1. Skip to Menu
  2. Skip to Content
  3. Skip to Footer

Todes-Delfinarium Dolphin Bay in Dubai
wurde von Reiseunternehmen beworben

 


 

22.01.2015 - Erster ägyptischer Reiseveranstalter stoppt Delfinarienangebot nach Tierschützerprotesten (Presseportal)


08.05.2013 - Sturm der Entrüstung stoppt alle großen Reiseveranstalter mit Delfinarienangebot in Dubai (ddp-direct)

 

FTI stoppte seine Werbung für das Delfinarium sofort nach ersten WDSF-Hinweisen Anfang April 2013 über die Tierquälerei in dem Dubai-Delfinarium, TUI und Schauinslandreisen erst nach zögerlichem Verhalten.

DER Touristik (bisher Rewe Group) mit ITS, Dertour, Jahn Reisen, Tjaereborg und Meier’s Weltreisen hat die Werbung für das Todes-Delfinarium in Dubai nach weiterer WDSF-Intervention am 05. Mai 2013 entfernt. Thomas Cook mit Neckermann reagiert am 07. Mai 2013 nach hunderten kritischer Beiträge auf Facebook, einem WDSF-Boykott-Aufruf und dem Einbezug in eine Petition mit mehr als 8.600 Unterschriften.

 

Keiner der genannten Reiseveranstalter bewirbt inzwischen mehr das Dolphin Bay-Delfinarium. Sämtliche online-Agebote und Offerten in den neuen Reisekatalogen wurden entsprechend schriftlicher Zusagen gegenüber dem WDSF entfernt. Die Agenturen und Reiseleiter vor Ort seien angewiesen worden, das Delfinarium nicht mehr anzubieten.

 


Blutige Delfintreibjagd auf den Solomon-Inseln

 

 Spiegel-online 2007: Lebende Luftfracht: Delfintransport nach Dubai verärgert Tierschützer

 

(WDSF - Mai 2013) Das WDSF ermittelte in dem Delfinarium, dass von ursprünglich 28 im Jahr 2007 von den Solomon-Inseln aus einer grausamen Delfintreibjagd importierten Delfinen in das Dolphin Bay-Delfinarium bis heute mindestens 10 der Meeressäuger verstorben sind - darunter mehrere Delfinbaby's (Quelle u.a.: Ceta Base). Die ersten 5 Tiere verstarben innerhalb weniger Tage und Wochen nach der Ankunft (s. Bericht unten). Ein Trainer im Dolphin Bay bestätigte dem WDSF im März 2013 vor Ort, dass nur noch 18 Delfine leben würden.


Laut CITES (Washingtoner Artenschutzabkommen) konnte der Export der Delfine von den Solomon-Inseln nicht verhindert werden, gleichwohl hätte Dubai den Import verbieten können. Sämtliche Anfragen seitens des WDSF an das Management des Delfinariums (Hotel Atlantis The Palm, Mrs. Ashley McBain) über CITIS-Bescheinigungungen für die Tiere und über die Todesumstände blieben unbeantwortet. Gleichwohl hatte Mrs. McBain dem Reiseveranstalter FTI Touristik im April 2013 angeboten, dass das WDSF sich vor Ort einen Überblick über die Haltungsbedingungen machen könnte.

Das WDSF hatte allerdings bereits im März 2013 in dem Delfinarium recherchiert. Fotografieren und Filmen des Delfinariums und der Tiere sind streng verboten. Jeder Besucher darf ein (bezahltes) Foto von dem künstlichen Strand an der "Lagune" machen. Weitere Fotos gibt es nur von den Mitarbeitern des Dolphin Bay-Delfinariums gegen Bezahlung. Der Preis für das Schwimmen mit den Delfinen liegt für 30 Minuten zwischen 185 und 290 Euro pro Person. Ein 10-minütiges Fotoshooting am Beckenrand lässt sich der Delfinariumbetreiber mit 82 Euro bezahlen, wobei bei Kinder unter 12 Jahren ein begleitender Erwachsener jeweils extra bezahlen muss.


WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: "Es geht dem Dolphin Bay-Delfinarium nur ums Geld. Die Delfine, die tödlichen Umstände des grausamen Delfintransports und die hohe Todesrate sind dem Betreiber egal. Die fadenscheinige Behauptung des Managements, die Delfine würden unter besten zoologischen Bedingen gehalten, ist erstens mehr als fraglich und zweitens kein Aushängeschild, zumal in den beiden deutschen Zoo-Delfinarien in Duisburg und Nürnberg mehr als 100 Delfine verstorben sind."

 

Delfinarium ohne ausreichenden Sonnenschutz

Schwarz gebräunter Delfin im Dolphin BayIn der rund 4,5 Hektar großen Anlage in Dubai, die zum Hotel Atlantis The Palm gehört, verfügen die Delfine kaum über einen Sonnenschutz, so dass unter der sengenden arabischen Sonne Sonnenbrände mit dem hohen Risiko von Hautkrebs vorprogrammiert sind. Normalerweise tauchen die Großen Tümmler, die in Dubai gehalten werden, in freier Wildbahn durchschnittlich bis zu fünf Minuten und erreichen Tauchtiefen von bis zu 600 Meter. Im Dolphin Bay sind aufgrund der überwiegenden Flachwasserbereiche solche Tauchgänge nicht möglich. Die Delfine halten sich überwiegend an der Wasseroberfläche auf, weil sie dort gefüttert und mit Spielzeug versorgt werden, damit die Zuschauer die Tiere sehen können.

Selbst im Tiergarten Nürnberg werden die Delfine im Sommer vor Sonnenbrand mit mineralischen Crémes geschützt. Auf der Seite des Delfinariums-Hotels in Dubai und vor Ort heisst es für die Touristen, die mit den Delfinen schwimmen: "Die übermäßige Verwendung von Sonnencreme, beispielsweise, ist nicht gestattet, Sonnenöle sind komplett verboten, da die Verschmutzung des Wassers den Delphinen schaden kann. Die Gäste erhalten Tauch/Schwimmanzüge, um sich gegen die Sonne zu schützen." Dass es mindestens genauso wichtig ist, die Delfine vor den Sonne zu schützen, ist den Betreibern offenbar egal.

 

Bericht über die todbringenden Umstände des Delfinimports nach Dubai


"Diese bedauernswerten Delphine in Dubai stammen aus einer grausamen Treibjagd von den Solomon Inseln und sind alles Wildfänge. Im Jahr 2003 wurden ca. 200 wilde Delphine, im Auftrag von dem berüchtigten kanadischen Delphinhändler Christopher Porter gefangen. Es war die größte und grausamste Delphin-Gefangennahme aller Zeiten. Nach dem Fang wurden die Delphine in kleine Kanus geschmissen und über 4 Stunden zur Insel Gavutu transportiert. Unzählige Weibchen waren trächtig und abortierten ihre Föten während der Überfahrt. Danach wurden die traumatisierten Tiere in kleine Seefedern geschmissen, welche Wassertiefen geringer als 1 ½ m aufwiesen. In diesen primitiven Seefedern erlitt der Großteil der Tiere schwerste Sonnenverbrennungen, viele verhungerten und starben an den katastrophalen Haltungsbedingungen und dem Trauma der Gefangennahme.

 

Im Juli 2003 verkaufte Porter die ersten 28 Delphine an den Wasserpark Parque Nizuc in Mexiko für das „Schwimmen mit Delphinen“ . Sechs dieser armen Tiere überlebten den 17-stündigen Transport nicht und sie verstarben einige Tage nach der Ankunft in Mexico, weitere Todesfälle folgten. Auf Gavutu verstarben während dieser Zeit weitere neun Delphine in den Seefedern, andere Tiere waren krank und lagen im Sterben. Weitere zwei Tiere wurden von Krokodilen gerissen und getötet. 27 halbverhungerte Tiere wurden einfach ihrem Schicksal überlassen und aus der Seefeder ins offene Meer entlassen, ihre Peiniger kamen mit der Fütterung nicht mehr nach. Im Jahr 2004 ging das Leiden der Delfine weiter.

 

Im Juli 2007 wurden die nächsten 28 Delphine nach Dubai (Dolphin Bay - Atlantis Hotel The Palm) durch die Organisation "Ocean Embassy" verschleppt, die mit Christopher Porter zusammen arbeitete. Diese Tiere mussten einen 30-stündigen Transport über sich ergehen lassen. Zehn Tiere sind seither verstorben sowie etliche Kälber, deren Mütter schon während des Transportes trächtig waren.



Nach dem Dubai Transport hat Ocean Embassy die Partnerschaft mit Porter beendet, somit konnten sie ihre Geschäfte auf den Solomon Inseln alleine abwickeln. Aber viele dieser Delphine waren Porter’s Delphine, er hat insgesamt 89 Delphine an Delphinarien verkauft. 20 wurden im Jahr 2007 neu gefangen und wurden in die Gavutu Seapens verfrachtet, hinter dieser Gefangennahme steckte Ocean Embassy. Der Vizepräsident von Ocean Embassy ist der Amerikaner Ted Turner. Turner war auch Präsident von IMATA und arbeitete als Kurator für SeaWorld Cleveland, danach gab es für ihn neue Geschäfte mit den Führungskräften von SeaWorld. Auch bei den erst kürzlich transportierten Delphinen zum Resort World Sentosa in Singapur steckte Ocean Embassy dahinter.

Im Jahr 2010 hatte Porter noch 17 Delphine auf Gavutu. 4 starben noch im selben Jahr, sie verhungerten mehr oder weniger, den anderen Delphinen ging es ähnlich. Viele Leute glauben, dass er diese Delphine, warum auch immer, nicht verkaufen konnte. Er startete dazumal die Kampagne FREE the Pod, damit wollte er sich von seinen Greueltaten reinwaschen, jedoch stand keiner hinter ihm und es gab auch kein Geld für dieses Projekt." (Bericht G. Wiesflecker)

 

Ric O'Barry und Jürgen Ortmüller (WDSF-Foto)Richard O'Barry (April, 14, 2013):

"The public already know about Porter but they not know about the organization Ocean Embassy who actually brought the dolphins to Dubai. Today Ocean Embassy staff are in Singapore working for Resorts World International. Ocean Embassy brought about 20 Solomon Islands dolphin to Resorts World. They also supplied Mexico, China, several other dolphinariums. Ocean Embassy brought the dolphin to Dubai. They need to be exposed as much as Porter was exposed. Ocean Embassy is smarter than Porter. They stay in the shadows, they do not do interviews, they fly below the radar. They know how to green-wash their operation and market themselves as "conservationists". They are the largest dolphin dealers in the world."

Only six lingering survivors remained, from a total of up to 140 dolphins in various pens from 2003... (Cetacean Society International - Solomon Islands)


Zu den Links über Sonnenbrand bei Delfinen

Zur Facebook-Seite der Organisationen mit der Petition


 

10.07.2013 - FTI wirbt nicht mehr für Delfinshows (greentravel)

10.07.2013 - FTI Touristik verzichtet weltweit auf Werbung für Delfin- und Wal-Shows(FTI Pressemitteilung)

FTI Katalog-Einleitungsseite in den neuen 14 Winterkatalogen 2013/2014: "FTI-Touristik rät vom Besuch von Delfinarien und Orca-Shows aus Tierschutzgründen ab. Vom Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) wurden wir daher als "dlefinfreundlich" ausgezeichnet.

 

19.06.2013 - Podolksi: Eigentor im Urlaub - Schwimmen mit Delfinen in Dubai (Franz Alt)

 


08.05.2013 - Sturm der Entrüstung stoppt alle großen Reiseveranstalter mit Delfinarienangebot in Dubai (ddp-direct)

 

28 Delfine wurden im Jahr 2007 zur Hotel-Eröffnung aus einer blutigen Delfintreibjagd von den Solomon-Inseln importiert.  Mehr als zehn Delfine und Delfinbabys fanden seitdem im "Dolphin Bay Delfinarium" ihren grausamen Tod (s. Detailbericht unten). Die ersten fünf Tiere verstarben innerhalb weniger Tage und Wochen nach der Ankunft. Ein Delfin-Trainer im Dolphin Bay bestätigte einem WDSF-Helfer im März 2013 vor Ort, dass nur noch 18 Delfine leben würden. Die verbliebenen Delfine verbrennen regelrecht in der sengenden arabischen Sonne ohne Sonnenschutz.

 

 


"Delfine sterben weltweit für Delfinshows. An den Eintrittkarten klebt Blut.“,
mahnt Hollywoodstar Ric O‘Barry (WDSF-Kuratorium) gegenüber den Reiseveranstaltern

 


 
Nachfolgend das Schreiben des Thomas Cook Managements vom 07.05.2013 an das WDSF. Damit hebt das WDSF den Boykott-Aufruf für Thomas Cook und Neckermann-Reisen auf:


Sehr geehrter Herr Ortmüller,

 

vielen Dank für Ihre Nachricht. Auch wir haben bereits letzte Woche veranlasst, dass in zukünftigen Katalogen das Delfinarium nicht mehr beworben wird. Die Agentur vor Ort ist zudem angewiesen, ab sofort keine Ausflüge zum Delfinarium mehr anzubieten.

Ich freue mich auf Ihre Antwort, und weiter diesbzgl. in Kontakt zu bleiben.

 

Viele Grüße,
Julian Clemenz

Dr. Julian Clemenz | Head of Business Development & Quality | Hotel Contracting & Destination Management
Thomas Cook Continental Europe | Thomas-Cook-Platz 1 61440 Oberursel Germany

 

 Bei den Veranstaltern von DER Touristik wurde diese Werbung Anfang Mai 2013 entfernt.

 

 

Pressestimmen

 

10.07.2013 - FTI wirbt nicht mehr für Delfinshows (greentravel)
19.04.2013 - Hollywoodstar kritisiert Veranstalter wegen Delfinarium in Dubai (Reiseinformationsdienst TourExpi)
18.04.2013 - Hollywoodstar Ric O'Barry kritisiert deutsche Reiseveranstalter (ddp direct - mit Links)
10.04.2013 - Proteste gegen Delfinarium in Dubai (green travel)
08.04.2013 - Delfinschwimmen schlägt weiterhin hohe Wellen (ddp)

 

Heidi Klum und ProSieben in der Kritik von Tierschützern und Zuschauern wegen
Schwimmen mit Delfinen im "Dolphin Bay"-Delfinarium

 

20.04.2013 - Tierrechtler vereinigen sich zum Protest gegen Germany´s next Topmodel (Tierschutznews)
10.04.2013 - Heidi Klum und ProSieben ziehen sich den Zorn von Tierfreunden zu (Tagesspiegel)
08.04.2013 - Topmodel-Macher lassen Tierschützer abblitzen (Südkurier)
05.04.2013 - GNTM im Visier der Tierschützer! Tiere verbrennen im Delfinarium (Virtual Nights)
03.04.2013 - Kritik von Delfin-Schützern an Ausflug der Topmodel-Show nach Dubai (Südkurier)
03.04.2013 -Tierschützer empört über Klum-Show in Delfinarium (Focus online)
03.04.2013 - Scharfe Kritik an Todmodel-Folge "Die Delfine verbrennen regelrecht" (RP-online)
02.04.2013 - Tierschützer kritisieren "Topmodels" - (Mittelbayerische)
02.04.2013 - Heidi Klum im Visier von Hagener Tierschützern (tv58.de)
02.04.2013 - Heidi Klum und ProSieben im Visier der Tierschützer  (ddp)

 

(WDSF - akt. 05.05.2013) Der Reiseveranstalter FTI Touristik warb mit großen Schaufensterplakaten in Reisebüros für das Schwimmen mit gefangenen Dubai-Delfinen. FTI veranlasste den Werbestop für das Delfinarium kooperativ sofort nach Bekanntwerden der WDSF-Kritik am 08. April 2013. TUI und Schauinsland Reisen löschten ihre Werbung erst auf intensiven Druck von WDSF-Tierschützern durch Facebook eine Woche später. Dertour (DER Touristik) zog am 29. April nach und beauftragte seine IT-Firmen die Werbung aus dem Internet-Angeboten zu entfernen.


Die Rewe Group/DER Touristik mit ihren Reiseveranstaltern ITS, Dertour, Jahn Reisen, Tjaereborg und Meier’s Weltreisen, die seit Anfang April gemeinsam unter der neuen Dachmarke DER Touristik auftreten, versuchte anfänglich mit falschen Dementis von ITS und Dertour gegenüber dem WDSF  ihre rund 18.000 Facebook-User (ITS und Dertour Austria) und WDSF-Protestler zu täuschen. Unter dem Druck der Tierschützer zog DER Touristik Anfang Mai 2013 seine Delfinarien-Bewerbung dann doch zurück. Die Touristik der Rewe Group erzielte 2012 einen Gesamtumsatz von 4,7 Milliarden Euro und zählte rund sechs Millionen Kunden. Damit ist der Konzern zweitgrößter Reiseanbieter Europas – nach TUI und vor Thomas Cook.

Der drittgrößte Reiseveranstalter Thomas Cook mit Neckermann beteiligt sich weiterhin an der Bewerbung der Delfinqual in Dubai (Anm.: Inzwischen hat auch Thomas Cook des Werbestopp angekündigt s.o.)

Die ProSieben-Sendung "Germany's Next Topmodel" (GNTM) mit Heidi Klum stand ebenfalls auf einer Facebook-Protestseite mit mehr als 8.000 Petitionsunterschriften und in den Medien unter scharfer Kritik des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) wegen der Model-Teilnahme am Schwimmen mit gefangenen Delfinen im Dolphin Bay-Delfinarium des Hotels "Atlantis The Palm" in Dubai. Auf ihrer eigenen facebook-Seite löschte Klum Hunderte kritischer Beiträge.

Ric O'Barry - Photo Hans-Peter Roth

Richard O‘Barry, (Ex-TV-Trainer der Serie "Flipper"/WDSF-Kuratorium, Oscar für den Dokumentarspielfilm "Die Bucht" und Medienpreisträger "Bambi" in der Kategorie "Unsere Erde") fordert die deutschen Reiseveranstalter zusammen mit dem WDSF auf, die Werbung für sämtliche Delfinarien weltweit zu stoppen. „Don't sell tickets for a Dolphin-Show! Bewerben Sie keine Delfinarien. Das Angebot regelt die Nachfrage. Delfine sterben weltweit für Delfinshow-Tickets an denen Blut klebt“, so O‘Barry.