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Fussball-Demo anlässlich des WM-Qualifikationsspiels in der Schweiz gegen die Färöer-Inseln und WDSF-Intervention bei der UEFA führten zur Sperrung von zwei Färöer-Spielern, die an der Tötung von Grindwalen teilgenommen haben

Nachdem bekannt geworden war, dass zwei Fussballspieler der Färöer-Nationalmannschaft an einem Grindwalmassaker am 06. Juli 2016 in Hvannasund aktiv beteiligt waren, hat das WDSF die UEFA und FIFA in einem Schreiben aufgefordert, die Färöer-Inseln für internationale Spiele zu sperren. Das Hamburger Abendblatt berichtete dazu am 12.07.2016:
 "Konsequenzen für Färöer nach Wal-Massaker? - Wegen der Beteiligung zweier Nationalspieler an der Abschlachtung von 43 Grindwalen haben ProWal und das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) die Fifa und Uefa aufgefordert, die Färöer-Inseln für internationale Spiele zu sperren. Laut einem Bericht von sport.de (Anm.: s.a. weltfussball.de) sollen die Färinger Spieler Páll Klettskarð und Sørmundur Kalsø an dem Tier-Massaker am 6. Juli im Nordatlantik mitgewirkt haben. Die aktive Teilnahme von Vertretern von Mitglieds-Verbänden an den Walmassakern sei, ebenso wie Rassismus, keine Vorbildfunktion, so die Argumentation des WDSF."

Auf dem online-Portal von wettbasis.com heisst es am 13.11.2016, dass der färöische Fußball-Trainer aufgrund der angekündigten Protestaktionen in der Schweiz auf die Aufstellung der beiden Nationalspieler Pall Klettskard und Sörmundur Kalsö, die an Grindwaltreibjagden teilgenommen haben, verzichtet hat. Auch das ist ein Erfolg der Demonstration in der Schweiz, denn kaum ein Fußballer vergißt es, wenn er nicht aufgestellt wurde - insbesondere bei einem WM-Qualifikationsspiel.

 

Filmbeitrag über eine grausame Grindwaljagd auf den Färöer-Inseln