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- Delfinhaltung aufgeben!


(Geschlossene Delfinarien in Deutschland s.u.)




Hier geht es zu den verschiedenen Beiträgen:


Delfinarium Duisburg

Delfinarium Nürnberg

Delfinarium Harderwijk/Holland

Loro Parque Teneriffa/Tödliche Orca-Shows

Delfinarien Türkei

Delfinarium Hurghada/Ägypten

Delfinarium Asterix Park/Paris

Delfinarium Dubai/Dolphin Bay

Delfinarium Münster (geschlossen)

Delfinarium Connyland/Schweiz (geschlossen)

 



22.08.2016 - Zoo Duisburg - Tierschutz-Aktivisten springen während der Delfin-Show ins Becken (Kölnische Rundschau)
22.08.2016 - Aktivisten springen während Show ins Delfin-Becken (RP online)
22.08.2016 - Tierschutz-Aktivisten springen ins Delfin-Becken (WDR)
22.08.2016 - Während Delfinshow: Tierschützer springen ins Becken (FOCUS)

14.09.2016 - Delfin ist Kiels neuer Lieblings-Schleuser (RP online)
09.09.2016 - Keine Bühne für Walfänger (Süddeutsche Zeitung)
09.09.2016 - Netto streicht Delfinshows und Zoos aus seinem Reiseangebot (scharf links)


01.07.2016 - Delfinarien in der Kritik (TV SWR)

 


- 06.06.2016 - EU-Parlamentarier für die Freiheit der Delfine - WDSF und ProWal Demo in Brüssel (MND)

06.06.2016 - EU-Parlamentarier für die Freiheit der Delfine (Video - YouTube)
06.06.2016 - EU-Parlamentarier für die Freiheit der Delfine (MDE Stefan B. Eck Facebook)
04.06.2016 - Fotostrecke auf Facebook - Demo in Brüssel


English on Facebook


04.06.2016 - Delfine und das blutige Millionen-Geschäft (ARD)

 


- 04.05.2016 - Tierquälerei im Tiergarten Nürnberg vorprogrammiert? - Tierschützer auf Demo-Tour (ots)

 

Demo vor dem Tiergarten Nürnberg (WDSF-Foto)Hagen (ots) - Mit einer Demonstrationstour durch sieben europäische Länder vor 19 Delfinarien wollen Tierschützer der deutschen Tierschutzorganisationen ProWal mit Unterstützung des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) auf das Leid von Delfinen in Delfinarien in der EU aufmerksam machen mit dem Ziel, dass sämtliche Delfinarien geschlossen werden.

 

Die vierwöchige Demonstrationstour startet am 7. Mai um 11:00 Uhr in Nürnberg vor dem Tiergarten und führt über Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Holland bis nach Belgien. Auch der Zoo Duisburg steht am 1. Juni auf dem Plan. Sie endet am 4. Juni mit einer Abschluss-Kundgebung vor dem Europäischen Parlament in Brüssel mit bereits vereinbarten Gesprächsterminen mit Europa-Parlamentariern.

 

Die Tierschützer bemängeln nicht nur, dass den intelligenten Meeressäugetieren in den Delfinarien viel zu wenig Platz zur Verfügung stehe, sie dort ihre natürliche Bedürfnisse nicht ausleben könnten, die Tiere durch den toten Futterfisch oftmals ihren eigenen Flüssigkeitshaushalt nicht ausgleichen würden, aber auch, dass die Tiere in einem Wasser leben müssten, welches chemisch mit Chlor oder Ozon aufbereitet würde und dass sie fortlaufend mit Medikamenten versorgt werden müssten.

 

Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal: "In dieser Chemiebrühe können nicht einmal Fische überleben. Obwohl schwerwiegende gesundheitliche Risiken wie Dehydratation, Augen-, Haut- und Lungenprobleme längst bekannt sind, ist der Einsatz von Chlor und Ozon für die Wasseraufbereitung in fast allen Delfinarien gängige Praxis. Das muss nun endlich europaweit gesetzlich verboten werden, so wie letztjährig bereits in der Ukraine."

 

Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des deutschen Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), sieht insbesondere das Delfinarium im Tiergarten Nürnberg im Zugzwang: "Wie uns der Tiergarten Nürnberg jetzt mitteilte, gibt es anlässlich der anstehenden millionenschweren Sanierung der Becken größte Probleme, die Delfine während der Bauphase in anderen Delfinarien unterzubringen. Abgesehen davon ist jeder Transfer Stress für die sensiblen Meeressäuger. Wenn der Tiergarten die aktuellen Vorgaben der Rechtsgrundlagen für die verhaltensgerechte Unterbringung der Delfine nicht erfüllen kann, ist eine Tierquälerei im Sinne des Tierschutzgesetzes vorprogrammiert."

 

Die Delfinarien müssten vorausschauend dafür sorgen, wo Delfine grundsätzlich untergebracht werden können, wenn Schließungen anstehen. Derzeit seien sämtliche organisierten Delfinarien im Europäischen ErhaltungsZuchtprogramm (EEP) in Westeuropa überfüllt. ProWal und WDSF fordern schon seit Jahren betreute Meeresbuchten, zumal die Delfine ohne entsprechendes Training nicht einfach ausgewildert werden könnten, heißt es von den Tierschützern.

 

Andreas Morlok: "Die Besucher lernen in der künstlich geschaffenen Welt der Delfinarien nichts über die Natürlichkeit von Delfinen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse, die in Delfinarien erzielt werden, sind auf freilebende Populationen nicht übertragbar und damit wertlos. Mit Arterhaltung haben diese Anlagen in der EU ohnehin nichts zu tun, denn noch nie wurde von ihnen ein in Gefangenschaft gehaltener Delfin ausgewildert. In Wahrheit stecken hinter jedem Delfinarium rein finanzielle Interessen."

 

Obwohl es kaum noch Platz für weitere Tiere in den europäischen Delfinarien gäbe, werde weiterhin an der Zucht festgehalten, denn der Handel mit Delfinen sei immer noch äußerst lukrativ, heißt es von ProWal und WDSF. Die beiden Tierschutz-Organisationen wollen dem Europäischen Parlament durch die Aufdeckung von bisher geheim gehaltenen Papieren belegen, dass ein Delfin, der in Italien geboren wurde, kürzlich für 366.000 Euro an ein anderes Delfinarium abgegeben wurde.

 

Morlok: "Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Europäische Parlament ein Gesetz beschließen wird, um die miserablen Haltungsbedingungen für die Delfine zu beenden. Die ersten Parlamentarier haben bereits ihre Unterstützung zugesagt."

 

Weitere Informationen zur Kampagne "EU-Dolphinarium Free" auf der ProWal-Webseite unter: http://walschutzaktionen.de/2881311/home.html

Demo-Tour 2016 (Maps)

 

 


 - Interviews mit dem WDSF

 

Interview Die Welt mit WDSF-Geschäftsführer "Gefangenschaft treibt Delfine in den Selbstmord"

 

ZDF Ein Leben für den Tierschutz - Jürgen Ortmüller und das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)

 

 

 

Psychopharmaka für Delfine

(WDSF-Auflistung der Medikamentengabe im Delfinarium des Tiergarten Nürnberg)

 

(zum Video: Foto anklicken!)

 

"Mario Barth deckt auf" im Delfinarium des Tiergarten Nürnberg (TV-Beitrag)

 

 

(ARD/WDR) WDSF: "Die Nachzucht von Delfinen in Gefangenschaft ist völlig unsinnig"

 

(Sat1 - Delfinarium Duisburg - WDSF: Von 27 Nachzuchten überlebten nur sieben Delfine)

 

 

(WDSF - akt. Jan. 2015) - Nach langen Jahren erfolgloser nachhaltiger Zucht und mehr als 100 verstorbener Delfinen alleine in den Zoos in Duisburg und Nürnberg fordert das WDSF, dass die Delfinhaltung in Deutschland endlich aufgegeben wird. Seit über 40 Jahren Zuchtbemühungen gibt es in Europa keinen einzigen Delfin, der in dritter Generation überlebt hat. Weitere Wild-Importe von Delfinen sind daher nicht auszuschließen. WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Die Zeichen der Zeit stehen auf Schließung aller Delfinarien – sie sind Auslaufmodelle. Wir lehnen diese Anlagen ab, weil klar geworden ist, dass Zoos keinen Beitrag zur Arterhaltung von freilebenden Delfinen leisten können. Noch nie wurde überhaupt ein Delfin aus einem Delfinarium in Europa wieder ausgewildert. Die Nachzuchten können nicht ausgewildert werden, weil sie im Zoo das Nahrungs-Jagdverhalten verlernt haben. Einen angeblichen Zoo-Bildungsauftrag mit über 100 verstorbenen Delfinen zu erfüllen ist makaber. In erster Linie geht es den verbleibenden Zoos mit Delfinarien in Duisburg und Nürnberg darum, zahlende Zoo-Besucher durch das Delfinarium-Angebot anzulocken.


DerWesten schreibt: "Es (Anm.: dem WDSF) geht dabei um „artgerechte“ Delfinpflege, wissenschaftlichen Fortschritt, ungeklärte Todesfälle, Geld und nicht zuletzt auch um eine Glaubensfrage: Ist es legitim, Delfine zu Unterhaltungs-, Lehr- und Forschungszwecken in Zoos zu halten?...Ortmüller verlangt Einblick in alle Unterlagen, die Auskunft über die Herkunft, Haltung, Pflege und Versorgung der Delfine geben. Sämtliches Material zu Geburten und Sterbefällen, zur Dosierung und Verabreichung von Medikamenten sowie zu wissenschaftlichen Forschungsarbeiten ...".

Bisher hat der Zoo Duisburg die geforderten Unterlagen nach einer Klage des WDSF vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf nur auszugsweise veröffentlicht. Die Tagesberichte über "Besonderheiten" werden weiterhin unter Verschluss gehalten. Das WDSF hat im Dezember 2014 vor dem Oberverwaltungsgericht Münster Berufung gegen das Urteil gegen den Zoo eingelegt, weil dem Klageantrag nicht vollumfänglich entsprochen wurde. 


Die durch mehrfache Demonstrationen des WDSF und ProWal begleiteten aufgedeckten Haltungsmängel führten zur Schließung des Delfinariums im Allwetteroo Münster.  Danach verzeichnete der Allwetterzoo einen Besucheranstieg, wobei die Zoos in Duisburg und Nürnberg in den vergangenen Jahren jeweils mehr als 100.000 Besucher verloren haben. Der Zoodirektor in Münster, Jörg Adler, gab denn auch gegenüber den Westfälischen Nachrichten zu, dass die Delfinhaltung "nicht mehr dem Zeitgeist entspricht". (Besucherzahlen Münster - dort unter "Zahlen und Daten 2015 - pdf-Datei)

 


 

- Wohin mit den Delfinen?

 

Es wird immer wieder die berechtigte Frage gestellt, was mit den Delfinen passiert, wenn die Delfinarien geschlossen werden. In Deutschland liegt die Verwendung der Tiere in erster Linie in der Verantwortung der beiden verbliebenen Zoo-Delfinarien in Duisburg und Nürnberg. Diese müssten ein entsprechendes Zookonzept in Abstimmung mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) vorlegen.

In der EG-Verordnung 338/97 sind die Kriterien des Handels mit Wildtieren zu deren Schutz festgelegt.

In der sog. EU-Zoorichtlinie (http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:1999:094:0024:0026:DE:PDF) heißt es bezogen auf die Zoos:

"Sie (Anm. die Zoos) beteiligen sich an Forschungsaktivitäten, die zur Erhaltung der Arten beitragen, und/oder an der Ausbildung in erhaltungsspezifischen Kenntnissen und Fertigkeiten und/oder am Austausch von Informationen über die Artenerhaltung und/oder gegebenenfalls an der Aufzucht in Gefangenschaft, der Bestandserneuerung oder der Wiedereinbürgerung von Arten in ihren natürlichen Lebensraum" (aus RICHTLINIE 1999/22/EG DES RATES vom 29. März 1999 über die Haltung von Wildtieren in Zoos).

Dementsprechend sind alleine die Zoos für eine "Wiedereinbürgerung in den natürlichen Lebensraum" verantwortlich. Das WDSF hat mehrfach vorgeschlagen, die Meeressäuger aus den Betonbecken in teiloffene Meereslagunen in entsprechend klimatischen Regionen unter fachgeführter Obhut zu transferieren, um sie auf eine evtl. Auswilderung vorzubereiten oder um ihnen dort das Gnadenbrot zu geben. Nicht jeder Delfin lässt sich aufgrund seiner langjährigen Gefangenschaft wieder auswildern; für Nachzuchten scheidet eine vollständige Auswilderung weitgehend aus. Eine bedingungslose Auswilderung könnte der sichere Tod der Meeressäuger sein. Trotz dieses Wissens werden in den Zoo-Delfinarien Nürnberg und Duisburg weiterhin die Versuche verantwortungsloser Nachzuchten praktiziert, die überwiegend mit Todesfällen endeten, obwohl der Große Tümmler global nicht vom Aussterben bedroht ist.

Durch die monotone Haltung in den kleinen Gehegen mit Swimmingpool-Größe haben die Delfine die eigene Nahrungsjagd verlernt. Das Sonar wird von den Tieren nur noch selten eingesetzt, weil die Reflektion von den engen Betonwänden Irritationen bei den Delfinen auslösen kann. Die Fütterung mit totem Fisch erfolgt durch die Tierpfleger gezielt in das Maul der Delfine. Den Delfinen in Gefangenschaft wird artfremdes Verhalten zur Belustigung der Zuschauer antrainiert. In freier Wildbahn befinden sich die Meeressäuger zu rund 80 Prozent in ihrem Lebensraum unter Wasser - in Delfinarien ist es genau umgekehrt. Die Rückenflosse (Finne) ist bei Delfinen und Orcas in Gefangenschaft durch das stereotype Schwimmen im Kreis meist gekrümmt. Die Finne besteht überwiegend aus Knorpel und erschlafft durch die Gefangenschaft. Auch in Erwartung der Fütterung halten sich Meeressäuger in Delfinarien zu etwa 80 Prozent an der Wasseroberfläche auf.

Nachdem die Zoos mit ihren Delfinarien jahrzehntelang zig Millionen investiert haben und Besucher angelockt haben, ist ihnen durchaus zuzumuten, die finanziellen Mittel für die Transfers zur Verfügung zu stellen und für eine lebenslängliche Betreuung der Meeressäuger in weitgehender Freiheit zu sorgen. Allerdings fehlt bis heute eine gesetzliche Grundlage hinsichtlich der Abwicklung und Kostenübernahme bei einer Rehabilitierung und evtl. Auswilderung von Delfinen.

Seit Jahren setzt sich das WDSF dafür ein, dass die Bundesregierung ein ausnahmsloses Importverbot für Delfine und Wale (Cetacea) beschließt, zumal die Bundesratsermächtigung für solch einen Bundestagsbeschluss bereits in § 13 (3) Tierschutzgesetz seit mehr als 10 Jahren verankert ist. Das bedeutet, dass der Bundesrat einem entsprechenden Beschluss des Bundestags nicht mehr zustimmen müsste. Bis heute hat keine der Regierungskoalitionen dies realisiert. Im März 2013 wurde von den Grünen in Kooperation mit dem WDSF ein Bundestagsantrag eingebracht, die Delfinhaltung und den Delfinimport nach Deutschland aufzugeben. Der Antrag wurde mit den Stimmen der CDU/CSU und FDP abgelehnt. In der Schweiz wurde nach intensiven WDSF/ProWal-Protesten und Mängelaufdeckungen nach mehreren Delfin-Todesfällen und intensiver medikamentöser Behandlung im Connyland-Delfinarium (Kanton Thurgau) innerhalb von einem knappen Jahr im Frühjahr 2012 ein bedingungsloses Importverbot für Cetacea (Wale und Delfine) beschlossen. Das Delfinarium wurde im Oktober 2013 geschlossen. Noch vor dem Transfer der drei Delfine nach Jamaika verstarb ein weiteres Jungtier. Der Vergügungspark hatte die Delfine bis kurz vor dem langen Transport intensiv für seine Shows missbraucht. Die Vorbereitungen auf den Transfer war u.E. völlig unzulänglich.

 

Den Transfer der drei Delfine nach Schließung des Delfinariums im Allwetterzoo Münster im Frühjahr 2013 in ein Freiluftgehege mit Meereswasser nach Harderwijk (Holland) haben die drei Delfine nach Angaben des Zoos gut überstanden. Der Münsteraner Zoo verzeichnete im Jahr der Delfinarienschließung einen Besucherzuwachs von rund 38.000 Gästen.

 


- "Dolphin Care - Rescue Center Red Sea" - Ein Projekt des WDSF und ProWal (Facebook)

Es geht dabei um „artgerechte“ Delfinpflege, wissenschaftlichen Fortschritt, ungeklärte Todesfälle, Geld und nicht zuletzt auch um eine Glaubensfrage: Ist es legitim, Delfine zu Unterhaltungs-, Lehr- und Forschungszwecken in Zoos zu halten?

Delfinschützer drohen mit Klage gegen die Stadt Duisburg - | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/delfinschuetzer-drohen-mit-klage-gegen-die-stadt-duisburg-id5018356.html#plx1780364145
„Warum soll ich mich vor einem Lügner wie Herrn Ortmüller rechtfertigen?“ fragt Winkler.

Delfinschützer drohen mit Klage gegen die Stadt Duisburg - | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/delfinschuetzer-drohen-mit-klage-gegen-die-stadt-duisburg-id5018356.html#plx1726710806
„Warum soll ich mich vor einem Lügner wie Herrn Ortmüller rechtfertigen?“ fragt Winkler.

Delfinschützer drohen mit Klage gegen die Stadt Duisburg - | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/delfinschuetzer-drohen-mit-klage-gegen-die-stadt-duisburg-id5018356.html#plx1726710806
„Warum soll ich mich vor einem Lügner wie Herrn Ortmüller rechtfertigen?“ fragt Winkler.

Delfinschützer drohen mit Klage gegen die Stadt Duisburg - | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/delfinschuetzer-drohen-mit-klage-gegen-die-stadt-duisburg-id5018356.html#plx1726710806

 

 

 

Das Projekt "Dolphin Care - Rescue Center Red Sea" wurde im November 2014 von ProWal & WDSF ins Leben gerufen. Das Projekt soll ausloten, ob im Roten Meer in Ägypten eine Möglichkeit besteht, eine von Experten betreute Anlage einzurichten, um Delfinen in diesen Fällen helfen zu können:

Schwerpunkte:

- RETTUNG: von gestrandeten oder sich in Not befindlichen Delfinen

- REHABILITATION: Aufnahme und Unterbringung von verletzten freilebenden Delfinen, die nach ihrer Behandlung wieder ins Rote Meer zurückgeführt werden

- AUSWILDERUNG: Bei Eignung Auswilderung von ehemaligen Show-Delfinen

- GNADENPLATZ: für Delfine, die nicht mehr ausgewildert werden können


1.) Um die Grundlagen für ein Konzept einer solchen Anlage zu erarbeiten, stand zuerst ein Besuch im "Dolphin Reef" in Israel an. Dort wurden in der Vergangenheit bereits Delfine ausgewildert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dolphin_Reef

Webseite:

http://www.dolphinreef.co.il/

2.) Der zweite Schritt ist die Ausarbeitung eines Konzeptes für eine Anlage mit oben genannten Schwerpunkten.

3.) Der dritte Schritt ist die Vorstellung dieses Konzeptes bei der ägyptischen Regierung.

 

 

- Can Captive Dolphins Return to the Wild? (Tom & Misha in Turkey - National Geographic Magazin)

- Auswilderungsbeispiele von Meeressäugern (engl. 1960 - 1993)

- Delfine Tom & Misha erfolgreich in der Türkei ausgewildert (Planet Ocean)

- Wie gefangene Delfine fit für die Freiheit werden (Die Welt)

 

 


 



- Ehemalige Delfinhaltung in Deutschland in 10 Einrichtungen

 

       1) Brühl Phantasialand 1968 - 1991

       2) Groß Gerau/Wallerstädten Safariland  1973 - 1983 (geschlossen 1985)

      3) Hamburg Tierpark Hagenbeck 1971 - 1995 (mdst. 8 verstorbene Delfine*)

       4) Hassloch HolidayPark 1971 - 1994 (mdst. 6 verstorbene Delfine*)

       5) Landau (Zoo) 1977 - 1978 (anschl. Umzug in den Neunkircher Zoo)


6) Neunkircher Zoo - 1978 - 1980
Anmerkung: Im Neunkircher Zoo befanden sich drei Delfine aus japanischer Delfin-Treibjagd. Besitzer der Defline war Arthur Frank (vormals Betreiber des Safari-Parks in Großgerau), der die Delfine aus dem Zoo Landau 1978 in den Neunkircher Zoo brachte. Als die drei „Neunkircher“ (vormals Zoo Landau) Delfine Lolita, Pinocchio und Waltesito durch Infektionen starben, kaufte Besitzer Arthur Frank drei neue – Olli, Blecky und Taiji. Der Delfin Taiji starb 1990 im Holiyday Park in Hassloch. Jedes der Tiere, die aus Japan kamen, kostete inklusive Transport damals 60 000 Mark. Quellen: Saarbrücker Zeitung und Saarland online sol.de.


7) Rust Europa-Park  1976 - 1993

8) Sierksdorf Hansa-Park 1978 - 1994

9) Soltau Heipepark* *1979 - 2008 - nach Intervention von WDSF/ProWal geschlossen (nicht artgerechte Haltung)

10) Münster Allwetterzoo 1974 - 1990 u. 1996 - 2013 - nach Intervention von WDSF/ProWal geschlossen (Baumängel)

 

 

Delfinariengastspiele:

 

             - Berlin Zoologischer Garten 1970 - 1973
                                           Anmerkung: Im Berliner Zoo gab es von 1970 - 1973 ein jeweiliges Sommer-Gastspiel der "Florida Delphin Show"
      

             - Gelsenkirchen (Zoom Erlebniswelt) 1972 - 1973

                                            Anmerkung: Im Gelsenkirchener Zoo gab es von 1972 - 1973 ein Sommer-Gastspiel der "Florida Delphin Show"

 

       *  Historische Liste Ceta-Base

** Anm. Heidepark-Soltau:

Das Delfinarium im Heidepark Soltau wurde im November 2008 nach intensivem Druck und Boykott-Androhungen durch WDSF/ProWal von dem neuen Eigentümer "Merlin Entertainments" geschlossen. Verbleib der drei Heidepark-Delfine:

Fritz (im April 2008 in Soltau eingeschläfert)
Joker (im November 2008 nach Nürnberg transferiert - von dort im Juni 2013 nach Harderwijk/Holland transferiert)
Arni (im November 2008 nach Nürnberg transferiert)

 

Link: Ehemalige Delfinhaltung im EAZA-Raum in Europa in 43 Einrichtungen (darüber hinaus gab es weitere Schließungen von Delfin-Einrichtungen, die nicht der EAZA angehören)

Derzeit gibt es lediglich noch zwei Delfinarien in Deutschland im Zoo Duisburg und im Tiergarten Nürnberg. Ebenso wie vormals im Europapark Rust wird im Zoo Duisburg noch Show praktiziert: Als Höhepunkt dieser Show, bei der Delfine über künstliche Hindernisse und nach Bällen springen, darf ein Kind aus dem Publikum in einem Boot Platz nehmen, das von einem Delfin bei hoher Geschwindigkeit durch das Becken gezogen wird. Zum Schluss der Show bespritzen die Delfine die Zuschauer in den vorderen Reihen mit Beckenwasser, das mit Fäkalienresten belastet ist.

 

 

Tweets und Infos Delfinarien (inkl. Duisburg u. Nürnberg)

 

Liste sämtlicher Delfinarien in Europa/Welweit (Ceta-Base)

 

Liste der Delfinarien und Delfine in Europa (Ceta-Base)

Liste sämtlicher Delfinbewegungen in Gefangenschaft (Ceta-Base)


Historische Liste (u.a. Geburten und Todesfälle - Ceta-Base)

 


 

- Delfinarien und Zoos sind Auslaufmodelle

 

 

30.03.2016 - Tierschützer in Hagen: Zoos sind Auslaufmodelle (Westfälischer Anzeiger)

 

WDSF-Foto Delfinarium Duisburg

Gesetzlicher Bildungs- und Arterhaltungsauftrag der Zoos wird nicht erfüllt

(WDSF - akt. 2014) - Nach langen Jahren erfolgloser nicht nachhaltiger Zucht und mehr als 100 verstorbener Delfinen alleine in den Zoos in Duisburg und Nürnberg fordert das WDSF, dass die Delfinhaltung endlich aufgegeben wird. Seit 40 Jahren Zuchtbemühungen gibt es in Europa keinen einzigen Delfin, der in dritter Generation überlebt hat. Weitere Wild-Importe von Delfinen sind daher auf Dauer zu befürchten. WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Die Zeichen der Zeit stehen auf Schließung aller Delfinarien – sie sind Auslaufmodelle. Wir lehnen diese Anlagen ab, weil klar geworden ist, dass Zoos und Vergnügungsparks mit Delfinarien keinen Beitrag zur Arterhaltung von freilebenden Delfinpopulationen leisten können. Die Delfinart des Großen Tümmlers gilt als nicht gefährdet. Noch nie wurde überhaupt ein Delfin aus einem Delfinarium im Rahmen des von den Zoos und Aquarien gegründeten Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) wieder ausgewildert. Die wenigen gelungenen Nachzuchten und die Altbestände können nicht ausgewildert werden, weil sie in Gefangenschaft das natürliche Nahrungs-Jagdverhalten verlernt haben. Einen angeblichen Bildungsauftrag mit hunderten verstorbener Delfine zu erfüllen ist makaber und nicht mit der EU-Zoo-Richtlinie zu vereinbaren. Auch das Antrainieren von artfremden Verhalten wie dem Balancieren und Springen mit Bällen entspricht nicht dem Bildungsauftrag der Zoos. In erster Linie geht es den beiden verbleibenden Zoos mit Delfinarien in Deutschland darum, zahlende Besucher durch das Delfinarium-Angebot in die Anlagen zu locken."

 

Besucherrückgänge aufgrund Zweifel an artgerechter Haltung

 

WDSF-Flyer

Aber auch bei den Zoo-Besuchern entstehen inzwischen durch die jahrelange Aufklärung des WDSF mit Richard O'Barry (Oscar für den Film "Die Bucht", Bambi-Preisträger und Ex-TV-"Flipper"-Trainer) und vielen WDSF-Helfern und anderen Tierschutz-Organisationen Vorbehalte gegen die Delfin-Gefangenschaft. Mehr als 150.000 Aufklärungs-Flyer haben WDSF-Helfer seit 2010 an jedem Wochenende an die Zoo-Besucher und Passanten in Duisburg verteilt. Laut WAZ beläuft sich der Besucherrückgang 2012 in Duisburg auf über 100.000 Gäste. Der Zoo führt dies auf das schechte Wetter zurück. Das Wetter sei in Duisburg aber meist nicht anders als in Münster, wo die Delfinhaltung im Frühjahr 2013 beendet wurde und die Besucherzahlen seit dem gestiegen sind, meint das WDSF. Das WDSF bezeichnet die Argumentation des Zoo Duisburg als Schutzbehauptung für fehlende Einsicht, da das Objekt Zoo aufgrund nicht artgerechter Haltungsbedingungen vieler Tiere inzwischen erhebliche Zweifel bei etlichen Besuchern an dem Bildungsauftrag aufkommen lässt. Aufgeklärte Kinder sind meist bestürzt über die Haltung in den relativ kleinen und engen Betonbecken und die beträchtliche Todesrate in Gefangenschaft.



- Münster schließt nach WDSF-Mängelaufdeckung und jahrelangen WDSF/ProWal-Demonstrationen

WDSF-Foto - Inzwischen geschlossenes Delfinarium im Allwetterzoo Münster

 

 

 

Westfälische RundschauNach WDSF-Interventionen und jahrelangen Demonstrationen in Münster durch ProWal und WDSF hat das Delfinarium im Allwetterzoo Münster Anfang 2013 geschlossen. Der Münsteraner Zoo-Direktor Jörg Adler dazu gegenüber der Münsterschen Zeitung: "Die Haltung entspricht allen Anforderungen, aber wohl nicht mehr dem allgemeinen Zeitgeist. Für eine zeitgemäße Haltung der Delfine wären 20 Millionen Euro nötig und die haben wir einfach nicht."

 
Das WDSF hatte ursprünglich festgestellt, dass in Münster keine ausreichenden Lichtverhältnisse in den maroden Delfinhallen vorhanden waren und der Luftaustausch mangelhaft war. Aufgrund der Mängelaufdeckung hätte ein völliger Umbau des Delfinariums erfolgen müsssen. Das WDSF hatte bereits im Jahr 2008 die Höhere Fachaufsichtsbehörde (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz - LANUV) eingeschaltet, die dem Delfinarium in Münster nach einem wissenschaftlichen Gutachten mit der bestätigten Mängelbeanstandung des WDSF über das Umweltamt die entsprechenden Auflagen erteilte, die der Zoo auf Dauer finanziell nicht mehr stemmen konnte.


Jürgen Ortmüller dazu: "Wir hatten allen Delfinarienbetreibern bereits 2008 mitgeteilt, dass wir dafür sorgen werden, dass alle Delfinarien in Deutschland schließen werden müssen. Heute wiederholt der Münsteraner Zoodirektor unsere damalige Aussage, dass Delfinarien nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen."


Es liegt nicht in der Verantwortung von Tierschutzorganisationen, die Unterbringung der Delfine an einem anderen Ort zu finanzieren - auch aufgrund der Eiegntumsverhältnisse der Delfine. Die erfolgreiche Auswilderung der beiden Delfine Tom und Misha in der Türkei im Jahr 2012 hatte Spendengelder von weit über 100.000 Euro der Organisation Born Free verschlungen. Es müsste nach Ansicht des WDSF eine Verpflichtung der Delfinbesitzer gesetzlich verankert werden, die Tiere artgerecht auf Kosten der Delfinarienbetreiber dort unterzubringen, wo sie weitgehend artgerecht gehalten werden können, um ihr Gnadenbrot zu empfangen, sowei sie nicht ausgewildert werden können. Die privaten Besitzer der Delfine in Münster haben jahrelang an den Eintrittsgelder verdient (über 750.000 Euro pro Jahr lt. Vertrag mit dem Allwetterzoo Münster).


Das WDSF hatte bei der zuständigen Aufsichtsbehörde rechtzeitig beantragt, dass die drei Delfine in Münster bei ihrem geplanten Transfer zusammen bleiben und eine bessere Unterkunft als bisher bekommen (es handelte sich ausschließlich um Nachzuchten, die nicht ausgewildert werden konnten). Der Transport der drei Münsteraner Delfine erfolgte Anfang Februar 2013 in das Freiluftgehege nach Harderwijk/Holland.


Die Schließung des Delfinariums Münster bedeutet, dass es in diesem Delfinarium keine Nachfrage nach Delfinen mehr geben wird. Durch den Transfer wird die Nachzucht bzw. der evtl. Bedarf an Wildfängen in dem Ziel-Delfinarium ebenfalls reduziert. Jedes geschlossene Delfinarien bedeutet, dass das Delfin-Karussel der Delfinarienbesitzer, das im Rahmen des von ihnen privat gegründeten Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) praktiziert wird, unterbrochen wird.

 

Rheinische Post (30.03.12): "Die Aufdeckung von Haltungsmängeln durch das WDSF im Delfinarium des Allwetterzoo-Münster führte zu einer angekündigten Schließung für dieses Jahr, weil das Geld für ein komplett neues lichtdurchlässiges Dach nicht vorhanden ist."

 

WDR-Fernsehen (15.03.2013): "Zuletzt wurde Anfang Februar das Delfinarium im Allwetterzoo in Münster geschlossen. Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) hatte in den „maroden Hallen“ in Münster Mängel bei den Lichtverhältnissen und dem Luftaustausch aufgedeckt. Deren Behebung wäre mit einem Umbau von 20 Millionen Euro verbunden gewesen, die der Zoo nach eigenen Angaben nicht hatte."

 


 

- Weitere Delfinarien durch WDSF/ProWal-Aktionen geschlossen


WDSF-Foto - Ehemaliges Delfinarium im Vergnügungspark SoltauDas Delfinarium im Heidepark Soltau wurde in Abstimmung des WDSF und ProWal mit dem Eigentümer, Merlin Entertainments, bereits im Jahr 2008 geschlossen. Nachdem Merlin Entertainments (ME) auf Druck des WDSF und ProWal eine schriftliche Stellungnahme abgegeben hatte, dass Delfine sich in Gefangenschaft nicht artgerecht halten lassen, wurde das Delfinarium von ME im Gardaland/Italien Anfang Januar 2013 ebenfalls geschlossen. Auf der Insel Rügen wurde nach intensiven Interventionen der Plan fallen gelassen, ein neues Delfinarium zu bauen. Das Delfinarium im Vergnügungspark Connyland in der Schweiz wurde im Oktober 2013 geschlossen, nachdem WDSF und ProWal katastrophale Mängel nach etlichen Todesfällen aufgedeckt hatten, mehrfach Demonstrationen durchgeführt hatten und in Kooperation mit Schweizer Politikern im Jahr 2012 nach insgesamt acht Delfin-Todesfällen innerhalb von drei Jahren ein Delfin-Importverbot gesetzlich beschlossen wurde. Kurz vor dem Transfer der Delfine in ein Meerwasser-Delfinarium auf Jamaika verstarb ein weiterer Delfin im Connyland. In der türkischen Stadt Kas konnten Aktionen von ProWal und dem WDSF erheblich dazu beitragen, dass das Delfinarium geschlossen werden musste. Eine Gefangenschaftshaltung von Delfinen in einem türkischen Hotel in Kefaluka konnte durch die Dokumentationen durch ProWal mit WDSF-Unterstützung innerhalb weniger Tage beendet werden.

 

WDSF reicht Klage ein


WDSF-Foto - Akteneinsicht im Tiergarten NürnbergDas WDSF hat seit 2007 mehrere tausend Seiten Schriftverkehr mit den Aufsichtsbehörden der deutschen Delfinarien, mit der Schweiz und der Türkei geführt. Mehrere Gerichtsverfahren mussten angestrengt werden, um die Hintergründe der katastrophalen Delfinhaltung aufzudecken. Im Juli 2012 erbrachte eine Akteneinsicht im Tiergarten Nürnberg, dass die Delfine teilweise täglich mit Psychopharmaka behandelt werden. Am 22.11.2012 erhob das WDSF Klage gegen die Zoo Duisburg AG, die sich bisher weigerte, dem WDSF Einblick in die Akten über die Delfinhaltung zu gewähren. Mit Beschluss des Verwaltungsgerichts Düsseldorf vom 17.10.2014 wurde der Zoo Duisburg auf Antrag des WDSF verurteilt, weitere Daten aus den Akten zu veröffentlichen bzw. dem WDSF Akteneinsicht zu gewähren. Die vom WDSF seit Jahren geforderten Einblicke in die tiermedizinischen Berichte veröffentlichte der Zoo verfahrenstaktisch (offensichtlich nur auszugsweise) kurz vor der Hauptverhandlung am 29.09.2014, sodass diese nicht mehr Bestandteil der eingereichten Klage waren. Da dem Klageantrag des WDSF nicht vollumfänglich entsprochen wurde, hat das WDSF im Dezember 2014 Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf vor dem Oberverwaltungsgericht Münster eingelegt.

Von ursprünglich zehn Delfinarien in Deutschland verbleiben jetzt nur noch die beiden im Duisburger Zoo und im Nürnberger Tiergarten. Das WDSF fordert die Schließung dieser Anlagen und bittet die Besucher dort keine Eintrittskarten zu kaufen.

 

Delfine: Unsere Liebe zu ihnen ist ihr Verhängnis (P.M.)

 


 

- Deutsche Reiseveranstalter mit internationalen Angeboten
der katastrophalen Delfin- und Orca-Shows - TUI vorbildlich

 

(Akt. Jan. 2015) Leider haben die Reiseveranstalter Thomas Cook und DER Touristik mit ihren Reisemarken (s.u.) bisher lediglich die Delfinarien in der Türkei, Tunesien und das Delfinarium in Dubai (Dolphin Bay) nach Interventionen des WDSF aus dem Programm genommen. Es werden jedoch weiterhin weltweit Delfinarien und Orca-Shows mit den gefangen gehaltenen Meeressäugern bei katastrophalen Haltungsbedingungen angeboten.

Im Januar 2015 wurde von der spanischen Organisation SOS Delfines ein aufsehenerregendes Video (hier: 2. Video) aus dem Marineland auf Mallorca bekannt. Deutlich ist zu sehen, dass die Delfine von Trainern misshandelt und geschlagen werden.
In dem Video sind Sätze des Delfin-Dompteurs zu hören wie "du faules Stück", "bist du dumm oder stellst du dich nur so an", "nimm' den Scheiß-Ball" oder "Ich schlag' dich auf den Kopf". Neben den verbalen Attacken sind auch Tritte und Faustschläge zu sehen.

Thomas Cook reagierte jedoch nicht auf eine Aufforderung des WDSF, von dem Angebot der Tierquälerei im Marineland Abstand zu nehmen. Lediglich ein Internet-Link wurde nach den WDSF-Hinweisen entfernt. S.a.: TouristikPresse: "
Im Angebot bei Thomas Cook: Delfinquälerei in Delfinarium auf Mallorca".

 

 

Diese Anbieter bewerben weiterhin international Delfin- und Orca-Shows:

Thomas Cook mit Neckermann, Öger-Tours und Bucher-Reisen, DER Touristik (bisher Rewe Group) mit ITS, Dertour, Jahn Reisen, Tjaereborg und Meier’s Weltreisen

Thomas Cook und DER Touristik waren bisher lediglich kooperativ beim Thema Delfinschutz in der Türkei, Tunesien und in Dubai. Wir hoffen, dass diese Reiseveranstalter dem Beispiel TUI (Deutschland, Österreich und Schweiz), Schauinsland Reisen und alltours folgen und zukünftig weltweit (!) keine Delfin- und Orca-Shows mehr anbieten. Leider ist dies z.Zt. noch nicht der Fall! FTI Touristik bewirbt nach eigener Aussage aufgrund einer WDSF-Kooperation weltweit keine Delfin-Shows, außer im Themenpark "Loro Parque" auf Teneriffa. Dahinter stehen offenbar lukrative Werbeverträge mit dem deutschen Parkbetreiber Wolfgang Kiessling.

 

 

WDSF-Kooperation mit TUI, FTI, Schauinsland-Reisen und alltours - Weltweit keine Delfin- und Orca-Shows mehr im Angebot



+ + + In allen TUI-Katalogen seit 2015 + + +



Danke an TUI Deutschland, Österreich und Schweiz!
Der Stopp für Delfin- und Orca-Shows gilt für das weltweite Angebot in allen Katalogen,
im Internet und vor Ort für die Reiseleiter.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22.01.2015 - Erster ägyptischer Reiseveranstalter stoppt Delfinarienangebot nach Tierschützerprotesten (Presseportal)

04.02.2104 - SAT1: Reiseveranstalter TUI stoppt Ausflüge zu Delfin- und Orca-Shows

 

Nach intensiven und jahrelangen Verhandlungen mit dem Wal- und Delfinschutz-Forum wird TUI Deutschland, Österreich und Schweiz als aktuell größtes Touristikunternehmen weltweit keine Reisen mehr zu Delfinarien und Orca-Shows anbieten. Nachdem der Reiseveranstalter FTI Touristik bereits im Jahr 2013 seine Delfinarientouren in Kooperation mit dem WDSF weltweit gestoppt hatte, zieht TUI jetzt nach. In sämtliche Katalogen bzw. im Preisteil wird ein Hinweis auf das Kooperationsabkommen mit dem WDSF aufgenommen. Schauinsland Reisen und alltours schlossen sich 2014 der WDSF-Forderung an.

 

 

Größter Reisekonzern TUI Deutschland (mit TUI Österreich u. Schweiz) beschließt in Kooperation mit dem WDSF weltweiten Werbestopp für Delfin- und Orca-Shows

09.04.2014 - Warnung vor Urlaubs-Delfinarienbesuchen - REWE-Touristikgruppe "uneinsichtig" (Focus online)
05.02.2014 - Tierquälerei - TUI streicht Ausflüge zu Delfin- und Orca-Shows weltweit (Die Welt)
04.02.2014 - Reiseveranstalter TUI stoppt weltweit Ausflüge zu Delfin-Shows (Sat1 TV-Beitrag)
04.02.2014 - TUI verzichtet weltweit auf Reisen zu Delfin- und Orca-Shows (Zeit online)
04.02.2014 - TUI streicht Ausflüge zu Delfinarien (Hannoversche Allgemeine)
04.02.2014 - "Schlag gegen Delfinarien-Industrie" - TUI stoppt weltweit Angebote von Delfin- und Orca-Shows (ots)
04.02.2014 - Germany’s Largest Tour Operator Drops Dolphin Shows From Itinerary (The Dodo)

 



2013 - FTI Touristik vereinbart mit WDSF weltweiten Stopp von Angeboten der Delfin- ud Orca-Shows
(Anm.: Seit 2015 bietet FTI entgegen der WDSF-Kooperation erneut die Orca- und Delfin-Shows im Loro Parque an)

10.09.2015 - Tierschutzorganisation WDSF entzieht FTI Touristik das Prädikat „delfinfreundlich“ (Mynewsdesk)
22.11.2013 - Weltweiter Werbestopp für Delfinarien durch Kooperation mit FTI Touristik (Focus online):
- FTI Pressemitteilung Winterkataloge 2013
- FTI Pressemitteilung Sommerkataloge 2014
- Delfinshows: Reiseveranstalter sagt Shows den Kampf an (BUNTE)
- FTI rät in Sommerkatalogen von Delfinshows ab (dpa/t-online)

Hier: FTI Katalog-Einleitungsseite in den 14 Winterkatalogen 2013/2014 und aktuell in den 22 Sommerkatalogen 2014
FTI-Text: "FTI-Touristik rät vom Besuch von Delfinarien und Orca-Shows aus Tierschutzgründen ab. Vom Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) wurden wir daher als "delfinfreundlich" ausgezeichnet." (s. Eintrag unten auf der FTI-Katalogseite).

 

 


 

- ZDF Ein Leben für den Tierschutz - Jürgen Ortmüller und das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) - Facebook (04.10.2013)

 

(ZDF-Beitrag zum Welttierschutztag 2013)

 


 

 

- Pressemeldungen 2015

 

07.11.2015 - Sanierung der Delfinlagune: Muss der Steuerzahler einspringen? (nordbayern.de)
06.11.2015 - Journalist deckt Finanzierungsskandal beim Delfinarium Nürnberg auf 
(Focus online)
08.10.2015 - Mario Barth deckt im Nürnberger Tiergarten auf und fordert "Freiheit für Flipper (Yahoo)
22.04.2015 - Schwimmen mit Delfinen ist ein Gesundheitsrisiko (krone at)
30.06.2014 - Interview Die Welt mit WDSF-Geschäftsführer "Gefangenschaft treibt Delfine in den Selbstmord"
09.04.2014 - Besseres Leben für Giraffe, Eisbär & Co (Thüringer Zeitung)
04.05.2014 - Einer flog übers Affenhaus - Psychopharmaka in Zoos (Die Welt)
02.05.2014 - "Klatsch, klatsch - hurra", schadet den Delfinen nicht - Tierschützer erwägen juristische Schritte (02elf Abendblatt)
29.04.2014 - Piraten fordern das Ende von Delfinarien in NRW (Die Welt)
28.04.2014 - Tierschützer klagen an - "Größter Delfinfriedhof Europas" in Duisburg (Focus)
28.04.2014 - Experten-Anhörung im Landtag- Droht Delfin-Shows in Duisburg das Aus? (Bild)
28.04.2014 - NRW-Landtagsanhörung zur Delfinhaltung – Eklat um SPD-Sachverständigen (02elf Abendblatt)
25.04.2014 - Rot-grün soll endlich Farbe zur Delfinhaltung bekennen - Wahl-Boykott-Aufruf (ots/newsaktuell)
19.02.2014 - Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat keine Zeit für Tierschützer – Streit im Landtag (Politik Express)
14.02.2014 - Sturm der Entrüstung gegenüber NRW-SPD nach ablehnender Haltung zur Delfinarienschließung (Focus)
11.02.2014 - Delfinarien: Piraten stellen Verbotsantrag (WDR)

  

 Weiterlesen: Delfinarien & Politik Aktuell

 

 

 


- Chronologie der Erfolge und Aktionen für den Delfin- und Walschutz

 

05.02.2016 - Delfinschützer O'Barry hinter Gittern - Interview mit WDSF-Geschäftsführer (Radio Brandenburg)

28.01.2016 - Der Zoo Duisburg und die Delfine (WDR)

23.12.2015 - WDSF-Kritik am Delfinarium Duisburg - Sat1-TV-Beitrag

27.10.2015 - Psychopharmaka bei Delfinen - Aufsichtsbehörden und Staatsanwaltschaft tatenlos (Yahoo)

13.10.2015 - Mario Barth deckt im Nürnberger Tiergarten auf und fordert "Freiheit für Flipper" (Märk. Ztg.)

 

 

12.08.2015 - Whale and Dolphin Protection: Cruises hat stopped landings at the Faroe-Islands (Baltic Review)

11.08.2015 - TUI will Kreuzfahrt -Stopps auf den Färöer -Inseln überprüfen (Osnabrücker Zeitung)

11.08.2015 - Umstrittener Walfang: Kreuzfahrtreedereien meiden Färöer-Inseln (SPIEGEL ONLINE)
29.07.2015 - Shows in Duisburg: Streit um eins der letzten Delfinarien (WDSF-Gerichtsklage) - N24

26.06.2015 - Delfinzucht in der Kritik (Donaukurier)
25.06.2015 - Tiergarten Nürnberg: "Delfine ruhig gestellt?" - (ARD)

10.06.2015 - Blutiger Walfang auf den Färöer-Inseln - WDSF/ProWal setzen erfolgreich Pinger ein (natur)

28.04.2015 - Kinderhilfswerk steigt nach WDSF-Tierschutzkritik aus Delfintherapie aus (Unternehmen-Heute)

13.02.2015 - Staatsanwaltschaft bestraft norwegischen Walfleischverkäufer nach WDSF-Anzeige (Focus online)

22.01.2015 - Ägyptischer Reiseveranstalter stoppt Delfinarienangebot nach WDSF-Tierschützerprotesten (Focus onl.)

 

 

2014 - Delfinschützer aus Hagen klagen weiter gegen Duisburger Zoo (DerWesten)

 

2014 - Delfinschützer fordern erfolgreich tiermedizinische Berichte des Zoo Duisburg ein (WDR-TV)

2014 -  Zoo Duisburg muss weitere Daten zur Delfinhaltung veröffentlichen (DerWesten)
Urteil des Verwaltungsgericht Düsseldorf nach einer Klage des WDSF

 

2014 - Pinger gegen die Delfin-Jagd (scinexx Das Wissensmagazin)

2014 - Faroese tourism industry losing out on tourism revenue due to whaling (The Copenhagen Post)


2014 - Tierschützer retten Grindwale und protestieren gegen Walmord auf den Färöer-Inseln

2014 - Bannmeile und Einschränkungen bei Grindwaljagd auf Färöer-Inseln (Extrem News)

 

2014 - Interview Die Welt mit WDSF-Geschäftsführer "Gefangenschaft treibt Delfine in den Selbstmord"

 

2014 - WDSF und ProWal decken Skandal im rumänischen Delfinarium in Constanta auf (Rum. Fernsehen)

 

2014 - Reiseveranstalter TUI stoppt weltweit Ausflüge zu Delfin- und Orca-Shows in Kooperation mit dem WDSF (Sat1 TV-Beitrag)

 

 

Weltweiter Werbestopp für Delfinarien durch Kooperation mit FTI Touristik (Focus online)

 

Delfinarium Münster geschlossen

 

Delfinarium Soltau geschlossen

Delfinarium Connyland geschlossen

 

Türkei-Klage wegen Delfinarium gewonnen

 

WDSF siegt vor Oberlandesgericht - Delfinhaltung ist kommerzielle Ausbeutung

 

"Wetten dass..?“ - ZDF streicht nach WDSF-Protesten Wettgeschenk für Delfinschwimmen


Spanien/Teneriffa Loro Park WDSF-Strafanzeige

Duisburg WDSF-Klage wg. Akteneinsicht

Duisburg Kritik wg. Haltungsmängel zulässig

Nürnberg Psychopharmaka-Skandal aufgedeckt


Nach WDSF-Protesten: Edeka stoppt Thunfisch-Vermarktung

 

Delfintrainer-Klage in Duisburg gewonnen

Dubai-Delfinarium nicht mehr im Angebot der Reiseveranstalter


Sämtliche 10 Türkei-Delfinarien nicht mehr im Angebot der Reiseveranstalter


Verhinderung des ersten geplanten deutschen Hai-Aquariums

Befreiungsaktion von zwei Delfinen in einem Hotel-Pool

WDSF-Strafanzeige gegen den Färöer-Walfang

Orca-Show-Werbung des Autoherstellers Skoda gestoppt

 

WDSF überprüft Delfinarium im Asterix und deckt Delfintod auf

 

Delfinhaltung durch WDSF-Gutachten jetzt Thema im Bundestag

 

Delfinhaltung Thema im NRW-Landtag

 

19.01.2014 - Tierquälerische Delfinjagd in Japan - 250 Delfine zum Abschlachten und für Delfinarien eingekesselt (RTL2)

12.01.2014 - Delfinarien in der Kritik (WDR-Fernsehen)

29.11.2103 - Delfinshows: Reiseveranstalter sagt Shows den Kampf an (BUNTE)

03.09.2013 - Darf ein Zoo Delfine halten? (Dein SPIEGEL)

31.07.2013 - Indien erkennt Delfine offizielle als Personen an (PETA)

17.07.2013 - Tierschützer warnen zum Urlaubsbeginn vor tödlichen Delfin-Shows (Focus)

10.07.2013 - FTI wirbt nicht mehr für Delfinshows (green travel)

19.06.2013 - Podolksi: Eigentor im Urlaub - Schwimmen mit Delfinen (Franz Alt)

05.06.2013 - Tierquälerei in deutschen Delfinarien geht weiter. Schwarz-Gelb lehnt Ende der Delfinhaltung ab (Bündnis90/Die Grünen)

15.05.2013 - Delfine im Zoo (WDR-Fernsehen)

11.05.2013 - Stellungnahme des WDSF zum Bundestagsantrag "Haltung von Delfinen beenden"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

v.lks.: Jürgen Ortmüller (WDSF), Richard O'Barry (WDSF/EII), A. Morlok (ProWal)

 

 

 

Delfinarium Duisburg (WDSF-Foto)

15.03.2013 - Delfinhaltung verbieten (WDR-Fernsehen)
15.03.2013 - Umstritten: Delfinhaltung im Duisburger Zoo (WDR)
10.02.2013 - VOX-Fernsehen - "Tierquälerei" in türkischem Delfinarium

 

 

 

 

30.01.2013 - SAT1: Delfinrettung vor Hawaii - mit WDSF-Kommentar

 

16.01.2013 - Delfine bringen Allwetterzoo Münster Ärger ein (Osnabrücker Zeitung)

05.01.2013 - WDR-Fernsehen Textbeitrag: Delfine verlassen Allwetterzoo Münster - WDSF deckte Mängel auf

 

 

Weiterlesen - Schließung des Delfinariums im Allwetterzoo Münster

 

25.09.2012 - Kampf um die Delfinhaltung Arme Stars oder Retter ihrer Art? (Stuttgarter Zeitung)

28.07.2012 - RTL: Tiergarten Nürnberg: Delfine mit Psychopharmaka vollgepumpt

10.07.2012 - Tierschützer für die Schließung von Delfinarien (dapd WELT-online)

 

 

Foto Stefan Brennhäuser Foto Claudia Dietz

 

WDSF-Informationen in Nürnberg über den Delfinschutz (Stefan Brennhäuser mit Claudia Dietz)

 


WDSF-Informationsstand in München

 

WDSF-Informationsstand in Wetzlar

 

WDSF/Fair-Play-Demo in Berlin (mit Schauspieler und Walschützer Pierce Brosnan)



WDSF-Vortrag in Grundschule

 

 

 

Spenden für Aktionen zum Schutz der Delfine

 


 

- Veröffentlichter Brief der 16-Jährigen Jana V. Taqana auf Facebook im Dezember 2013

 
 
Liebe Leser,

ich heiße Jana, bin 16 Jahre alt und möchte mit meinem Schreiben auf das unsägliche Leid der Delfine in Delfinarien aufmerksam machen. Delfine sind Säugetiere und Schnellschwimmer, die im Ozean große Distanzen zurücklegen und dabei bis zu 50 km/h erreichen können. Hinter der glänzenden Fassade der Delfinarien verbirgt sich jedoch großes Elend.

Hast du schon einmal in das vermeintlich lachende Gesicht eines Meeressäugers in Gefangenschaft gesehen? Was siehst du? Einen glücklichen, motivierten und entspannten "Flipper"? Wohl eher siehst du in die Augen eines Säugetieres, das längst resigniert hat, gedemütigt ist und in keinerlei Weise seinen natürlichen Verhaltensweisen nachkommen kann.

Auch gibt es ethische Bedenken gegen die Delfinhaltung. Wissenschaftler sprechen Delfinen - ähnlich wie sonst nur Primaten - die Fähigkeit zu, sich selbst im Spiegel zu erkennen. Hirnforscher vergleichen die Intelligenz der Meeressäuger mit der der Menschen.

Da in einem Becken nie die Gegebenheiten des Meeres nachempfunden werden können und die Haltung ein natürliches Sozial- und Jagdverhalten verhindert, ist die Gefangenschaft von Delfinen ethisch nicht vertretbar. Das Trainieren der Delfine erfolgt außerdem nicht selten mit Druck und Gewalt. Häufig tritt die sogenannte Stereotypie auf, die sich in Form von Verhaltensanomalien äußert, sodass die Tiere ein qualvolles Dasein fristen.

Ich bitte euch von ganzem Herzen, euch öffentlich und offensiv zur Wehr zu setzen, indem ihr boykottiert, informiert und demonstriert. Des Weiteren appelliere ich an alle Eltern, Pädagogen und Lehrer, Kindern das unvorstellbare Leid der Delfine - kindgerecht - vor Augen zu führen, ihre Sensibilität zu schulen und den Besuch in Delfinarien, generell in zoologischen Einrichtungen, zu vermeiden. Über die fehlende Nachfrage werden die Delfinarien langfristig gezwungen sein, zu schließen. Die Kinder lernen so, alle Lebewesen zu achten und deren natürliche Bedürfnisse und Lebensweisen zu respektieren.

Eine Stunde Vergnügen für dich bedeutet für die Tiere ein ganzes Leben, gekennzeichnet durch Monotonie und Tortur - eingesperrt in einem engen Betongefängnis. Du kannst helfen, indem du den Besuch einer Delfinshow künftig ablehnst und Mitmenschen informierst.

Wir fordern die Schließung aller verbliebenen Delfinarien in Deutschland!
 

 

 




Widerlegbare Argumente der Zoos und Tierpfleger zur Haltung von Delfinen
(Beitrag des Meeresbiologen Norbert Kochhan, WDSF-Kuratorium)


„Den Tieren geht’s gut, sie werden ständig medizinisch überprüft, alle Blutwerte sind in Ordnung.“
Dagegen spricht:
Auch Menschen, deren Blutwerte in Ordnung sind, können Depressionen oder andere psychische Erkrankungen ausbilden. Auch Lustlosigkeit und Apathie sind Alarmzeichen.

„Unsere Tiere werden beschäft
igt, damit es ihnen nicht langweilig wird.“
Dagegen spricht:
Langeweile in freier Natur kennen die Tiere nicht, dort „spielen“ und „beschäftigen“ sie sich aus purer Lebensfreude.

 

„Wir kümmern uns liebevoll rund um die Uhr um unsere Tiere.“
Dagegen spricht:
Sagt der Mensch. Aber er kann weder Mutter, Vater, Geschwister oder die sozialen Gefüge frei lebender Tiere ersetzen. Er ist nicht in der Lage, mit Delfinen in ihrer Sprache zu kommunizieren, er kann nur in seinem Sinn interpretieren. Denn dann würde er sicherlich genug über deren tatsächlichen Zustand erfahren. Der Mensch ist kein Delfin und kann auch diesen in seiner Fürsorge niemals ersetzen.

„Sie müssen nicht an Vorführungen teilnehmen, wenn sie nicht wollen.“
Dagegen spricht:
Hier wird mit Futterdosierung gearbeitet, um die Tiere zu „motivieren“. Hungrige Delfine sind eher bereit, sich auf Clownerien einzulassen. Delfintrainer sagen, dass die Tiere immer ihre normale Grundversorgung erhalten. Aber zu Trainingszwecken wird diese deutlich reduziert, um einen Belohnungseffekt zu erreichen.

„Sie werden bei uns weitgehend artgerecht gehalten.“
Dagegen spricht:
Künstliche Landschaften, mit künstlichen Farben und künstlichem Licht. Toter Fisch zur Fütterung, der auch noch mit Medikamenten angereichert werden muss. Kein Delfin kann ausschwimmen, kein Delfin lebt in großen Familienverbänden, wie sie in der Natur vorkommen.
Das Echolot verkümmert, da es nicht benötigt wird.

„Unsere Haltung der Tiere dient auch dem Artenschutz.“
Dagegen spricht:
Nie wurde auch nur ein Delfin aus einem deutschen Delfinarium ausgewildert oder ein Jungtier auf das Leben im freien Meer vorbereitet. Denn dann ließe sich mit diesen Tieren kein Geld verdienen. Sie werden im Beton geboren und sterben auch in ihm, ohne jemals das offene Meer erlebt zu haben.

„Wir haben einen Bildungsauftrag“
Dagegen spricht:
Es gibt keine offiziellen Konzepte dazu. Auf Anfrage werden angegeblich doch vorhandene Konzepte nicht ausgegeben. Warum wohl? Herkömmliche pädagogische Konzepte werden überall sonst öffentlich gemacht, weil sie auch Werbung für die Sinnhaftigkeit der Arbeit bedeuten.
Kindern werden in diesem Rahmen falsche Informationen vermittelt: Delfine sind lustig, sie spritzen mit Wasser, machen Kunststücke und können sogar Boote ziehen. Kinder wissen nichts über das wahre Leben der Tiere im Meer. Denn würden sie es wissen, wären sicherlich einige unter ihnen, die auf eine Bootsfahrt verzichten würden. Man sollte selbst Kinder nicht für dumm verkaufen.

„Diese Tierschützer haben keine Ahnung, wovon sie reden.“
Dagegen spricht:
Es gibt genügend belegbare Argumente, die gegen eine Haltung von Delfinen sprechen, Fotos traumatisierter und gelangweilter Tiere, Videos mit gleichem Inhalt, Videos, die auch Gefahren für Kinder belegen, medizinische Unterlagen, Aussagen von renommierten Wissenschaftlern, wie Lori Marino et al., Aussagen ehemaliger Delfintrainer, die die Arbeit mit den Tieren hautnah erlebt haben.

„Die Delfinhaltung ist erfolgreich, wir sind mittlerweile von Importen unabhängig.“
Dagegen spricht:
Die immense Liste an Krankheiten und an psychischem Stress verstorbener Tiere ist endlos.
Tote Tiere werden durch neue Tiere im Rahmen des EEP aus anderen Zoos ersetzt. Der Zuschauer erkennt den Unterschied meist nicht.

„Wir haben nichts zu verbergen!“
Dagegen spricht:
Zoos müssen erst verklagt werden, um an Informationen zu gelangen, die die Tatsachen über die Haltung ans Tageslicht bringen. Nach dem UIG (Umweltinformationsgesetzt) hat jeder Interessierte das Recht, solche Informationen zu erhalten. Jahrelanges Tauziehen zwischen Wal- und Delfinschutzorganisationen führten zu keinem Ergebnis. Es wurden zwar gezielte Teilinformationen, mit geschwärzten Passagen freigegeben, aber die wirklich wichtigen Interna der Zoos wurden zurückbehalten. Warum wohl? Zur Zeit laufen die Auswertungen der Unterlagen.

„Die Tiere müssen bei uns nicht einmal selbst jagen und haben auch keine natürlichen Feinde. Das sollten die Tierschützer auch mal anerkennen!“
Dagegen spricht:
Muss ich zu diesem Unsinn einen Kommentar abgeben?

Mein FAZIT:

Die Zoos haben keine Argumente. Sie müssen so argumentieren, weil sie sonst scheinbar finanzielle Verluste hinnehmen würden.
Es geht aber auch anderes in der finanziellen Denkweise, hier an zwei aktuellen Beispielen:
Münster schließt, weil die Kosten für einen größeren Umbau, der nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auch keine deutliche Verbesserung bringen würde, nicht mehr tragbar sind. Münster erarbeitet ein Konzept mit einem neuen privaten Betreiber, der mit Seelöwen arbeiten wird, um damit finanzielle Lücken wieder zu schließen.
Das Connyland schließt seine Delfin-Show, weil der Druck der Öffentlichkeit zu groß wurde. Ein Konzept für die Delfinanlage liegt bereits vor, mit dem sich sicher noch mehr Kohle machen lässt, als mit gequälten Tieren.

Norbert Kochhan (Meeresbiologe und Logopäde)

 

 

Zeitungsumfrage (Münstersche Zeitung) - Gehen Sie noch in Delfinarien?

Rund 94 Prozent der Befragten haben sich in einer online-Umfrage gegen Delfinarien-Besuche ausgesprochen.
(Nach Teilnahme an der Umfrage wird das Gesamtergebnis angezeigt)

 

Zweifelhafter Wissenschaftsbezug im Delfinarium Münster (Dr. Christian Schulze - Ruhr-Universität-Bochum)

 

04.10.2010 - Spiegel-online:
Umstrittene Shows - Das langsame Sterben der Delfinarien

 

Delfinarium Duisburg WDSF-Foto

Auszug aus dem Spiegel-online Artikel:

"Grundsätzlich werden die Delfinarien ein Auslaufmodell sein", meint der Chef des Wal- und Delfinschutz-Forum, Jürgen Ortmüller. Für Ortmüller ist das Delfinarium ein Ort des Schreckens. Die Tiere würden gequält, lebten auf zu kleinem Raum in unhygienischen Becken, in die kein Sonnenlicht komme, sagt der Kritiker. "Die antrainierten Kunststücke machen sie nur, weil sie gefüttert werden." Kein Delfin springe in Freiheit über Hindernisse. "Delfine können niemals artgerecht gehalten werden", sagt Ortmüller, "Die Lebensqualität von Delfinen in Gefangenschaft ist gleich null."
Im Münsteraner Delfinarium ist der Beckenrand grün, der Boden schwarz gefleckt. Es hat sich Moos gebildet. Feldhoff räumt ein: "Wir kommen mit dem Säubern einfach nicht hinterher." Aber das habe nichts damit zu tun, wie es den Tieren ginge. Größer könnte das Becken sicherlich sein. Und schön wäre eines draußen, sagt er.

 

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