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Protest vor Rathaus
Tierschützer fordern Aus für Delfinarium
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| Von Hyun-Ho Ch am 18.07.2009 13:33 Uhr | ||
| MÜNSTER Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) aus Hagen hat am Samstag vor dem Rathaus Münster protestiert. Schon seit längerem fordert das WDSF die Schließung des Delfinariums im Allwetterzoo. | ||
Jahresbilanz 2007 untersucht Ortmüller behauptet, dass eine Schließung des Delfinariums wirtschaftlicher für den Allwetterzoo sei als eine Fortführung des umstrittenen Betriebs. Zu diesem Schluss ist Ortmüller gekommen, nachdem er die Jahresbilanz 2007 des Allwetterzoos selbst untersucht hat. Unterschriften hat das WDSF vor Ort nicht gesammelt, Ortmüller sagte, dass Unterschriftenlisten auf der politischen Ebene in Berlin nicht sonderlich effektiv seien. |
Die Delfinschutz-Demonstrationen "Zoo ohne Delfine" am Samstag, den 18. Juli 2009 in der Münsteraner Innenstadt und am Sonntag, den 19. Juli 2009 vor dem Duisburger Zoo von WDSF und ProWal waren ein voller Erfolg für die Delfine. Wir bedanken uns sehr herzlich bei den vielen Helfern, bei der Bevölkerung und den Sponsoren in Münster und Duisburg für ihre Mithilfe, Aufmerksamkeit und Verständnis für unseren Protest gegen die Gefangenhaltung der Delfine in den kleinen Betonbecken der Zoos (s.a. Fotos unten).

Delfine gehören nicht in kleine Betonbecken
Presseberichterstattung Münster:
http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Muenster;art993,616029
http://www.echo-muenster.de/node/53191
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/hohenlimburg/2008/10/3/news-81073488/detail.html
http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Muenster;art993,287736
http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Muenster;art993,336450
http://www.echo-muenster.de/node/46341
http://www.echo-muenster.de/node/34264
Liste der in Deutschland in Gefangenschaft gehaltenen Delfine:
18 Tiere (Stand Juli 2009)
Nürnberg:
Moby (M), Wildfang
Geboren ca. 1960, Küstengewässer Florida
Am 09.07.1971 an den Zoo Duisburg
Seit 07.08.1971 in Nürnberg
Vater von Nemo, Nando, Noah, Naomi
Anke (F), Wildfang
Geboren ca. 1983, Florida
Am 18.01.1985 nach Gulfport
Am 16.07.1987 nach Münster
Seit 28.12.1990 in Nürnberg
Am 28.09.2008 ins Delfinarium Harderwijk nach Holland gebracht!
Nynke (F), Wildfang
Geboren ca. 1983, Florida
Am 18.01. 1985 nach Gulfport
Am 16.07.1987 nach Münster
Seit 28.12.1990 in Nürnberg
Am 28.09.2008 ins Delfinarium Harderwijk nach Holland gebracht!
Eva (F), Wildfang (gestorben am 22.07.2009)
Geboren ca. 1969, Küstengewässer Ciudad del Carmen, Mexiko
Übernahme von Societe Bilogique des Caraibes, Curacao
Seit 08.01.1982 in Nürnberg
Mutter von Nemo, Nando, Noah, Naomi
Naomi (F), Nachzucht
Geboren am 28.01.1998 in Nürnberg
Eltern Eva/Moby
Am 28.09.2008 ins Delfinarium Harderwijk nach Holland gebracht!
Jenny (F), Wildfang
Geboren ca. 1987, Kubanische Küste
Im Februar 1990 in die Schweiz, Connyland
Seit 11.03.1991 in Nürnberg
Noah (M), Nachzucht
Geboren am 16.11.1993 in Nürnberg
Eltern Eva/Moby
Sunny (F), Nachzucht
Geboren am 16.05.1999 in Soltau
Seit 11.09.2005 in Nürnberg
Eltern Daisy/Fritz
Joker (Nachzucht) kam im November 2008 aus Soltau
Arnie (Nachzucht) kam im November 2008 aus Soltau

18 Tiere (Stand Juli 2009)
Nürnberg:
Geboren ca. 1960, Küstengewässer Florida
Am 09.07.1971 an den Zoo Duisburg
Seit 07.08.1971 in Nürnberg
Vater von Nemo, Nando, Noah, Naomi
Anke (F), Wildfang
Geboren ca. 1983, Florida
Am 18.01.1985 nach Gulfport
Am 16.07.1987 nach Münster
Seit 28.12.1990 in Nürnberg
Am 28.09.2008 ins Delfinarium Harderwijk nach Holland gebracht!
Geboren ca. 1983, Florida
Am 18.01. 1985 nach Gulfport
Am 16.07.1987 nach Münster
Seit 28.12.1990 in Nürnberg
Am 28.09.2008 ins Delfinarium Harderwijk nach Holland gebracht!
Eva (F), Wildfang (gestorben am 22.07.2009)
Geboren ca. 1969, Küstengewässer Ciudad del Carmen, Mexiko
Übernahme von Societe Bilogique des Caraibes, Curacao
Seit 08.01.1982 in Nürnberg
Mutter von Nemo, Nando, Noah, Naomi
Naomi (F), Nachzucht
Geboren am 28.01.1998 in Nürnberg
Eltern Eva/Moby
Am 28.09.2008 ins Delfinarium Harderwijk nach Holland gebracht!
Jenny (F), Wildfang
Geboren ca. 1987, Kubanische Küste
Im Februar 1990 in die Schweiz, Connyland
Seit 11.03.1991 in Nürnberg
Noah (M), Nachzucht
Geboren am 16.11.1993 in Nürnberg
Eltern Eva/Moby
Sunny (F), Nachzucht
Geboren am 16.05.1999 in Soltau
Seit 11.09.2005 in Nürnberg
Eltern Daisy/Fritz
Heidepark-Soltau:
Delfinarium im November 2008 geschlossen.
Fritz (im April 2008 gestorben)
Joker (kam im November 2008 nach Nürnberg)
Arni (kam im November 2008 nach Nürnberg)
Delfinarium im Allwetterzoo Münster:
Nemo (Großer Tümmler)
Wurde am 25.09.2008 ins Delfinarium Harderwijk nach Holland gebracht!
Nando (Großer Tümmler)
Paco (Sotalia-Delfin aus Mexiko) verstorben am 30.12.2009
Zugang am 25.09.08 aus dem holländischen Delfinarium Harderwijk:
Rocco (Großer Tümmler)
Palawas (Großer Tümmler)
Kite (Großer Tümmler)
Delfinarium im Zoo Duisburg:
Ivo (Großer Tümmler) Wildfang
Pepina (Großer Tümmler) Wildfang
Delphi (Großer Tümmler)
Daisy (Großer Tümmler)
Dolly (Großer Tümmler)
Donna (Großer Tümmler)
In Einzelhaltung: Amazonas-Flussdelfin "Baby"
Delfine aus Kuba für deutsche Delfinarien
Traurige Bilanz deutscher Delfinarien
Stolz verweist man im Delfinarium in Münster auf das hohe Alter des Sotalia-Delfins PACO (etwa 40 Jahre alt). Verschwiegen wird aber wohlwissenlich, dass alle anderen Sotalia-Delfine in Deutschland frühzeitig verstorben sind.
Wenn es den Sotalias in Gefangenschaft so gut geht, warum sind dann alle anderen Sotalias in Deutschland gestorben? Keines dieser Tiere erreichte ein hohes Alter:
COCO - aus Kolumbien - 04/2001
SABU - aus Kolumbien - 05.05.1992 - gestorben an Enteritis, Gastriitis
ROSITA - Kolumbien - 23.11.1978 - TuberKulose
INES - 01.02.1987 Leberdegeneration, bedingt durch Schwangerschaft u. Fehlgeburt
1. BABY von INES - 01.02.1987 - Totgeburt
JUAN - Kolumbien - 24.02.1966 - Hirnödem, Hautenzündung
EVITA - Kolumbien - 20.10.1993 - Papavorvirus, Hautkrebs
Wohlgemerkt, das sind nur die SOTALIAS, die in Deutschland gestorben sind.
Eine erfolgreiche Nachzucht gelang in keinem Delfinarium in Deutschland.
Mit Artenschutz hat dies nichts zu tun, eher mit der Ausplünderung der Natur und der Gefährdung wildlebender Populationen. Kein einziges Tier wurde jemals wieder in die Natur zurückgebracht, obwohl dies zu den Aufgaben der Delfinarien in Deutschland gehört.
Quelle: http://www.walschutzaktionen.de/155501/336601.html
Die Kampagne gegen die Delfinarien in Deutschland steht stellvertretend für alle Delfinarien, in der Meeressäuger gefangen gehalten und für kommerzielle Ziele ausgebeutet werden.
Die meisten Freizeitparks und Zoos in Europa verzichten bereits auf die Haltung von Delfinen. In England wurden bereits alle der über 30 Einrichtungen geschlossen!
Auch in South Carolina (USA) dürfen keine Delfine mehr gehalten werden und auch Australien verbietet den Bau neuer Delfinarien.
Erst im Mai 2007 wurde der Bau eines neuen Delfinariums mit geplanter Delfintherapie in Vodnjan (Kroatien) vom Bürgermeister gestrichen! Dank der vielen weltweiten Proteste konnte der Bürgermeister von Vodnjan in Kroatien davon überzeugt werden, dass Delfinarien Gefängnisse sind. 2009 beschloss Kroatien als erstes europäisches Land, den Import von Delfinen für Delfinarien zu verbieten.
In Deutschland ist man diesbezüglich weitaus rückständiger. Noch immer sind drei von ehemals neun Delfin-Anlagen in Betrieb. Diese befinden sich in Nürnberg, Duisburg und Münster. Soltau (Schließung 2008)
------------------------------------------------------
Machen Sie mit und entscheiden auch Sie sich für den Schutz der ausgebeuteten Meeressäuger.
Zusammen mit ProWal ist das WDSF die einzige Wal- und Delfinschutz-Organisation in Deutschland, die bereits seit Jahren Protest- und Aufklärungsaktionen in allen Delfinstädten mit Delfinarien durchführt.
Rocco (Großer Tümmler)
Palawas (Großer Tümmler)
Kite (Großer Tümmler)
Delfinarium im Zoo Duisburg:
Ivo (Großer Tümmler) Wildfang
Pepina (Großer Tümmler) Wildfang
Delphi (Großer Tümmler)
Daisy (Großer Tümmler)
Dolly (Großer Tümmler)
Donna (Großer Tümmler)
In Einzelhaltung: Amazonas-Flussdelfin "Baby"
Delfine aus Kuba für deutsche Delfinarien
Traurige Bilanz deutscher Delfinarien
Stolz verweist man im Delfinarium in Münster auf das hohe Alter des Sotalia-Delfins PACO (etwa 40 Jahre alt). Verschwiegen wird aber wohlwissenlich, dass alle anderen Sotalia-Delfine in Deutschland frühzeitig verstorben sind.
Wenn es den Sotalias in Gefangenschaft so gut geht, warum sind dann alle anderen Sotalias in Deutschland gestorben? Keines dieser Tiere erreichte ein hohes Alter:
COCO - aus Kolumbien - 04/2001
SABU - aus Kolumbien - 05.05.1992 - gestorben an Enteritis, Gastriitis
ROSITA - Kolumbien - 23.11.1978 - TuberKulose
INES - 01.02.1987 Leberdegeneration, bedingt durch Schwangerschaft u. Fehlgeburt
1. BABY von INES - 01.02.1987 - Totgeburt
JUAN - Kolumbien - 24.02.1966 - Hirnödem, Hautenzündung
EVITA - Kolumbien - 20.10.1993 - Papavorvirus, Hautkrebs
Wohlgemerkt, das sind nur die SOTALIAS, die in Deutschland gestorben sind.
Eine erfolgreiche Nachzucht gelang in keinem Delfinarium in Deutschland.
Mit Artenschutz hat dies nichts zu tun, eher mit der Ausplünderung der Natur und der Gefährdung wildlebender Populationen. Kein einziges Tier wurde jemals wieder in die Natur zurückgebracht, obwohl dies zu den Aufgaben der Delfinarien in Deutschland gehört.
Quelle: http://www.walschutzaktionen.de/155501/336601.html
Die Kampagne gegen die Delfinarien in Deutschland steht stellvertretend für alle Delfinarien, in der Meeressäuger gefangen gehalten und für kommerzielle Ziele ausgebeutet werden.
Die meisten Freizeitparks und Zoos in Europa verzichten bereits auf die Haltung von Delfinen. In England wurden bereits alle der über 30 Einrichtungen geschlossen!
Auch in South Carolina (USA) dürfen keine Delfine mehr gehalten werden und auch Australien verbietet den Bau neuer Delfinarien.
Erst im Mai 2007 wurde der Bau eines neuen Delfinariums mit geplanter Delfintherapie in Vodnjan (Kroatien) vom Bürgermeister gestrichen! Dank der vielen weltweiten Proteste konnte der Bürgermeister von Vodnjan in Kroatien davon überzeugt werden, dass Delfinarien Gefängnisse sind. 2009 beschloss Kroatien als erstes europäisches Land, den Import von Delfinen für Delfinarien zu verbieten.
In Deutschland ist man diesbezüglich weitaus rückständiger. Noch immer sind drei von ehemals neun Delfin-Anlagen in Betrieb. Diese befinden sich in Nürnberg, Duisburg und Münster. Soltau (Schließung 2008)
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Machen Sie mit und entscheiden auch Sie sich für den Schutz der ausgebeuteten Meeressäuger.
Zusammen mit ProWal ist das WDSF die einzige Wal- und Delfinschutz-Organisation in Deutschland, die bereits seit Jahren Protest- und Aufklärungsaktionen in allen Delfinstädten mit Delfinarien durchführt.
s.a.: http://www.walschutzaktionen.de/451301.html
zum Thema Delfinarium Münster
Pressemitteilung vom 17.04.2009:
Eklat in Berlin
Münsteraner Zoodirektor lässt Bundestagsfraktionsgespräch mit WDSF-Chef platzen
(Berlin/Hagen-Westf.) Anlässlich eines bereits im letzten Jahr vorbereiteten Antrags der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen an den Bundestag „Die Gefangenschaft von Delfinen unverzüglich beenden“ hatte die parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Undine Kurth, den Zoodirektor des Allwetterzoos Münster, Jörg Adler, Mitglieder der Münsteraner Grünen und den Geschäftsführer des Wal- und Delfinschutz-Forums (WDSF) aus Hagen-Hohenlimburg, Jürgen Ortmüller, am Donnerstag (16.4.09) zu einem gemeinsamen Gespräch nach Berlin eingeladen.
(Undin Kurth, parl. Geschäftsführerin und J. Ortmüller WDSF)
Kurz vor der geplanten Aussprache weigerte sich Zoodirektor Jörg Adler an dem Gespräch teilzunehmen, solange der WDSF-Chef dabei sei. Das WDSF kritisiert seit längerem die Delfinhaltung in den engen Betonbecken im Allwetter Zoo und bemüht sich mit Unterstützung der Grünen-Bundestagsfraktion, die drei verbliebenen Delfinarien in Münster, Duisburg und Nürnberg zu schließen, nachdem bereits sechs Delfinarien bundesweit die Haltung der intelligenten Meeressäuger aus Artenschutzgründen aufgegeben haben. Erst im vergangenen Jahr hatte der Heide-Park Soltau seine Delfinhaltung auf Druck der Tierschützer eingestellt und mitteilen lassen, dass der Vergnügungspark-Betreiber die Positionen des WDSF dahingehend mitträgt, dass Delfine sich nicht den biologischen Bedürfnissen entsprechend in Gefangenschaft halten lassen.
Der Zoodirektor aus Münster ließ sich auch nicht von der Grünen-Geschäftsführerin überreden, das für die Entwicklung des Zoos wichtige Gespräch mit allen Beteiligten gemeinsam zu führen. So kam es zu einer getrennten Aussprache mit den eingeladenen Gästen. Inhaltlich gab es keine Übereinstimmung der gemeinsamen Forderung der Bundes-Grünen mit dem WDSF gegenüber dem Zoo-Chef, das Delfinarium in Münster mittelfristig auslaufen zu lassen, da eine Auswilderung aufgrund der langen Gefangenschaft und der Nachzuchten ausscheidet.
Undine Kurth äußerte gegenüber dem WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller völliges Unverständnis für die ablehnende Haltung des Münsteraner Zoo-Direktors Jörg Adler. Auch die Haltung der Grünen aus Münster, die in Berlin zwar ein Gespräch mit dem WDSF-Chef nicht gescheut hätten, sich aber für das Delfinarium im Allwetterzoo einsetzen, erntete auf Bundestagsfraktionsebene nur Kopfschütteln.
Aufgrund eines vorgelegten Steuerberater-Gutachtens für das Fraktionsgespräch in Berlin hatte das WDSF auf der Basis der Wirtschaftsprüfer-Bilanz für den Allwetter Zoo festgestellt, dass der Zoo alljährlich rund 80.000 Euro sparen könnte, wenn die Delfinhaltung eingestellt würde, da der Zoo im Jahr 2007 per Saldo 742.800 Euro an das eigenständige Delfinarium abgeführt hat und bei einer Schließung Einnahmeausfälle von lediglich 663.000 Euro bei einem Durchschnittserlös pro Besucher von 4,42 Euro (lt. Bilanzangabe 2007) und rund 150.000 Besuchern des Delfinariums (lt. Angabe des Zoos) zu erwarten seien.
Der Allwetterzoo hat in den vergangene Jahren jeweils Zuschüsse der Stadt Münster zwischen 3,2 Mio. und über 4 Mio. Euro erhalten, um die jährliche Verlustsituation abzudecken. Durch die Konzentration der Zoo-Konkurrenz in Nordrhein-Westfalen gerät der Allwetterzoo immer weiter in die roten Zahlen.
Die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen in Berlin kündigte an, den Antrag nun unverändert mit dem Ziel der Schließung der Delfinarien und dem Verbot eines Imports der Meeressäuger in den Bundestag einzubringen.--
LVM-Versicherungszentrale stimmt WDSF-Delfinschützern zu und entfernt Logo von Delfinarium-Internet-Seite des Allwetterzoos Münster
(Hagen/Münster 04.05.2009) Die gemeinnützige Organisation „Wal- und Delfinschutz-Forum“ (WDSF) mit Sitz im westfälischen Hagen war bereits im letzten Jahr zusammen mit dem Delfinschützer Andreas Morlok, Buchautor zum Thema Wale und Delfine, in die Schlagzeilen geraten, als sie zum Boykott des Besuchs des Münsteraner Delfinariums im Allwetterzoo aufrief. Das Delfinarium sei mit seinen Betonbecken viel zu klein für die fünf intelligenten Meeressäuger, die in Freiheit täglich über 100 Kilometer zurücklegen könnten und sich den engen Platz in den Becken mit sechs kalifornischen Seelöwen teilen müssten (Bild: Jürgen Ortmüller und Andreas Morlok vor dem Münsteraner Delfinarium im Allwetterzoo).
Als ein Kleinkind im Sommer während der vollbesetzten Vorführung beinah in das Delfinbecken gefallen war, stellte der Geschäftsführer des WDSF, Jürgen Ortmüller, Strafanzeige wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen.
Gegen den Hauptsponsor des Zoos, den Landwirtschaftlichen Versicherungsverein Münster (LVM), der auf der Internetseite des Allwetterzoos und des Delfinariums mit seinem Logo wirbt, hatte das WDSF zusammen mit den Wal- und Delfinschützern Morlok und dem Leverkusener Norbert Kochhan und seinem Team eine bundesweite Kampagne angekündigt, wenn der LVM seine Unterstützung für den Zoo aufrecht erhalten würde. Mehrere Tausend Unterstützer der Delfinschützer sollten dabei helfen.
Die LVM-Versicherungszentrale in Münster teilte dem WDSF jetzt mit, dass sie dem WDSF in einem offenen Dialog zustimmt, dass „gewichtige Gründe gegen das Betreiben von Delfinarien sprechen“. Die Lösung der Probleme der Delfinarien sieht die LVM-Zentrale „in einer Veränderung der Willensbildung der politischen Parteien sowie einer Veränderung der Haltung der Bevölkerung“. Dort gelte es den Hebel anzusetzen, meint LVM-Pressesprecher Jobst Berensmann.
Der LVM folgt nun dem Vorschlag des WDSF, „das Logo des LVM auf der Homepage des Allwetterzoos Münster von der Delfin-Internetseite zu entfernen“. Zusammen mit den anderen Zooförderern sollen die Logos statt wie bisher auf allen Seiten nur noch an einer Stelle zu finden sein, aber eben nicht mehr auf den Seiten des Delfinariums, so der LVM.
WDSF-Geschäftsführer Ortmüller sieht den Rückzug der Internetdarstellung und die Kritik des LVM an der Delfinhaltung als weiteren Erfolg auf dem Weg, die drei von neun verbliebenen Delfinarien in Münster, Duisburg und Nürnberg wegen der Tierquälerei an den Meeressäugern zu schließen.
(Hagen/Münster 04.05.2009) Die gemeinnützige Organisation „Wal- und Delfinschutz-Forum“ (WDSF) mit Sitz im westfälischen Hagen war bereits im letzten Jahr zusammen mit dem Delfinschützer Andreas Morlok, Buchautor zum Thema Wale und Delfine, in die Schlagzeilen geraten, als sie zum Boykott des Besuchs des Münsteraner Delfinariums im Allwetterzoo aufrief. Das Delfinarium sei mit seinen Betonbecken viel zu klein für die fünf intelligenten Meeressäuger, die in Freiheit täglich über 100 Kilometer zurücklegen könnten und sich den engen Platz in den Becken mit sechs kalifornischen Seelöwen teilen müssten (Bild: Jürgen Ortmüller und Andreas Morlok vor dem Münsteraner Delfinarium im Allwetterzoo).Als ein Kleinkind im Sommer während der vollbesetzten Vorführung beinah in das Delfinbecken gefallen war, stellte der Geschäftsführer des WDSF, Jürgen Ortmüller, Strafanzeige wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen.
Gegen den Hauptsponsor des Zoos, den Landwirtschaftlichen Versicherungsverein Münster (LVM), der auf der Internetseite des Allwetterzoos und des Delfinariums mit seinem Logo wirbt, hatte das WDSF zusammen mit den Wal- und Delfinschützern Morlok und dem Leverkusener Norbert Kochhan und seinem Team eine bundesweite Kampagne angekündigt, wenn der LVM seine Unterstützung für den Zoo aufrecht erhalten würde. Mehrere Tausend Unterstützer der Delfinschützer sollten dabei helfen.
Die LVM-Versicherungszentrale in Münster teilte dem WDSF jetzt mit, dass sie dem WDSF in einem offenen Dialog zustimmt, dass „gewichtige Gründe gegen das Betreiben von Delfinarien sprechen“. Die Lösung der Probleme der Delfinarien sieht die LVM-Zentrale „in einer Veränderung der Willensbildung der politischen Parteien sowie einer Veränderung der Haltung der Bevölkerung“. Dort gelte es den Hebel anzusetzen, meint LVM-Pressesprecher Jobst Berensmann.
Der LVM folgt nun dem Vorschlag des WDSF, „das Logo des LVM auf der Homepage des Allwetterzoos Münster von der Delfin-Internetseite zu entfernen“. Zusammen mit den anderen Zooförderern sollen die Logos statt wie bisher auf allen Seiten nur noch an einer Stelle zu finden sein, aber eben nicht mehr auf den Seiten des Delfinariums, so der LVM.
WDSF-Geschäftsführer Ortmüller sieht den Rückzug der Internetdarstellung und die Kritik des LVM an der Delfinhaltung als weiteren Erfolg auf dem Weg, die drei von neun verbliebenen Delfinarien in Münster, Duisburg und Nürnberg wegen der Tierquälerei an den Meeressäugern zu schließen.
Beachten Sie bitte unsere aktuellen Aktionen und unterstützen Sie den Schutz der Wale und Delfine und die Aktivitäten des WDSF mit einer Spende. Jeder Spender erhält einen WDSF-Aufkleber (s. Info-Leiste "Spenden" oben oder: http://www.wdsf.eu/wdsf-spenden )


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