlich über Grindwaltötung zu argumenieren und habe ihn auf Informationsmaterial hingewiesen, das der färöische Staat über Grindwaltötung erstellt hat. Aber er blieb bei seinem Standpunkt, und eines Abends habe ich überreagiert," sagt er.
"Es tut mir einfach leid, dass ich ihm überhaupt geantwortet habe," fügt er hinzu.
"Ich muss also darauf achten, dass dass nicht wieder geschieht, weil ich mich dazu hinreißen ließ, Leute zu verletzen, die ich nicht verletzen wollte."
Er sagt, dass er daraus gelernt hat, dass man mit solchen Leuten niemals Meinungsaustausch betreiben sollte.
"Aber ich fühlte mich von den fortgesetzten Angriffen dieses Deutschen so heruntergemacht und verletzt, dass ich zu emotional wurde und überreagierte, denn ich halte weder mich noch die Färinger für unmoralisch, weil wir unsere Naturschätze ernten. Im Gegernteil, wir gehen besonders behutsam mit unserem Naturreichtum um, denn wir haben immer in und von der Natur gelebt und wir sorgen gut für Tiere.
Andererseits besteht er darauf, dass die Taten von Deutschen während des letzten Weltkrieges ein moralisches Erbe sind, die sie noch Jahrhunderte verfolgen werden.
"Zumindest meine ich, dass sie ein bisschen demütiger sein sollten, bevor sie hingehen und die Moral anderer in Frage stellen, und dazu stehe ich.
Und dasselbe gilt auch für andere Europäer, die hier und da auf der Welt so viel Tragödien und so viel Not verursacht haben.
Aber es steht fest, dass keine sachlichen Argumwente bei diesen Leuten etwas bewirken, und ich muss einfach lernen, dass wir uns auf gar keinen Fall auf einen Meinungsaustausch mit diesen Leuten einlassen sollten, außer dass wir sie auf die allgemeinen Informationen hinweisen, denn sie verwenden alles gegen einen, um Unruhe zu stiften.
Es war nicht meine Absicht, jemand zu verletzten, aber ich fühlte mich verletzt und heruntergemacht, und zwar mich selbst als auch die Färinger," sagt Kári á Rógvi.
Totzdem meint er, dass ab und zu ein Schock notwendig ist, um eine Sache wieder zurechtzurücken, und er hofft, dass hiernach die Diskussion um Grindwaltötung sachlicher werden kann.
Aus dem in dem Interview mit Rás 2 Gesagten dürfte deutlich geworden sein, dass es sich bei "diesem Deutschen", der Kári á Rógvi mit zahllosen Mails zur Grindwaltötung bombardiert hat, um Jürgen Ortmüller aus Hagen-Hohenlimburg handelt, den Gründer und Geschäftsführer des "Wal- und Delfinschutz-Forums" (WDSF)."


