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Foto: Dr. Andreas Bödecker für WDSF
Wale & Delfine - Imponierende Nomaden der Meere (Wissen – Bayerischer Rundfunk)
28.06.2010 - Wissenschaftler erkennen diplomatisches Sozialverhalten bei Delfinen
(Wissenschaftliche Stellungnahme von PD Dr. phil. Christian Schulze, Biologe, Ruhr-Universität-Bochum, zur mangelhaften Erfüllung des Forschungsauftrags des Delfinariums im Allwetterzoo Münster )
Ausgabe 4/2010 - Psychologie Heute (Autor Psychologe Colin Goldner): Doc Dolphin - magischer Heiler oder ausgebeutete Kreatur? Der Autor kommt zu folgendem Ergebnis: "Kontakt zu Tieren kann eine Therapie unterstützen, allerdings nur, wenn er über einen längeren Zeitraum hin als Beziehung angelegt ist. Kurzzeitige Begegnungen wie bei DAT (Anm.: Dolphin Assisted Therapy) bewirken über den momentanen Erlebniswert hinaus gar nichts."
http://www.rageandreason.de/ph410.html
s.a.:
Hinweis: Bereits in einem Artikel der Freien Universität Berlin vom 20.11.2004 wird dokumentiert, dass eine Dissertation des FU-Verhaltensbiologen Karsten Brensing bezüglich der Analyse des Verhaltens von Delfinen bei Schwimmprogrammen ergeben hat, dass die Tiere Stresssymptome zeigen, wenn sie auf zu engem Raum mit Menschen zusammen gebracht werden. Spekulationen über heilende Effekte hält der Biologe für unbegründet.
http://www.fu-berlin.de/presse/publikationen/tsp/2004/ts_20041120/ts_20041120_18.html
18.03.2010 - Schwimmen mit Menschen: Trauma für Delfine
http://pressetext.de/news/100318030/schwimmen-mit-menschen-trauma-fuer-delfine/
15.03.2010 - Walforscher beenden Expedition in der Antarktis - (Wissenschaftliche Daten erhoben – Keine Tiere getötet)
http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/walforscher_beenden_expedition_in_der_antarktis_1.5217558.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,683538,00.html
01.03.2010 - Kommerzieller Walfang erhöht CO2-Emissionen
http://www.pressetext.ch/news/100301023/kommerzieller-walfang-erhoeht-co2-emissionen/
23.02.2010 - Hirnforschung: Delfin steht Mensch an Intelligenz kaum nach
http://www.welt.de/wissenschaft/article6534940/Delfin-steht-Mensch-an-Intelligenz-kaum-nach.html
23.02.2010 - Delfin fast so intelligent wie Mensch
http://science.orf.at/stories/1640230/
http://www.br-online.de/wissen/umwelt/tuemmler-delfine-artenschutz-ID1266914862245.xml
23.02.2010 - Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Emory University, Atlanta, GA, United States Anatomical Basis of Dolphin Intelligence - http://aaas.confex.com/aaas/2010/webprogram/Paper1487.html
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Hunter College of the City University of New York, New York, NY, United - States:http://aaas.confex.com/aaas/2010/webprogram/Paper1488.html
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Loyola Marymount University, Redondo Beach, CA, United States - http://aaas.confex.com/aaas/2010/webprogram/Paper1489.html
Januar 2010 - Einwohner in Delfinfangstadt Taiji 10-fach höher mit Quecksilber kontaminiert als übrige Bewohner Japans
http://www.wdsf.eu/administrator/index.php?option=com_content§ionid=-1&task=edit&cid[]=30
29.12.2009 - Buckelwale retten Robben vor Orca-Angriffen
http://derstandard.at/1259282834606/Schutzinstinkt-Buckelwale-retten-Robben-vor-Orca-Angriffen USA: http://www.naturalhistorymag.com/exploring-science-and-nature/161929/save-the-seal
Studie 2002 - Echoortungsverhalten bei Schweinswalen (Universität Tübingen)
http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/fkz89886021_end.pdf
05.12.2009 - Wissenschaftler rätseln über weltweite Veränderung im Gesang der Wale
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2009/12/wissenschaftler-ratseln-uber-weltweite.html
Financial Times vom 12.2.2009 Internationale Studie
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Wale fressen Menschen keinen Fisch weg
von Caroline Ring
Weil Wale zu viel Fisch fressen, müssen Menschen hungern: Diese Behauptung konnten Forscher nun widerlegen. In einer Studie stellten sie sogar fest, dass Fischbestände wachsen, wenn Wale in der Nähe sind.
Sie sind die größten Lebewesen der Welt, und wenn man japanischen Forschern traut, haben sie auch den gewaltigsten Appetit: Einige Wale fressen nicht nur Krill und Plankton, sondern zum Teil auch Hering und Anchovis - und davon so viel, dass für einheimische Fischer nur noch leere Netze übrig bleiben.
Mit diesem Argument wollen die Walfangnationen ihre Tötungen rechtfertigen. Eine Studie amerikanischer und deutscher Forscher ist der Behauptung nun wissenschaftlich auf den Grund gegangen. Ihr Ergebnis: Wale haben auf die zurückgehenden Fischereifänge keinerlei negativen Einfluss - kommen Wale in dem Gebiet vor, könnte die Fischpopulationen im Gegenteil sogar wachsen. Die Studie veröffentlichten sie im Fachmagazin "Science".
Die Forscher berechneten mit ihrem Modell ein künstliches Ökosystem. Für die benötigten Zahlen reisten sie unter anderem in den Senegal und nach Barbados. "Die dortigen Wissenschaftler verfügen nicht über die nötige Ausrüstung, um die Probleme der einheimischen Fischerei wissenschaftlich zu erklären", sagt Kristin Kaschner, Co-Autorin der Studie.
Bisherige Studien von japanischen Forschern stellten die Wale als Ursache dar: Mageninhalte von getöteten Tieren wurden untersucht, die Ergebnisse auf einen geschätzten Walbestand hochgerechnet. "Diese Berechnung ist zu grob, um eine wirkliche Aussage treffen zu können", sagt Kaschner. "Die Annahme, dass in einem Ökosystem eine einzige Ebene verändert werden kann, indem man in eine andere eingreift, ist falsch", sagt die Walexpertin.
In dem Modell der Forscher spielen deshalb nicht nur die Wale und kommerziell genutzte Fische eine Rolle, sondern auch weitere Meeresbewohner und Menschen. Das Ergebnis: "Selbst wenn davon ausgegangen wird, dass in den tropischen Küstengebieten keine Wale vorkommen, steigt der Bestand an kommerziell genutzten Fischen nicht an", schreiben die Forscher.
Stattdessen schlossen sie aus ihren Beobachtungen, dass die Fischbestände sogar zunehmen könnten, wenn Wale in dem Gewässer vorhanden sind. Sie würden Fische fressen, die mit kommerziell genutzten Arten um Nahrung konkurrieren.
Ergebnisse sollen Walfänger bewegen Die von den Forschern untersuchten Gewässer liegen in Äquatornähe. "Dort fischen anliegende Staaten und seit einigen Jahren auch Industrienationen, da die ursprünglichen Fanggewässer, wie etwa der Nordatlantik, häufig überfischt sind", sagt die Walforscherin Kaschner. "Wale wandern dorthin, um sich zu paaren und ihre Kälber aufzuziehen. Zum Fressen schwimmen sie in arktische und antarktische Seen", sagt sie.
Die Ergebnisse werden die Forscher auf der alljährlichen Konferenz der Internationalen Walfangkommission (IWC) vorstellen, die das nächste mal im Juni stattfindet. "Wir hoffen, damit die festgefahrenen Fronten zwischen den Teilnehmerstaaten bewegen zu können", sagt Kaschner.
Bereits im letzten Jahr hatte die Froschergruppe ihre vorläufigen Ergebnisse auf der Konferenz veröffentlicht. Vertreter der Antillen-Insel Dominica, die in Abstimmungen für gewöhnlich die Position Japans annahmen, stimmten später gegen die Walfangnation. "Ob diese Überzeugungsarbeit allein auf unsere Ergebnisse zurückzuführen ist, kann ich jedoch nicht sagen", so Kaschner.
Die Bestände von Bartenwalen haben sich in einigen Gebieten zwar wieder erholt, die Tiere sind dort nicht mehr gefährdet. Dennoch ist der weltweite Walbestand nur noch ein Bruchteil dessen, der er vor 50 Jahren noch war. "Kurioserweise ist damals, als mehr Wale in den Weltmeeren lebten, der Gedanke an Konkurrenz zwischen ihnen und Menschen nicht aufgekommen", sagt Kaschner.--
Leah R. Gerber,1* Lyne Morissette,1,2 Kristin Kaschner,3,1 Daniel Pauly4
Negligible effects of removing whales on commercial fish biomass relative to the effect of a fishing moratorium. Estimated increases in fish biomass for best estimates of whale feeding and fishing rates, 5-and 10-fold underestimates of whale feeding, and 1.5 and 2-fold underestimates of fishing. For details, see (9). Science and international politics play complicated roles in the global arena of whale conservation and the management of the resources of the world’s oceans. The International Whaling Commission (IWC), charged with the global conservation of whales and the management of whaling, introduced a moratorium on commercial whaling in 1986 because of the widespread depletion of whale species and stocks. Despite a lack of scientific data to indicate that many whale stocks have recovered, every year a heated debate takes place at the IWC meeting about the future of commercial whaling. Recently, whaling countries have introduced a new argument for resuming whaling by blaming whale populations for the decline in commercial fish stocks.
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The rationale for whaling as the solution to depleted fisheries has been questioned by many in the scientific community in light of documented overfishing in oceans globally (15), a lack of spatially explicit overlap of resource exploitation between fisheries and whales (2), and the unpredictable consequences of culling (16, 17). Based on stomach content analyses of whales caught during the Japanese scientific whaling program and available data on whale abundance, Japanese scientists estimate that whales consume several times as much food as the combined global fisheries catch in recent years (18). However, the methodology used by Japanese researchers to support their claim that whales’ consumption of fish is an important component of fish declines has been repeatedly criticized (19–22). Although these discussions have been insightful, they have not stimulated movement within the IWC to break the current deadlock. 