WDSF Wal- und Delfinschutz-Forum

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WDSF Aktionen IWC

ProWal & WDSF auf der Tagung der Internationalen Walfang Kommission 2011 auf der Insel Jersey

15.07.2011 WDSF/ProWal-Pressemitteilung: Korruption verhindert Walschutzbeschlüsse der IWC - Walschützer bieten Geld

Deutsch

Korruption verhindert Walschutzbeschlüsse der IWC - Walschützer bieten Geld

English

ProWal Demands IWC Members to Eject Corrupt Countries From Commission

Aktion ProWal/WDSF/SSCS/WfW:

Symbolische Geldverschwendung auf der IWC 2011 für Korruption


Ein ausführlicher Text-/Bildbericht zur ProWal/WDSF-Aktion gegen korrupte Staaten bei der IWC-Tagung 2011 auf der englischen Kanal-Inseln Jersey unter: http://www.walschutzaktionen.de/1213101.html


Geldbündel für korrupte IWC-Staaten (ProWal/WDSF-Foto)


19.06.2010 - Pressemitteilung des Wal- und Delfinschutz-Forum

IWC-Tagung in Agadir/Marokko 2010

WDSF fordert kompromissloses internationales Verbot des Walfangs

http://www.pr-inside.com/de/wdsf-fordert-kompromissloses-int-r1957711.htm

(WDSF/Hagen-Westf.) Kurz vor der Tagung der Internationalen Walfang Kommission (IWC) ab 21. Juni 2010 in Marokko schlagen die Wellen beim Thema Walfang hoch. Die deutsche Meeres-Umweltschutz-Organisation „Wal- und Delfinschutz-Forum“ (WDSF) fordert die IWC auf, sich nicht nur wie bisher in bürokratischen Absichtserklärungen zu verlieren, sondern endlich die Fakten der tödlichen Bedrohung der Meeressäuger anzuerkennen und den Walfang generell zu verbieten.

Die BP-Ölkatastrophe im Golf von Mexiko wird das marine Ökosystem auf Jahrzehnte schädigen und auch Wale und Delfine erheblich dezimieren, so das WDSF. Die Meeressäuger seien aufgrund der bisherigen Meeresverschmutzung bereits mit Umweltgiften wie Quecksilber und PCB so stark belastet, dass ein Verzehr für den Menschen gesundheitsgefährdend sei. Die ganze Diskussion um Walfangquoten sei daher eine Farce, so der WDSF-Gründer und Geschäftsführer Jürgen Ortmüller.

Die deutsche Bundesregierung hatte Anfangs des Monats einen Antrag aller Bundestagsparteien angenommen, der den Kompromissvorschlag des chilenischen IWC-Vorsitzenden ablehnt, der Walfangquoten für stark bedrohte Arten auch in Walschutzgebieten wie dem Südpolarmeer vorsieht.

Allerdings befürworteten alle Bundestagsparteien entsprechend eines EU-Beschlusses den regulierten Walfang außerhalb von Schutzgebieten bei reduzierten Quoten. Dem angeblich „wissenschaftlichen“ Walfang der Walfangnationen Island, Japan und Norwegen soll Einhalt geboten werden. Ebenso soll ein Handelsverbot von Walfleisch beschlossen werden.

Bereits im letzten Jahr hatte die Bundesregierung einem „Gemeinsamen Standpunkt“ der EU-Staaten zugestimmt, dementsprechend die bisher vorgesehenen Walfangarten beibehalten werden sollen. Eine Ausweitung der Walfangmöglichkeiten soll demnach nur bei „örtlichem Verbrauch“ und unter „wissenschaftlicher Beobachtung durch die IWC“ möglich sein. Kleinwale wie Delfine und Grindwale, die in Japan und auf den europäischen Färöer-Inseln tausendfach gejagt werden, bleiben von einer Regulierung ausgeschlossen.

Das WDSF bemängelt, dass die deutsche Bundesregierung den Anschein erwecke, dass der von ihr mitgetragene EU-Vorschlag den Walschutz fördere. WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller dazu: „In seltener Einmütigkeit vermitteln die Bundestagsparteien, dass ihre gemeinsamen Beschlüsse ein Walschutz-Fortschritt sei. Das können wir nicht erkennen, da es sich nur um ein neues Regelwerk handelt. Der einzig mögliche Fortschritt wäre ein kompromissloses internationales Verbot des Walfangs und Handels für Groß- und Kleinwale. Wir stehen an der Schwelle der Ausrottung der Meeressäuger – egal ob groß oder klein. Ein beabsichtigter reglementierter Walfang für einen 10-Jahreszeitraum bedeutet den Tod von weiteren Tausenden von Walen. Die IWC kümmert nicht der Schutz der Wale aus ethischen Gründen, sondern einzig und allein aufgrund wirtschaftlicher Bejagungsmöglichkeiten. Sie ist und bleibt eine Walfang-Organisation.“-

Süddeutsche: Nationalstolz contra Tierschutz - Abschussquote für Waljagd

Die wichtigsten Infos zur Tagung der IWC - 21. bis 25. Juni 2010 in Agadir/Marokko:

IWC - Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Walfangkommission und http://www.iwcoffice.org/

Weitere Infos auf: http://www.walschutzaktionen.de/909401.html

 

13.06.2010 - Japan besticht angeblich Länder in Walfang-Entscheidung durch Geld und Prostituierte

11.06.2010 - Entscheidung im Bundestag - Deutschland lehnt Walfang ab
(Anm.: Gleichwohl hat sich Deutschland dem "Gemeinsamen Standpunkt" der EU angeschlossen der den nationalen Walfang befürwortet)

08.06.2010 - Offizielle Walfangzahlen belegen: Walfangverbot rettete Hunderttausenden Walen das Leben

21.05.2010 - Internationale Walfangkommission: Lateinamerika spricht mit einer Stimme

19.05.2010 - IWC - Töten, um zu schützen - http://www.sueddeutsche.de/wissen/431/511536/text/

21.06.2009 - IWC-Walfang-Konferenz 2009 für WDSF-Walschützer "Ein Pakt mit dem Teufel"

26.08.2008 - WDSF - Walfängern auf der IWC die Hand reichen (Anm.: Die Japaner hatten nach ersten Gesprächen mit dem WDSF den Kontakt abgebrochen)

20.06.2006 - Walschutzexperte Ortmüller schockiert über Aufhebung des Walfangverbots der IWC

16.07.2004 - Walschützer Ortmüller erhält Verbot für die Konferenz der Internationalen Walfang Kommission (IWC) in Sorrento/Italien

16.06.2003 - Walschützer Ortmüller konfrontiert Färöer auf IWC wegen Walmord mit Boykott


(v.lks.) Maik und Jürgen Ortmüller,  Andreas Morlok auf der IWC-Tagung 2003 in Berlin

2003 - IWC in Berlin sperrt Journalisten und Walschützer Ortmüller aus (Anm.: Nachdem Ortmüller ein Dokument der IWC unterschreiben musste, dass er nicht Mitglied von Sea Shepherd ist, durfte er an der Konferenz teilnehmen - Gleichwohl unterstützt das WDSF und Jürgen Ortmüller die Aktionen von Sea Shepherd/Paul Watson).

Im Jahr 2001 nahm Ortmüller an der IWC-Konferenz in London teil. Nachdem er dort auf allen Tischen der Delegierten eine Protestnote hinterlegt hatte, wurde die Konferenz kurz unterbrochen. Der IWC-Leiter rügte die Aktion, die jedoch keine weiteren Konsequenzen für den Aktivisten hatte.