WDSF/Fair-Play-Demo 2014 zum Schutz der Wale und Delfine in Berlin mit rund 2.000 Teilnehmern
(WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller mit Schauspieler und Walschützer Pierce Brosnan)

 

23.12.2015 - WDSF-Kritik an Delfinarium Duisburg - Sat1-TV-Beitrag

15.12.2015 - WDSF/ProWal: Boykott-Aufruf gegen ASPRO-Delfinarien in Spanien, Belgien und Holland (Facebook-VA)

27.10.2015 - Psychopharmaka bei Delfinen - Aufsichtsbehörden und Staatsanwaltschaft tatenlos (Yahoo)

Magazin Stern - Ausgabe 22.10.2015 "Doping im Zoo" auszugsweise nach der WDSF-Aufdeckung des Psychopharmakaskandals im Tiergarten Nürnberg/Zoo Duisburg:

"Besonders die Delfinhaltung wird von den Aktivisten kritisiert. Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer beim Wal- und Delfinschutz-Forum, erstritt vor Gericht die Herausgabe interner Zoounterlagen. Er sagt:" Die Delfine sind für ein Leben in Gefangenschaft nicht geschaffen. Damit sie sich nicht gegenseitig verletzen, werden sie mit Psychopharmaka ruhiggestellt." (s. weiter Bericht 3. Spalte)

 

13.10.2015 - Mario Barth deckt im Nürnberger Tiergarten auf und fordert "Freiheit für Flipper" (Märk. Ztg.)


(zum RTL-TV-Bericht bitte Bild anklicken)

12.08.2015 - Whale and Dolphin Protection: Cruises hat stopped landings at the Faroe-Islands (Baltic Review)

11.08.2015 - TUI will nach WDSF-Intervention Kreuzfahrt -Stopps auf den Färöer -Inseln überprüfen (Osnabrücker Zeitung)

11.08.2015 - Umstrittener Walfang: Kreuzfahrtreedereien meiden Färöer-Inseln nach WDSF-Hinweisen (SPIEGEL ONLINE)

29.07.2015 - Shows in Duisburg: Streit um eins der letzten Delfinarien (WDSF-Gerichtsklage) - N24

26.06.2015 - Delfinzucht in der Kritik (Donaukurier)

25.06.2015 - Tiergarten Nürnberg: "Delfine ruhig gestellt?" - (ARD)

10.06.2015 - Blutiger Walfang auf den Färöer-Inseln - WDSF/ProWal setzen erfolgreich Pinger ein (natur)

28.04.2015 - Kinderhilfswerk steigt nach WDSF-Tierschutzkritik aus Delfintherapie aus (Unternehmen-Heute)

13.02.2015 - Staatsanwaltschaft bestraft norwegischen Walfleischverkäufer nach WDSF-Anzeige (Focus online)

22.01.2015 - ägyptischer Reiseveranstalter stoppt Delfinarienangebot nach WDSF-Tierschützerprotesten (Focus onl.)

 

Duisbuger Zoo-Direktor holt die Polizei wegen WDSF-Flyerverteiler

Seit Okt. 2010 hat die WDSF-Stamm-Crew mit Barbara, Harald, Antonietta und weiteren Helfern an den Wochenenden alleine vor dem Duisburger Zoo mehr als 170.000 WDSF-Flyer verteilt. Der Duisburger Zoo hat seit 2010 über 140.000 Besucher verloren. Ein großer Teil der Besucher konnte durch die Flyer-Verteilung über die katastrophalen Haltungsbedingungen der Delfine aufgeklärt werden und meidet inzwischen einen Delfinarienbesuch. Einen supergroßen Dank dafür und auch an die fleißigen Nürnberger Helfer, die Helfer im Ausland und die Einzelverteiler der Infoblätter über die grausamen Hintergründe in Delfinarien in ihrem Umfeld und an Schulen.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/oscarpreistraeger-demonstriert-gegen-delfinhaltung-aid-1.2774464


Liebe Tierschutzfreunde,
das Projekt  „Dolphin Care - Rescue Center Red Sea“ ist eine Initiative, die im November 2014 von den Tierschutzorganisationen ProWal und WDSF ins Leben gerufen wurde. Das Projekt soll im Roten Meer in ägypten eine von Experten betreute Anlage einrichten, um in Not geratenen und in Gefangenschaft befindlichen Delfinen helfen zu können. Die klimatischen Bedingungen sind dafür im Roten Meer optimal.

Schwerpunkte:

  • RETTUNG: von gestrandeten oder sich in Not befindlichen Delfinen
  • REHABILITATION: Aufnahme und Unterbringung von verletzten freilebenden Delfinen, die nach ihrer Behandlung wieder ins Rote Meer zurückgeführt werden
  • AUSWILDERUNG: Bei Eignung Auswilderung/Wiederansiedlung von ehemaligen Show-Delfinen
  • GNADENPLATZ: für Delfine, die nicht mehr ausgewildert werden können

Als erster Schritt stand im April 2015 ein Informationsbesuch im "Dolphin Reef" in Eilat in Israel an, weil dort Erfahrungswerte mit Delfin-Auswilderungen vorliegen (Bericht und Fotos: http://www.walschutzaktionen.de/2536301/2757011.html).
Inzwischen liegen uns Architekten-Baupläne und Unterlagen für ein solches Projekt durch die freundliche Unterstützung der Schweizer Organisation "firmm" vor.  Im Frühjahr 2016 sind Gespräche mit ägyptischen Entscheidungsträgern auf politischer Ebene vorgesehen.

Das Projekt Dolphins Care - Rescue Center wird fachkundig und fortlaufend von examinierten (Meeres-)Biologen mit dem Schwerpunkt marine Biodiversität und Naturschutz (Masterarbeiten an der Universität Hamburg) begleitet.

Jürgen Ortmüller
Geschäftsführer WDSF


Erfolgreiche Wiederansiedlungs- bzw Auswilderungsprojekte:

Weitere Infos unter ProWal

Nachdem der Zoo Duisburg durch das WDSF erfolgreich auf die Herausgabe von Daten der Delfinhaltung vom Verwaltungsgericht Düsseldorf verurteilt wurde, hat das WDSF gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung eingelegt, weil der Zoo weiterhin nicht sämtliche Vorkommnisse im Delfinarium veröffentlicht. Mit dem Verhandlungstermin vor dem Oberverwaltungsgericht Münster wird 2016 gerechnet.

 

Verwaltungsgericht Düsseldorf 26. Kammer (WDSF-Foto)Das Wal- und Delfinschutz-Forum wirft dem Zoo Duisburg bei der Haltung der Großen Tümmler Medikamentenmissbrauch und verschwiegene Vorkommnisse vor. Um dies zu beweisen, klagte das WDSF auf Einsicht in die Behandlungsdaten der Tiere. Der Zoo verweigerte das bislang. Im Oktober 2014 hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf den Zoo verurteilt, weitere Daten zu veröffentlichen, wobei der Zoo die Vorkommnisse bisher jedoch nicht veröffentlicht hat. Das WDSF hat daher Berufung eingelegt, über die voraussichtlich im Jahr 2016 vor dem Oberverwaltungsgericht Münster entschieden wird.

WDSF-Strafanzeige + + + Gesucht wurde: Arne Roed aus Norwegen + + +

Grüne Woche(akt. 25.09.2014) Der Verkauf von Walfleisch ist in Deutschland und weiten Teilen der EU streng verboten. Am norwegischen Stand auf der Grünen Woche in Berlin im Januar 2014 verkaufte der Standorganisator Arne Andreas Roed als Verantwortlicher für die Firma Fjord Norge AS - Fjord Norway Walfleischhäppchen-Portionen für 2 Euro. Am 23.01.2014 stellte das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft und dem Hauptzollamt in Berlin, die jeweils Ermittlungsverfahren einleiteten.

Norwegen bejagt intensiv Wale und hat gegen das Moratorium der Internationalen Walfang-Kommission (IWC), die den Walfang zu kommerziellen Zwecken seit 1986 verbietet, Einspruch eingelegt, um sich nicht an das Moratorium halten zu müssen. Die selbst festgelegte Fangquote Norwegens für Zwergwale (Minkwale) lag 2010 und 2011 bei 1.286 Walen jährlich. Weltweit wurden nach Angaben der IWC im Jahr 2013 insgesamt 1.645 Wale getötet, davon in Norwegen alleine 594. Obwohl der Walfleischverzehr in den Walfangländern Norwegen, Japan, Island, Grönland und Dänemark mit den Färöer-Inseln weitgehend rückläufig ist, hält Norwegen offenbar aus politischen Gründen am Walfang fest.

Das Walfleisch ist stark mit Methyl-Quecksilber und PCB's belastet. Der Grenzwert für PCB's (Polychlorierte Biphenyle - organische Umweltgifte) liegt für den menschlichen Verzehr bei 2-3mg/kg. Die gemessene Konzentration bei Minkwalfleisch liegt etwa 20fach über dem Grenzwert (20,8 mg/kg). Auf dem norwegischen Verkaufsstand kamen etwa 7 Kilogramm Walfleisch in den Handel. Das verbliebene Walfleisch wurde vom Hauptzollamt Berlin beschlagnahmt. In einem Video-Interview der BZ-Berlin bestätigt die Projektmanagerin der norwegischen Firma Fjord Norge, dass ihr bekannt sei, dass der Walfang in Norwegen aus "wissenschaftlichen Gründen" stattfindet und angeblich nicht für den Verkauf. Gleichwohl bestätigt sie den Verkauf von etwa 7 Kilogramm auf der Grünen Woche. Der Standorganisator Arne Roed schildert in dem Interview seine Begeisterung über den Verzehr des Walfleischs.

Siehe auch: Staatsanwaltschaft bestraft norwegischen Walfleischverkäufer (Focus online)

Arne RoedMit Schreiben vom 17.09.2014 teilt die Staatsanwaltschaft Berlin dem WDSF mit, dass als Beschuldigter der norwegische Staatsangehörige Arne Roed ermittelt wurde, gegen den das Verfahren allerdings derzeit nicht fortgesetzt werden könne, da für den Beschuldigten kein Aufenthaltsort im Bundesgebiet bekannt sei. Die Staatsanwaltschaft bittet das WDSF bei Kenntnis von seinem Aufenthaltsort um entsprechende Mitteilung. Die zur Ermittlung erforderlichen Maßnahmen seien von der Staatsanwaltschaft eingeleitet worden, heißt es in dem Schreiben. Zweckdienliche Hinweise erbeten an die E-Mail des WDSF: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!