Jürgen Ortmüller - Gründer und Geschäftsführer WDSF
Das WDSF kooperiert international mit Wissenschaftlern, Aktivisten, Politikern und anderen Organisationen. Das WDSF ist keine Mitglieder/Spenden-Organisation und unabhängig von anderen Institutionen. Zahlreiche Freiwillige unterstützen die WDSF-Aktionen. Aufgrund des notariellen Gesellschaftsvertrages beziehen weder die WDSF-Geschäftsführung noch andere Personen Gehälter oder Zuwendungen. Das WDSF arbeitet ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern und Fachleuten zusammen. Dem WDSF-Kuratorium gehören u.a. Richard O'Barry (Dolphin Project), Paul Watson (SSCS) und der Wissenschaftler Dr. Christian Schulze von der Ruhr-Universität Bochum an.



Ric O'Barry Paul Watson Dr. Christian Schulze
Spenden an das WDSF und Erträge aus Fördermitgliedschaften sowie Delfinpatenschaften kommen ausschließlich und direkt dem Delfin- und Walschutz zugute.
Dem WDSF ist es zusammen mit ProWal (Projekt Walschutzaktionen) als einziger Tierschutz-Organisation weltweit gelungen, mehrere Delfinarien zu schließen (Münster/Allwetterzoo 2012, Heidepark/Soltau 2008), bzw. die anstehende Schließung zu vereinbaren (Türkei 2011/12). Nach einer WDSF-Dokumentation über die katastrophalen Bedingungen in türkischen Delfinarien bietet inzwischen keiner der großen deutschen Reiseveranstalter mehr Delfinarien-Touren in der Türkei an.
Ein geplantes Delfinarium auf der Insel Rügen wurde nach WDSF-Protesten erst gar nicht gebaut. Das WDSF interveniert ebenso fortlaufend gegen den Walfang der Walfangländer.
Es wurden in den vergangenen Jahren zusammen mit anderen Organisationen unter der Teilnahme von vielen Helfern Demonstrationen und Protestaktionen gegen Delfinarien durchgeführt. Im Jahr 2011 fanden insgesamt 11 Vor-Ort-Aktionen in Deutschland, in der Schweiz, in Holland und in der Türkei gegen Delfinarien statt. Zur Zeit führt das WDSF verschiedene Gerichtsverfahren gegen die grausame Delfinhaltung (Deutschland, Schweiz und Türkei).
Bei einer spektakulären Aktion auf den Färöer-Inseln im Jahr 2010 konnten dem Parlament rund 60.000 Unterschriften gegen das alljährliche blutige Walschlachten von über 1.000 Grindwalen übergeben werden. Als Angler getarnt mischte sich der WDSF-Gründer Jürgen Ortmüller mit dem ProWal-Gründer Andreas Morlok unter die Walfänger. Aufgrund einer WDSF-Strafanzeige ermittelte die dänische Polizei gegen die Walmörder.
Das WDSF unterstützt den Erhalt der Atlantik-Delfine vor der Insel Madeira damit diese sich in ihrer natürlichen Umgebung entwickeln können. In aller Vorsicht und unter Obhut können dort freilebende Delfine beobachtet werden.
Das WDSF wurde im Jahr 2007 nach über 10-jährigem intensiven Engagement im Wal- und Delfinschutz von Jürgen Ortmüller mit Unterstützung des ehemaligen "Flipper"-Trainers und heutigen Delfinschützers Richard O'Barry in Berlin gegründet.

Jürgen Ortmüller u. Richard O'Barry
2008 wurde das WDSF als gemeinnützige und steuerbefreite Körperschaft des privaten Rechts mit Sitz in Hagen/Westf. mit notarieller Beurkundung amtlich registriert (Handelsregister Amtsgericht Hagen HR B 8068). Das WDSF ist die erste eingetragene gemeinnützige Unternehmergesellschaft in Deutschland. Alleiniger Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer ist Jürgen Ortmüller. Das WDSF wurde nicht als Mitglieder-Organisation gegründet, um die Verwaltungskosten niedrig zu halten. Gleichwohl besteht die Möglichkeit zur Fördermitgliedschaft.
Das WDSF ist durch das Finanzamt Hagen (St.Nr.321/5807/1765) ermächtigt, für Spenden zur Verwendung des Tierschutzes Spendenbescheinigungen auszustellen. Die Bilanzen des WDSF werden jährlich im elektronischen Bundesanzeiger (für jeden Internet-Benutzer zugänglich) veröffentlicht.
Das zuständige Bundesministerium (BMELV) hat auch das WDSF gebeten, an der Neufassung der Haltungsrichtlinien für Delfine und Wale in den deutschen Zoos (Säugetiergutachten) mitzuwirken. Das WDSF hat in diesem Zusammenhang eine wissenschaftliche Stellungnahme mit Unterstützung von Dr. Christian Schulze (Ruhr-Universität Bochum) erarbeitet, die die Gefangenhaltung von Delfinen in Deutschland vollständig aufheben und dauerhaft verbieten soll. Mit der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen (Umweltminister Johannes Remmel und Landtagsabgeordneter Norwich Rüße) strebt das WDSF eine Lösung für das einzige verbliebene NRW-Delfinarium im Zoo Duisburg an.

Jürgen Ortmüller (lks.) und Ric O'Barry im Bundestagsbereich in Berlin

Jürgen Ortmüller (lks.) mit Paul Watson (Sea Shepherd/WDSF-Kuratorium)
Wale und Delfine müssen geschützt werden

Buckelwale (Foto für WDSF: Dr. Andreas Bödecker)
Einige Wal- und Delfinarten sind bereits ausgestorben - etliche Arten stehen als vom Aussterben bedroht auf der Roten Liste der Weltnaturschutz-Organisation IUCN.
Das WDSF setzt sich intensiv dafür ein, dass die Lebensgrundlagen der intelligenten Meeressäuger international verbessert werden und Delfinarien geschlossen werden. Das WDSF führt Informationsveranstaltungen, Schulvorträge und Protestkundgebungen durch.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Cetacea (Wale und Delfine) zu den intelligentesten Lebewesen auf diesem Planeten gehören. Diese Spezies gehört weder in Gefangenschaft, noch darf sie bejagt werden. Wir Menschen sind verpflichtet, alles dafür zu tun, dass diese intelligenten Meeressäuger nicht ausgerottet werden. Gemeinsam sind wir stark, das zu verhindern.
English
After 10 years of intensive engagement to save whales and dolphins on a private basis and with the great supported of former “Flipper”-trainer Richard O’Barry, the Whale-and Dolphin-Protection-Forum (WDSF) has been founded in Berlin in the year of 2007 by Jürgen Ortmüller. Since 2008, WDSF is a charitable and tax-exempted organization (NGO) which is based in Hagen/Westfalia (Germany). WDSF is a notarial certified and registered organization, acknowledged by the court system of Hagen (HR B 8068. For further animal-protection projects, WDSF is permitted by the taxation department in Hagen (St.No. 321/5807/1765) to issue a tax return certificate for donations. The financial report is annually published in the electronic “Bundesanzeiger” (accessible to every internet user).
WDSF is a charitable organization, which does not have any ulterior motives. WDSF is not a membership organization in order to keep the cost as low as possible. A sustaining membership is possible (also per PayPal). The CEO and the volunteer co-workers do not receive any wages or remunerations contrary to other charitable organizations. Therefore, the organizational costs can be kept to a minimum and the donations are only used for the well being of the whales and dolphins.
WDSF is herewith inviting interested activists to participate in informational gatherings and demonstrations. Prominent whale and dolphin rights activists, as for instance ex- TV-trainer of “Flipper” Ric O’Barry, also attends demos organized by WDSF, without any compensation. Ric O’Barry (EII), Paul Watson from Sea Shepherd as well as other biologists and scientists, are members of the board of WDSF. For more information, please check “Kuratorium” (Board of Trustees) on the WDSF home page.



