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Loro Parque - Tod und Verletzungen von Delfintrainern
und Missbrauch von Orcas in Gefangenschaft


Orca tötet Trainer Alexis Martinez (29) im Loro Parque - Mutter klagt an

 

 

 

 

 

21.03.2016 - SeaWorld gibt Zucht von Orcas auf - Zoos in Nürnberg und Duisburg und Loro Parque unter Zugzwang (ots)

 

17.03.2016 - SeaWorld beendet sein Orca-Zuchtprogramm! – SeaWorld to end orca breeding programme (netzfrauen)

Dazu: Fadenscheinige Pressemitteilung des Loro Parque zu der Entscheidung von SeaWorld vom 18.03.2016

 

04.12.2015 - Orca Morgan – vier Jahre im Loro Parque (WDC)

"Im Loro Parque auf der Kanareninsel Teneriffa wird Morgan zusammen mit fünf anderen Schwertwalen gehalten. Vier von ihnen wurden im Jahr 2006 aus den USA in den Loro Parque gebracht während der jüngste, Adan, im Jahr 2010 im Park geboren wurde. ALLE Orcas dort gehören SeaWorld Entertainments. Das Unternehmen führt auch Morgan im Firmen-Inventar auf."

 

23.11.2015 - Die Ära der Killerwal-Show geht dem Ende zu (Die Welt)

 

23.11.2015 - Seaworld - Der Unterhaltungs-Killerwal in der Krise (FAZ)

 

11.11.2015 - Orca-Show-Einschränkung im Seaworld wird den "Niedergang des Unternehmens" kaum aufhalten (Touristiknet)

 

10.09.2015 - Tierschutzorganisation WDSF entzieht FTI Touristik das Prädikat „delfinfreundlich“ (Mynewsdesk)

 

08.09.2015 - Delfin- und Orcashows erneut im Reiseveranstalterangebot -
„FTI Touristik lügt wie gedruckt - Boykottaufruf“
(WDSF)

 

30.06.2014 - Interview Die Welt mit WDSF-Geschäftsführer "Gefangenschaft treibt Delfine in den Selbstmord"

 

04.06.2014 - Loro Parque Unfall - WDSF rügt "katastrophale Arbeitsbedingungen" und Schauinsland-Reisen (RP-online)

 

04.02.2014 - SAT1: Reiseveranstalter TUI stoppt Ausflüge zu Delfin- und Orca-Shows (TV-Beitrag)


weiterlesen: Reiseveranstalter weiterhin im tödlichen Geschäft

 

26.05.2014 - Nature studies: Stay away from the dolphins kept in tanks. The only ones to see live wild (Independent)

 

 05.12.2013 - 159 verstorbene Orcas in Gefangenschaft (Scribd)

 

 

Orca tötet Tiertrainerin Dawn Brancheau (Associated Press)

 

 

Orca verletzt Trainer (YouTube)


 

Orca-Drama in SeaWorld und Psychopharmaka im Delfinarium Nürnberg (ZDF)


AKTUELL

 

+ + + Ab sofort in allen TUI-Katalogen ab 2015 + + +



Danke an TUI Deutschland, Österreich und Schweiz!
Der Stopp für Delfin- und Orca-Shows gilt für das weltweite Angebot in allen Katalogen,
im Internet und vor Ort für die Reiseleiter.


 

 04.02.2104 - SAT1: Reiseveranstalter TUI stoppt Ausflüge zu Delfin- und Orca-Shows

 


 

Mutter des durch eine tödliche Orca-Attacke im Loro Parque verstorbenen Orca-Trainers klagt an

(Näheres zum tödlichen Unfall im Loro Parque - Kanaren Express)

 

Alexis Martinez - gestorben am 24.12.2009 durch einen Orca-Angriff im Loro Parque11.06.2014 - Im Loro Parque wurde nach einem Orca-Angriff bereits im Jahr 2007 die Orca-Trainerin Claudia Vollhardt schwer verletzt. Am 24.12.2009 verstarb der Orca-Trainer Alexis Martinez (29) nach einer Orca-Attacke. Die Mutter des von einem Orca tödlich verletzten Trainers, Mercedes Hernández Domínguez, in einer Stellungnahme gegenüber dem WDSF vom 05. Juni 2014 mit der Bitte um Veröffentlichung:

"Todas las personas que participan de perpetuar el cautiverio de orcas y delfines ( y lo hago extensivo al resto de animales): Políticos y su permisividad, Tour –operadores y Medios de comunicación, difundiendo una realidad engañosa, Empresarios, con sólo ánimo de lucro y enriquecimiento , Visitantes de los shows, que en su ignorancia mantienen el cautiverio, presuntamente son responsables de todas las muertes provocadas por ataque de orca, producto de que la orca en su agonía diaria, se resigna o mata como única forma de protesta, entre ellas, la de mi hijo Alexis en el Loro Parque."

Übersetzung:

"An a
lle Personen, die daran beteiligt sind, die Gefangenschaft von Orcas und Delfinen aufrecht zu erhalten: Politiker und ihre Gefolgsleute - Reiseveranstalter und Medien, welche irreführende Informationen verbreiten - Unternehmer, welche nur an Gewinn und finanzielle Bereicherung denken - Besucher der Shows, welche durch ihr Unwissen die Gefangenschaft der Tiere unterstützen, sind mutmasslich verantwortlich für alle Menschen, die durch Angriffe von Orcas getötet wurden. Angriffe die das Resultat von dem täglichen Leid der Orcas sind, die entweder resignieren oder töten, als einzige Möglichkeit ihren Protest kund zu tun. Einer, der diesem Protest der Orcas zum Opfer fiel, war mein Sohn Alexis im Loro Parque."

 

 

Polizeiliches Eingreifen vor dem Loro Parque
"Empty The Tanks" am 24. Mai 2014 auf Teneriffa (Bericht einer Demo-Teilnehmerin)



(24.05.2014) Es sollte es ein weltweites Event (Empty The Tanks) werden, das zum Nachdenken und zum Schutz der Meeressäuger geplant war. Zum Nachdenken animiert jedoch auch, welche Ereignisse vom Loro Parque von der Urlaubsinsel Teneriffa zu berichten sind.

Auf Teneriffa gibt es zwei Einrichtungen, welche Delfinarien unterhalten. Der Wasserpark „Aqualand“ in Adeje, im Süden der Insel und der allseits bekannte Papageienpark „Loro Parque“ in Puerto de la Cruz, im Norden Teneriffas.

In beiden Fällen wurde die Kundgebung ordnungsgemäss angemeldet.
In beiden Fällen gab es ca. 35-40 Personen, welche der Kundgebung beiwohnten.

In beiden Fällen wurde der Protest im Eingangsbereich kundgetan. Aber nur in einem Fall verlief es friedlich für alle Beteiligten. Und zwar im Süden der Insel, vor den Toren von Aqualand. Die Aktivisten blieben komplett unbehelligt, es gab nicht mal im entferntesten eine Überwachung oder ein Eingreifen von Seiten der Parkbetreiber oder der Polizei.

Im Norden jedoch, beim Loro Parque, mussten die durchweg friedlichen Aktivisten scharfe Kontrollen von Seiten der Polizei über sich ergehen lassen. Herbeigerufene Beamte übertrafen die Anzahl der Aktivisten. Es wurden nicht nur Personendaten aufgenommen sondern auch Sanktionen verhängt.

Als Allererste hatte man sich die Mutter von dem getöteten Orca-Trainer Alexis Martinez (
Mercedes Hernández Domínguez) vorgenommen, um ihre Daten zu erfassen. Auch ihr wurde ein Bußgeld angedroht, falls sie zu den Kundgegungs-Teilnehmern sprechen sollte. Gegen zwei weitere Teilnehmer wurde ein Bußgeld von jeweils 400 Euro ausgesprochen, weil sie den eingenommenen Platz nicht räumen wollten, der aber von der Kommune genehmigt worden war. Die Behandlung von Seiten der Polizisten wurde von den Aktivisten als äusserst agressiv bezeichnet. Die Gruppe teilte sich auf, da laut Anweisung der Polizei eine Gruppe nicht mehr als 20 Personen umfassen darf. Es blieben 19 Personen vor dem Eingang des Parkes und die restlichen postierten sich gegenüber. Dies veranlasste die Polizei die zweite Gruppe unter Androhung von Strafen zu vertreiben.

Am Abend gab es dann die Nachricht, dass die Polizei die starke Präsenz zeigte, weil angeblich Spaniens Minister für Industrie, Energie und Tourismus, José Soria, in Puerto de la Cruz samt seiner Frau mit den Kiesslings (Wolfgang Kiessling - Deutscher Inhaber des Loro Parque) zu einem Essen verabredet war, um seine Wahlkampagne abschliessend zu befeiern.

Die von der Delegación del Gobierno vorab erteilte Genehmigung für die Kundgebung vor dem Loro Parque in Puerto de la Cruz war kurzfristig wieder zurückgenommen worden, mit der Begründung, man befinde sich im Vorfeld von Wahlen (jornada de reflexión), im Süden (Aqualand) war dies jedoch kein Grund, die Genehmigung wieder hinfällig werden zu lassen. Dadurch stellt sich die Frage: Werden die Gesetze auf Teneriffa willkürlich ausgelegt und welchen Einfluss übt Wolfgang Kiessling auf die Polizeibehörden aus?

Was bleibt von dem angeblichen Glanz eines Papageienparkes, wenn die Reaktion auf das Wahrnehmen der freien Meinungsäusserung einer kleinen Gruppe von Aktivisten in einer agressiven Polizeiaktion endet?

Bilder von der Demo:
https://www.facebook.com/media/set/?set=oa.457795824363884&type=1

 

 

 

Blackfish vermiest Loro Parque und SeaWorld das Geschäft

FTI, TUI, Schauinsland Reisen und alltours steigen nach WDSF-Protesten aus dem Angebot
von Delfin- und Orca-Shows weltweit aus

(Anm. 08.09.2015: FTI hat inzwischen erneut die Bewerbung von Delfin- und Orcashows
für den Loro Parque aufgenommen - s. PM oben)

 

 Tödlich verunglückter Orca-Trainer im Loro Parque Alexis Martinez (29) †

(WDSF - akt. Juni 2014) - In dem weltweit Beachtung findenden Kino-Film BLACKFISH werden Todesfälle von Orca-Trainern und die katastrophalen Haltungsbedingungen der Orcas in Gefangenschaft in einer beeindruckenden Dokumentation kritisch hinterfragt.

Die Filmkritik in der WELT bezeichnet der Streifen als „spannend wie ein Thriller“. FTI Touristik teilte dem WDSF als erster deutscher Reiseveranstalter mit, dass sie sich als viertgrößter deutscher Reisevanbieter aus dem dubiosen Geschäft des Angebots von Orca- und Delfinshows weltweit verabschiedet.

„In jedem der 22 neuen FTI-Sommerkataloge für 2014, in der gesamten Außendarstellung wie Anzeigen, Plakatwerbung und Reisebürodekoration wird auf die Bewerbung der Shows in Freizeitparks und Hotels verzichtet, so FTI-Manager Ralph Schiller in einer FTI-Pressemitteilung vom 22.11.2013. Der Entschluss geht auf eine Vereinbarung mit der Tierschutzorganisation Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) zurück, die FTI für den Verzicht mit dem Siegel „delfinfreundlich“ auszeichnete.

 

Nach einem weiteren Kooperationsabkommen des WDSF mit TUI Deutschland (inkl. Österreich und der Schweiz) im März 2014 verzichtet der größte deutsche Reiseveranstalter ebenfalls weltweit auf das Angebot mit den Orca- und Delfin-Shows. Sämtliche Angebote werden aus allen Katalogen und dem Internet entfernt. Die Reiseveranstalter wurden angewiesen, die Angebote nicht mehr anzubieten - auch nicht im Loro Parque (Teneriffa) und in SeaWorld (USA). In sämtlichen Preisteilen der Reisekataloge wird ein Hinweis auf das Kooperationsabkommen mit dem WDSF ab Winter 2014 aufgenommen (s.o.). Nach intensiven Protesten haben sich Schauinsland Reisen und alltours im Juni 2014 dem weltweiten Angebotsstopp von Orca- und Delfinshows angeschlossen.

 

Im Loro Parque wurde nach einem Orca-Angriff bereits im Jahr 2007 die Orca-Trainerin Claudia Vollhardt schwer verletzt (Bericht s.u. "Tödliche Dummheit im Loro Parque"). Am 24.12.2009 verstarb der Orca-Trainer Alexis Martinez (29) nach einer Orca-Attacke. In dem Autopsie-Bericht heißt es (s. Bericht unten "Gerichtsmedizinischer Bericht bescheinigt Biss-Spuren des Wals ..."): "Nach dieser Analyse war ein "Lungenödem" die unmittelbar direkte Todesursache, während in der Folge als weitere Todesursache die "mechanische Erstickung durch Kompression und Zersplitterung der Brustraums mit Verletzungen der lebenswichtigen Organe" festgestellt wurde. Die Untersuchung zeigt nicht nur multiple Frakturen "des oberen Brustkorbs" mit Brustbein und Rippenverletzungen sondern auch "eine gequetschte Lunge mit gebrochenen Rippenknochen und einen großen Leberriss und ebenso Biss-Spuren des Tieres.“ 


Im Februar 2010 kam im SeaWorld Orlando in Florida die Orca-Trainerin Dawn Brancheau nach einem Orca-Angriff ums Leben. Die WAZ-Mediengruppe "DerWesten" berichtet am 18.12.2013 in einem Beitrag zu diesem dritten Todesfall mit einem Orca in Gefangenschaft.

Bereits 1991 und 1999 bereitete Tilikum zwei Menschen ein nasses Grab, die sich in seinen Nahbereich gewagt oder verirrt hatten. Seaworlds Lobbyisten und PR-Strategen reagierten nach dem dritten Zwischenfall empfindlich und mit einer Einzelmeinung: Nicht die Kreatur, nicht die artungerechten Verhältnisse im 15 Meter langen, 22 Meter breiten und 4,5 Meter tiefen Becken-Gefängnis seien Ursache für das Unglück gewesen – sondern allein die Unachtsamkeit der Trainerin.

Wie der Film Blackfish Mitleid mit Killerwal Tilikum erzeugt | IKZ-Online.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/ikz/panorama/wie-der-film-blackfish-mitleid-mit-killerwal-tilikum-erzeugt-id8786869.html#plx2137510270
Bereits 1991 und 1999 bereitete Tilikum zwei Menschen ein nasses Grab, die sich in seinen Nahbereich gewagt oder verirrt hatten. Seaworlds Lobbyisten und PR-Strategen reagierten nach dem dritten Zwischenfall empfindlich und mit einer Einzelmeinung: Nicht die Kreatur, nicht die artungerechten Verhältnisse im 15 Meter langen, 22 Meter breiten und 4,5 Meter tiefen Becken-Gefängnis seien Ursache für das Unglück gewesen – sondern allein die Unachtsamkeit der Trainerin.

Wie der Film Blackfish Mitleid mit Killerwal Tilikum erzeugt | IKZ-Online.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/ikz/panorama/wie-der-film-blackfish-mitleid-mit-killerwal-tilikum-erzeugt-id8786869.html#plx2137510270

 


 

 

 Tödliche Dummheit im Loro Parque - Orca-Trainerin schwer verletzt

 

Bereits im Oktober 2007 wurde das ehemalige deutsche Model Claudia Vollhardt (29) aus Weinheim als Orca-Trainerin im Loro Park schwer verletzt. Sie erlitt eine Lungenquetschung und einen Unterarmbruch. Nach einer kurzen Arbeitspause arbeitete Claudia Vollhardt weiterhin als Orca-Trainerin im Park (s.a. Kanaren Express), vielleicht aus Angst vor Repressalien, auf jeden Fall u.E. auch aus Dummheit, denn sie stieg erneut in das Todesbecken.

In der Presse hieß es nach der Attacke des Killerwals auf die Trainerin Vollhardt:

"Kurz vor einem geplanten Show-Auftritt vor Urlaubern prallte Claudia Vollhardt plötzlich mit dem Orca-Männchen Tekoa zusammen. Der Meeressäuger wiegt etwa 1500 Kilo. Die studierte Meeresbiologin wurde von dem Wal so hart getroffen, dass sie eine Lungenquetschung erlitt. Sie sank im 13 Grad kalten Wasser auf den Grund des zwölf Meter tiefen Aquariums. Der Schwertwal tauchte zu der Trainerin hinunter und packte sie mit seinen Zähnen am rechten Arm. Zwei Kollegen, die sofort ins Wasser gesprungen waren, holten Claudia Vollhardt schließlich aus dem Becken. Die Wunde an ihrem Unterarm blutete. Doch die Wal-Trainerin überlebte. Ein Notarzt leistete noch vor Ort Erste Hilfe. Dann wurde die verletzte Tiertrainerin in einen Rettungswagen gehoben und mit einem Schock in die Universitätsklinik nach La Laguna gebracht. Diagnose: Ihr Unterarmknochen ist gebrochen, Claudia Vollhardt musste sofort operiert werden."

Einige Zeit vor der Orca-Attacke hatte Vollhardt noch gesagt: "Wenn du einmal mit einem solchen Tier in Kontakt kommst, vergisst du es nie im Leben - es ist wie der erste Kuss." Inzwischen denkt die Trainerin sicherlich anders über "Orca-Küsse". Erneut in die Becken zu den durch die Gefangenschaft zu aggressiven Tieren gewordenen Orcas zu steigen, stellte sich zwei Jahre später als tödliche Dummheit heraus. Im Dezember 2009 kam es im Loro Park zu einem tödlichen Orca-Angriff gegenüber dem Trainer Alexis Martinez (29 Jahre). Erst nach einer Strafanzeige des WDSF gegen den Loro Park-Besitzer Wolfgang Kiessling wegen fahrlässiger Tötung aufgrund fehlender Schwimmwesten, Beatmungsgeräte und Arbeitsanweisungen ist es den Trainern seitens der Parkleitung verboten, in die Todesbecken zu steigen.

 

 

 

BLACKFISH - Der Film 

 

 

 

12.03.2014 - Erneut Delfin im Loro Parque verstorben (Loro Parque)
11.03.2104 - Mindestens vier Delfine im Loro Parque verstorben (Ceta-Base)
05.02.2014 - Tierquälerei - TUI streicht Ausflüge zu Delfin- und Orca-Shows (Die Welt)
04.02.2014 - TUI cancels all dolphin and orca show trips (The Local)
04.02.2014 - TUI verzichtet auf Reisen zu Delfin- und Orca-Shows (Zeit online)
04.02.2014 - "Schlag gegen Delfinarien-Industrie" - TUI stoppt weltweit Angebote von Delfin- und Orca-Shows (ots)


22.11.2013 - Tod von Orca-Trainern und Delfinschutz lassen FTI Touristik nicht kalt - Scharfe Vorwürfe gegen andere Reisekonzerne durch das WDSF (Focus online)
18.12.2013 - Tierquälerei - Wie der Film Blackfish Mitleid mit Killerwal Tilikum erzeugt (IKZ)
18.12.2013 - Orca-Drama schlägt hohe Wellen (Generalanzeiger)
11.12.2013 - Vier amerikanische Musik-Bands distanzieren sich von SeaWorld nach der Kinodokumentation BLACKFISH (Orlando TV)
09.12.2013 - Interview mit Cpt. Paul Watson zum Film BLACKFISH und zum Auslaufen der japanischen Walfangflotte (WDSF-Facebook)
06.12.2013 - Sea Shepherd und WDSF bringen Killerwal nach Nürnberg (openPR)
22.11.2013 - Tod von Orca-Trainern und Delfinschutz lässt FTI Touristik nicht kalt - Scharfe Vorwürfe gegen andere Reisekonzerne (Focus online)
18.06.2013 - Orca-Baby Vicky stirbt im Loro Park (Veganblock.de)
16.06.2013 - Young orca dies at Loro Parque in Tenerife (Digital Journal)
16.06.2013 - BREAKING: SeaWorld Orca Dies in Spain (Take Part)
13.12.2012 - Orca Morgan: Gefangenschaft im Loro Parque (Teneriffa) ist laut Gericht legal
26.10.2012 - The Case To Free Morgan
06.12.2011 - Ein ausführlicher Bericht über die Hintergründe der Gefangenschaft von Meeressäuger und dem Tod von Orca-Trainern

 

Erneut Orca-Wal im Loro Parque auf Teneriffa in Gefangenschaft
 

(November 2011) Erneut wurde ein Orca im Loro Parque in Gefangenschaft genommen. Das Orca-Weibchen Morgan wurde Ende November 2011 in einer Nacht- und Nebel-Aktion aus holländischer Gefangenschaft mit Unterstützung von Brad Andrews aus den USA (SeaWorld) in den Loro Parque transportiert. Morgan war über ein Jahr nach ihrer Strandung im Jahr 2010 an der Nordsee-Küste im Delfinarium Harderwijk/Holland zur Show gestellt worden. Jetzt wird Morgan im Loro Parque kommerziell verwendet. Ursprünglich hieß es, dass Morgan nach der Aufnahme in Harderwijk wieder ausgewildert werden sollte. Setzte sich die Delfinindustrie jetzt durch? Das WDSF hatte bereits im Juni 2011 nach einer Inspektion des Delfin-Gefangenschaftslager Harderwijk (WDSF Video-Film) hinterfragt, ob die dort ebenfalls ansässige Firma "SOS Dolfijn" gestrandete Meeressäuger aufnimmt, um sie dann kommerziell zu verwenden.

02.12.2011 - Occupy LoroParque on Facebook

02.12.2011 - Posting on Facebook from a former trainer in LoroParque - Very interesting!

Eine Dokumentation über Verletzungen und Todesfällen gegenüber Menschen durch Delfine und Wale (engl.)

A Timeline of Injuries and Deaths to People,Dolphins and Whales by OPS - Dramatic Story


 

Nach Tod von Orca-Trainer Alexis Martinez im Loro Parque stellte das WDSF Strafanzeige gegen Park-Inhaber Wolfgang Kiessling -
Seitdem darf sich keiner der Orca-Dompteure mehr innerhalb der Becken aufhalten

 

(Hagen-Westf. - akt. Dez. 2013) Der Geschäftsführer des Wal- und Delfinschutz-Forum, Jürgen Ortmüller, stellte nach dem tödlichem Orca-Angriff im Dezember 2009 auf den Delfintrainer Alexis Martinez (29) Strafanzeige gegen Loro Parque Besitzer Wolfgang Kiessling wegen fahrlässiger Tötung. Das WDSF appelliert nach dem weiteren Todesfall einer Orca-Trainerin in Florida an alle Urlauber, die Orca-Shows und Delfinarien zu boykottieren und fordert die deutschen Reiseveranstalter (TUI, Thomas Cook mit Neckermann und Bucher-Reisen, Rewe-Touristik mit Jahn und ITS, alltours, FTI-Touristik, Schauinslandreisen) auf, den Loro Parque aus ihrem Programm zu nehmen. Bisher hat keiner dieser Reiseveranstalter reagiert! Das WDSF empfiehlt daher den Boykott dieser Reiseveranstalter bei der nächsten Urlaubsplanung für Teneriffa aus Tierschutzgründen. Nach WDSF-Interventionen haben die genannten Reiseveranstalter wenigstens sämtliche Delfinarientouren in der Türkei gestoppt.

Dem deutschen Parkbesitzer Wolfgang Kiessling wird vom WDSF vorgeworfen, seine Aufsichtspflicht als Arbeitgeber des tödlich verletzten Orca-Trainers verletzt zu haben, nachdem im Jahr 2007 bereits ein ähnlicher Unfall im Loro Park passiert war. Kiessling hatte daraufhin keinerlei Massnahmen, wie z.B. die Anweisung zum Tragen von Rettungswesten, ergriffen. Die Strafanzeige des WDSF-Geschäftsführers lautet auf fahrlässige Tötung eines Mitarbeiters. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Orca-Show bestätigte gegenüber dem WDSF und der Staatsanwaltschaft die mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen im Loro Park und hat für die Staatsanwaltschaft eine entsprechende Aussage gemacht (s.u.).

Das WDSF führte schon im Jahr 2007 eine Überprüfung der katastrophalen Orca- und Delfinshows im Loro Parque auf Teneriffa durch. Am 24.12.2009 starb der Orca-Trainer Alexis Martinez (29) nach einem Angriff des Orcas Keto. im Jahr 2007 wurde die Orca-Trainerin Claudia Vollhardt im Loro Parque schwer verletzt. Im Eröffnungsjahr 2006 verwüsteten die Orcas Keto, Tekoa, Kohana und Skyla Teile des Betonbeckens, sodass die Anlage vorübergehend geschlossen werden musste. Seit Oktober 2010 lebt der Orca Adan dort in Gefangenschaft. Im November 2011 wurde ein ursprünglich in der Nordsee gestrandeter Orca (Morgan) aus Harderwijk/Holland mit Unterstützung von SeaWorld-Mitarbeitern nach Teneriffa in den Loro Park transferiert. Ursprünglich sollte der Orca wieder ausgewildert werden. Aber ein Orca ist  für den Betreiber vermutlich Millionen wert. In der Eingewöhungsphase erlitt Morgan Bisswunden durch andere Orcas in der kleinen gechlorten Beckenanlage.

Nach dem uns die deutsche Staatsanwaltschaft mitgeteilt hatte, dass sie sich nicht zuständig für ein Auslandsdelikt fühlen, wurde die Strafanzeige (s.u.) gegen den deutschen Parkbesitzer Wolfgang Kiessling bei der Polizeibehörde in Spanien und auf Teneriffa angebracht. Bis heute blieb die Strafanzeige jedoch von den spanischen Polizeibehörden unbeantwortet, wenn auch offenbar nicht unberücksichtigt. Eine Auswirkung war offenbar, dass keiner der Orca-Dompteure mehr bis heute in die Becken darf, um eine weitere Gefährdung auszuschließen. Sämtliche Interaktionen mit den Orcas müssen nun vom Beckenrand aus delegiert werden. Dies ist zumindest eine Einschränkung der Attraktivität der Shows für die Zuschauer.


 

Kaufen Sie keine Eintrittkarten für Delfin-Shows

 


03.10.2010 - Ein Artikel der spanischen Zeitung ABC über den Autopsiebericht des tödlich verunglückten Orca-Trainers

 

Gerichtsmedizinischer Bericht bescheinigt Biss-Spuren des Wals auf dem Körper des verstorbenen jungen Trainers nach Orca-Attacke

 

Der im Loro Parque getötete Orca-Trainer Alexis Martinez (29)

M. Á. MONTERO / SANTA CRUZ DE TENERIFE

3. OKTOBER 2010 (Deutsche Übersetzung des Berichts) 
Orca Keto griff Trainer des Loro Parks Alexis Martinez an und tötete ihn

 

Obwohl der Loro Park Teneriffa nach dem tragischen Ereignis in Presseinformationen immer noch versucht, klarzustellen, dass "das Verhalten der Tiere nicht dem Angriffsverhalten in freier Wildbahn entsprach, sondern einem Rückzugsverhalten", bescheinigen der Gerichtsmedizinische Bericht und die Staatsanwaltschaft in dem noch nicht abgeschlossenen Fall, "Aggression" und einen "Angriff" des Orcas Keto als Ursache für den Tod des Tainers Alexis Martinez am 24. Dezember letzten Jahres.

 

Die Obduktion des jungen Mannes ergab verschiedene Brüche, Verletzungen und sogar Biss-Spuren des Tieres,
die „nach den vorläufigen Angaben" durch den Loro Park in Puerto de la Cruz ausgeschlossen worden waren.

 

Der Gerichtsmedizinische Bericht, der die Ergebnisse der Autopsie des Körpers von Alexis Martinez beinhaltet, zu dem auch „ABC“ Zugang hatte, offenbart die charakteristischen Merkmale von Gewalt, die zum Tode des jungen 29-jährigen Trainers führten und dass die Verletzungen, die durch den Orca „Keto“ (einer von vier Orcas im Loro Park) verursacht wurden, die Todesursache waren. Nach dieser Analyse war ein "Lungenödem" die unmittelbar direkte Todesursache, während in der Folge als weitere Todesursache die "mechanische Erstickung durch Kompression und Zersplitterung der Brustraums mit Verletzungen der lebenswichtigen Organe" festgestellt wurde.

 

Die Untersuchung zeigt nicht nur multiple Frakturen "des oberen Brustkorbs" mit Brustbein und Rippenverletzungen sondern auch "eine gequetschte Lunge mit gebrochenen Rippenknochen und einen großen Leberriss und ebenso Biss-Spuren des Tieres.“

 

Nach der unabhängigen Prüfung sind die abgerundeten Abdrücke mit den Zahnabdrücken eines Orcas kompatibel.
Die Struktur und Form wurde durch den Neoprenanzug, den der Mitarbeiter während der Arbeitszeit trug, teilweise abgemildert“, formuliert der Bericht.

 

Am 26. Dezember, zwei Tage nach dem Vorfall, verbreitete der Tierpark eine schriftliche Erklärung, in der er sich auf die „vorläufigen Erkenntnisse“ berief und „einen Angriff ausschließend“ erklärte, dass der Körper "keine Anzeichen von Gewalt aufweist, weder durch schlagen noch beißen, wobei ein Mangel an Sauerstoff anscheinend die Todesursache sei.“ Doch der am Todestag erstellte vorläufige Autopsie-Bericht des Trainers bestätigte bereits, dass es sich um einen "gewaltsamen Tod" gehandelt hat. Dies wurde durch die anschließende forensische Untersuchung bestätigt.

 

Drei Tage später veröffentlichte der Loro Park ein neues Statement, mit dem auf die Verletzungen und die Gewalt während der Veranstaltung eingegangen wurde und in welchem darauf hingewiesen wird, dass "Alexis von dem Orca am Ende einer Übung durch eine unerwartete Reaktion des Tieres einen Stoß bekam."

 

Zudem hieß es auch, dass der Meeressäuger-Trainer "Verletzungen durch Kompression des Brust-Bereichs erlitt und somit Sauerstoffmangel die wahrscheinlichste Todesursache ist."In dem gleichen Bericht stellt der Loro Park fest, dass sich "in der Prüfung der Details zeigt, dass das Verhalten des Tieres nicht dem entsprach, wie diese Meeressäuger ihre Beute in freier Wildbahn angreifen, sondern eher damit, wie sie sie abdrängen."

 

Dies widerspricht der Aussage des Personals der Ambulanz Servicio Canario de Urgencias, die Alexis ins Krankenhaus gebracht haben und die in den Gerichtsmedizinischen Bericht aufgenommen wurde – beschrieben wird ein „Mann von 29 Jahren, der nach einem Orca Angriff an einem Herz- und Atemstillstand litt“. In dem forensischen Arztbericht wurde auch vermutet, dass der Trainer "Verletzungen von einem der Orcas erlitt, welche die Lebensorgane mit ernsten Verletzungen schädigten, die den Tod verursachten."

 

Die Zeugen:

 

Über Zeugenberichte von diesem Vorfall i.e. wurde in dieser Zeitung schon berichtet: Das übrige Trainerteam vom Loro Park erzählte, dass Alexis von dem Tier in dem Moment "angegriffen" wurde, als er versuchte, den Pool zu verlassen. Nach den Informationen der Kollegen des jungen Mannes, die Bestandteil der Strafverfolgung sind, schien es, „als wollte das Tier eine dritte Routineübung nicht durchführen und dabei ein "außergewöhnliches" Verhalten zeigte“. Seitdem der Tiergarten die Show nur wenige Tage nach dem Tod des Trainers wieder fortsetzte, gehen die Trainer nicht mehr in dem Pool. Gerade zwei Monate später hat ein Orca der gleichen Spezies im SeaWorld in Orlando die Trainerin Dawn Brancheau bei einem Angriff getötet, die seit einem Besuch im Tiergarten im Norden von Teneriffa mit Alexis befreundet war.

 Loro Parque (WDSF-Foto)

 

 

 


 

Tödliche Orca-Shows im Loro Parque Teneriffa

 

Wir nehmen Abschied von dem durch Orcas in Gefangenschaft getöteten Loro-Parque Orcatrainer Alexis Martinez (getötet am 24.12.2009 im Loro Parque) und der Trainerin Dawn Brancheau (getötet am 24.02.2010 in SeaWorld Orlando) und  drücken ihren Familien unser tiefstes Mitgefühl aus. Ohne die gefährlichen Orca-Shows mit diesen in Gefangenschaft gehaltenen Tieren wären diese dramatischen Todesfälle nie passiert!


Alexis Martinez u. Dawn Brancheau
(Foto: TheOrcaProject)


Leere Ränge nach WDSF-Boykottaufrufen bei der Orca-Show im Loro Park - Juli 2010

 

Loro Parque (WDSF-Foto)

 

Juli 2010 - Das Wal- und Delfinschutz-Forum hat im Juli 2010 erneut die Orca- und Delfinshow im Loro Park auf Teneriffa überprüft. Die Trainer der gefährlichen Orca-Show begeben sich inzwischen nicht mehr zu den Killerwalen in den Beckenbereich. Im Dezember war es zu einem Todesfall eines jungen Trainers (Alexis Martinez - 29) gekommen, weil ein Orca ihn aufgrund offenbar fehlender Sicherheitsvorkehrungen auf den 12 Meter tiefen Beckenboden gezogen hatte und er ertrank. Die Orca-Trainer halten inzwischen einen großen Sicherheitsabstand zu den Killerwalen.

 

Loro Parque (WDSF-Foto)

Die Shows sind trotz Sommerzeit kaum noch besucht. Die Nachmittagsvorstellung hatte bei unserem Besuch nur noch einen Besucherzulauf von etwa 20 Prozent der Sitzplatzkapazität von etwa 3000 Plätzen. Auch die Mittagsvorstellung ist nur noch etwa zur Hälfte besucht. Bei lautstarker Discomusik werden die wenigen Besucher aufgefordert, rythmisch mitzuklatschen, um offenbar das Besuchermanko zu überdecken.

 

Loro Parque (WDSF-Foto)

 

Da es nicht mehr zu einer direkten Interaktion zwischen Trainern und den Orcawalen kommt, haben die Shows erheblich an Attraktivität verloren und das WDSF hofft, dass auch aufgrund der mangelhaften Haltungsbedingungen die Einsicht der Parkbetreibers Wolfgang Kiessling siegt und die Shows ganz eingestellt werden.

 

Nach wie vor werden während der Shows im Bereich hinter der Bühne die Tiere permanent mit Wasserschläuchen und Schrubbern offenbar von Fäkalienresten gereinigt, damit die Tiere den Handzeichen der Trainer folgen können.

 

Loro Parque (WDSF-Foto)

 

Während der Shows werden die Zuschauer in den ersten Reihen auf Kommando von den Orcas mit dem fäkalienbelasteten Wasser bespritzt. Vielen Besuchern ist nicht bewusst, dass sie sich mit ihren Kindern damit einem erheblichen Gesundheitsrisiko aussetzen. Das WDSF hat sich von der Ruhr-Universität Bochum bestätigen lassen, dass die Fäkalienreste im Wasser von Delfinarien toxische Verbindungen eingehen, die für die Tiere und für die Besucher gesundheitsgefährdend sein können.

 

Loro Parque (WDSF-Foto)

 

Der Orca (Orcinus Orca), auch Killerwal oder Schwertwal genannt, gehört zur Familie der Delfine. Der Orca ist die größte Art der Delfine – Schwertwalbullen werden bis zu 9 m lang. Kühe bleiben mit maximal 7,7 m deutlich kleiner. Das größte dokumentierte Gewicht wurde mit 6,6 t bei einem 7,65 m langen Bullen festgestellt. Im "Orca-Ocean" im Loro Parque leben jetzt sechs Schwertwale (Stand 2013) nach dem Import des Orcas Morgan und dem Tod des Orca-Babys Vicky in drei zusammenhängenden Becken, die zwischen acht und zwölf Meter tief und teilweise 120 Meter lang sind. Zum Durchschwimmen benötigen sie nur wenige Sekunden.

 

Bei Schwertwalen wird in Freihheit ein ausgeprägtes Sozialverhalten beobachtet, das unter anderem bei der gemeinsamen Jagd oder auch bei der Aufzucht der Kälber deutlich wird. Dem Sozialverhalten des Schwertwals liegt eine komplexe Populationsstruktur zugrunde, deren Basis die Mutterlinie (matriline) ist. Eine typische Gruppe besteht aus einer älteren Kuh, ihren Kälbern sowie den Kälbern ihrer weiblichen Jungtiere. Es handelt sich um eine sehr enge Bindung. Nur selten bewegen sich einzelne Tiere für mehr als ein paar Stunden abseits der restlichen Mutterlinie.Die mittlere Lebenserwartung von Kühen liegt nach den ersten 6 Lebensmonaten bei etwa 50 Jahren, teilweise wird auch ein Alter von 80–90 Jahren erreicht. Bullen hingegen haben eine mittlere Lebenserwartung von etwa 30 Jahren, und werden maximal 50–60 Jahre alt.

 

Jagdtechniken werden an Jungtiere weiter gegeben. Die Kommunikation zwischen den Tieren ist sehr ausgeprägt. Einzelne Familien besitzen individuelle Dialekte. Diese natürlichen Verhaltensweisen und Eigenarten verkümmern meist in Gefangenschaft.

 

Tatsache ist, daß sich die Schwertwale im "Orca Ocean" im Loro Parque in Gefangenschaft befinden und der Möglichkeit beraubt werden, ihr Leben in freier Natur mit ihren natürlichen Gewohnheiten fortzuführen.

 

Bei der Delfin-Show im Loro Parque wurde festgestellt, dass sich die Anzahl der Delfine reduziert hat und davon auszugehen ist, dass es Todesfälle gegeben hat, die nicht publiziert wurden. Ebenso sind auch dort Zuschauerrückgänge zu verzeichen - nicht zuletzt vermutlich durch den Oscar-prämierten Film "Die Bucht" von Ric O'Barry, der die grausamen Hintergründe der Delfinarien aufgedeckt hat.

 

Loro Parque (WDSF-Foto)

Foto WDSF Juli 2010

 

Das WDSF rät vom Besuch der Orca- und Delfinshows aus Tierschutzgründen dringend ab. Beteiligen Sie sich grundsätzlich nicht an Tierquälerei!


WDSF-Strafanzeige gegen Parkbesitzer Wolfgang Kießling wegen fahrlässiger Tötung

 

Polizei auf Teneriffe schweigt

 

Ermittlungsverfahren gegen Loro-Parque Betreiber Wolfgang Kiessling: Die Staatsanwaltschaft Hagen stellt fest, dass "die Tat im betreffenden Ausland unter Strafe gestellt ist" und verweist an die ausländischen Strafverfolgungsbehörden. Das Verfahren wurde nach unserer Eingabe an die Polizei in Teneriffa bis heute (2012) dort offenbar totgeschwiegen. Wir werden uns nun an die spanische Regierung wenden und ab der Saison 2012 einen internationalen Boykott des Loro Parque auch über Facebook vorbereiten und sämtliche deutschen Reisebüros und Veranstalter einbeziehen.

 


 


Links zum Thema

06.12.2011 - Ein ausführlicher Bericht über die Hintergründe der Gefangenschaft von Meeressäuger und dem Tod von Orca-Trainern

26.09.2011 - Tim Zimmermann about the Orca Tekoa in Loro Parque (engl.)

06.09.2011 - Eine Delfintrainerin über den LoroPark und den Tod des Orca-Trainers Alexis Martinez (engl.) und hier ein zweiter Artikel

23.02.2011 - Todesfall in Seaworld„Free Willy“ oder Killerwal?

05.10.2010 - Orlando: SeaWorld-Orca "Kalina" tot

03.10.2010 - Ein Artikel der spanischen Zeitung ABC über den Autopsiebericht des tödlich verunglückten Orca-Trainers

08.09.2010 - San Diego: SeaWorld-Orca "Sumar" tot - Weiterer Rückschlag für Sea World in San Diego

Am 08.09.2010 starb in Sea World/Santiego Orcawal "Sumar" im Alter von nur 12 Jahren (Orcas können in Gefangenschaft bis zu 40 Jahre alt werden). Die Todesursache ist noch unbekannt. Zuletzt wurde der Orca mit Antibiotika behandelt.

WDSF fordert Stopp sämtlicher Orca-Shows im Loro Park

http://edition.cnn.com/2010/US/09/08/california.killer.whale/#fbid=lbXGqs4vwjm&wom=false

http://latimesblogs.latimes.com/lanow/2010/09/killer-whale-dies-at-seaworld-in-san-diego-shamu-show-cancelled.html

24.08.2010 -  Florida: Killerwal "Tilikum" zerfleischte Trainerin 75 000 Dollar Strafe für Sea World

25.03.2010 - Eli Roth: Freiheit für "Sea World"-Wale gefordert

05.03.2010 - Interview mit Ric O'Barry zum Todesfall einer Trainerin mit einem Orca in Sea World/Florida -"Kein Unfall - ein Angriff"

 

26.02.2010 - Veranstalter streichen Delfinarien - Nicht alle ziehen mit (z.B. TUI):

 

26.02.2010 - Wal- und Delfinschutz-Forum fordert nach Todesfall mit einem Killerwal den Stopp der Vergnügungs-Shows

 

25.02.2010 - Zwei Monate nach dem im Loro Park auf Teneriffa ein Orca-Wal einen Trainer tödlich verletzt hat, tötet ein Orca im Sea World Themenpark in Florida eine Trainerin

 

28.12.2009 - Näheres zum tödlichen Unfall im Loro Parque - Kanaren Express

 

26.12.2009 - Wal- und Delfinaschutz-Forum stellt Strafanzeige nach tödlichem Unfall gegeg Loro Park-Besitzer Wolfgang Kiessling

 


29.12.2009 - Stellungnahme eines langjährigen Orca-Betreuers des Loro Parks in einem Schreiben an das WDSF

 

(s.a. Facebook: Bericht einer ehemaligen Orca-trainerin im Loro Parque (engl.) - Posting on Facebook from a former trainer in LoroParque - Very interesting!)

"Orca-Shows sind Horror"

 

Der Betreuer bezeichnet seine dreieinhalb-jährige Arbeit seit Beginn der Orka-Shows im Loro Park als "Horror" und fordert den Boykott des Loro Parque sowie die umgehende Schließung der Orca-Show, zumal weitere Unfälle mit den Schwertwalen vorprogrammiert seien. Was bei der Arbeit mit den Orcas im Loro Parque geschieht, wäre im "Sea World Park", dem Ursprung der vier Schwertwale, niemals erlaubt worden, schreibt der Orca-Fachmann.  Der Dompteur erhebt allerdings auch den Vorwurf, dass SeaWorld als Co-Partner der Orca Show im Loro Parque für den Tod des Trainers Alexis Martinez Verantwortung mittragen würde. Bevor der Ex-Betreuer im Loro Park tätig war, hatte er für Sea World gearbeitet und dort seine Erfahrungen mit den Meeressäugern gemacht.

 

Die Kanarische Regierung würde jeden Vorfall im Loro Parque vertuschen, zumal der Präsident des Loro Parks, Wolfgang Kiessling, ein ehemaliges Regierungsmitglied gewesen sei. Ebenso würden Pressemeldungen in den spanischen Medien vom Loro Parque gesteuert und Vorfälle tot geschwiegen.

 

Die Orcas hätten niemals in den Loro Park exportiert werden dürfen und ein Unfall wäre nur eine Frage der Zeit gewesen, zumal der überwiegende Teil der Trainer keine ausreichende Erfahrung mit den Tieren hatte. Die Leitung des Loro Parque hätte keine Ratschläge der Sea World Berater angenommen, weil sie ihr "eigenes Ding" mit den Tieren machen wollten.

 

Der Orca-Fachmann fordet, dass die Orcas im Loro Parque unbedingt wieder "weggebracht" werden müssten.

 

Hinweis: Der Orca-Betreuer hat uns aktuell mitgeteilt, dass er keine weiteren Stellungnahmen abgeben möchte, da er Repressalien seitens der Leitung des Loro Parque und der Verwaltungsbehörden befürchte, da die Berichterstattung des WDSF dort beobachtet wird. Wir werden darüber berichten, falls es zu Einschränkungen gegenüber dem Orca-Betreuer kommt.


 

Überprüfung der Orca- und Delfinshows durch das Wal- und Delfinschutz-Forum
bereits in 2007 mit negativem Urteil

 

Das WDSF hatte im Sommer 2007 die Haltungsbedingungen in der Wal- und Delfinanlage des Parks überprüft und war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Meeressäuger in viel zu großer Zahl auf zu geringer Fläche gehalten würden und dass Orcas und die Delfine nicht artgerecht gehalten werden. Die Orcas benötigen nur wenige Sekunden, um das relativ kleine Becken zu durchqueren. Auch eine größere Betonbeckenhaltung wird den Lebensbedürfnissen dieser Meeressäuger nicht gerecht, da sie in Freiheit täglich bis zu 100 Kilometer zurücklegen können und Tauchtiefen von ca. 300 Meter erreichen.

 

Bereits kurz nach der Eröffnung der Orca-Anlage im Februar 2006 mussten die Becken für die Öffentlichkeit wieder geschlossen werden, weil die Orcas Teile des Beckenbodens zerstört hatten (s.u. Wikipedia). Erst im Juni 2006 wurde die Show wieder eröffnet, nachdem angeblich die Sicherheitsvorkehrungen erhöht wurden und die Reparaturarbeiten abgeschlossen waren. Die unbändige Agression dieser Wildtiere aufgrund der Gefangenschaft zeigt, wie gefährlich der Umgang mit ihnen ist.

 

Während des Trainings am Heiligabend kam der Orca-Dompteur Alexis Martinez (29) in der Anlage ums Leben. Martinez betreute die Tiere bereits seit Ende 2007. Die Todesursache des Herzversagens des jungen Mannes ist auf Ertrinken zurück zu führen, nachdem ein Orca den Trainer offenbar beim Auftauchen behindert hatte. Es wurde auch von einem Angriff des Orcas berichtet, der dem Tiertrainer zum Verhängnis wurde. Sofortige Wiederbelebungsversuche verliefen erfolglos, sodass im örtlichen Krankenhaus nur noch der Tod des Trainers festgestellt werden konnte. An der Trainingseinheit nahmen noch sechs weitere Tiertrainer teil.

 

Ortmüller vom WDSF: „Aufgrund des sensiblen Sonarsystems der Tiere ist ein zufälliger Zusammenstoß mit einem Trainern ausgeschlossen. Das Wildverhalten der Orcas ist allerdings sehr ausgeprägt und somit ein Angriff in den relativ kleinen Betonbecken vorprogrammiert, zumal die Tiere in Gefangenschaft durch die lautstarken Shows mit mehreren tausend Zuschauern permanentem Stress ausgesetzt sind. Orcas und Delfine gehören nicht in Gefangenschaft.“

 

Das WDSF hatte bereits in 2007 nach dem damaligen Unfall von dem Leiter des Parks, Wolfgang Kiessling, gefordert, die Wal- und Delfinbecken sofort und dauerhaft zu schließen, um weitere Unfälle zu vermeiden.

 

(s.a. http://www.openpr.de/news/163368/Killerwale-sollen-nach-beinah-toedlichem-Unfall-aus-Loro-Park-in-Teneriffa-verbannt-werden.html). --


Infos zu dem Orca-Wal "Keto", der den Trainer Alexis Martinez (29) im Loro Parque tödlich verletzt hat:

 

Keto is male orca who was born on June 17th 1995 at SeaWorld Florida. His parents are Kotar (deceased) and Kalina. In 1999 Keto was moved to SeaWorld California and then spent 10 months in Ohio before moving to SeaWorld Texas where he lives now, and if SeaWorld is planning to sell four of their orcas to Spain, Keto is among them. Keto, like his brother Keet, is second generation orca born in captivity. Keto hasn't fathered any calves. Keto means "sea monster" in Greek and may have also come from his full brother's name "Keet." His ID number is SWF-OO-9501.

 


 

Auszug aus Wikipedia: Orca-Show im Loro Parque auf Teneriffa


Die englische Wal- und Delfinschutz-Organisation WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society)  hat eine umfangreiche Expertise zu Orcas veröffentlich.


Fotos von der Orca-Show im Loro Parque

Loro Parque (WDSF-Foto)

 

 

Loro Parque (WDSF-Foto)

 

 

Loro Parque (WDSF-Foto)

Fotos: WDSF 2007

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