In dem katastrophalen Delfinarium "DolphinLand" in Antalya (Türkei) bieten der Österreicher Norbert Trompisch und Dr. Murat Kemaloglu (Soul Science School) die umstrittene Delfintherapie an. Die Aufmachung der Internet-Seite von Trompisch (Alpha-Therapie/Dolphin-Swim Delfintherapie) vermittelt die Illusion, dass die Delfintherapie dort wissenschaftliche Erfolge aufzuweisen hätte. Es ist von "Institut, Akademie und Forschung" die Rede: "So sind unsere Programme immer garantiert am letzten Stand der Wissenschaft und damit ist auch sichergestellt, dass Ihr Erlebnis mit unseren Delphinen niemals auf Kosten der beteiligten Tiere geht." WDSF und ProWal konnten gerade in diesem Delfinarium in Antalya an der türkischen Riviera aufdecken, dass verletzte Meeressäuger für die Shows missbraucht werden (s. Filmbericht und Foto). Keiner der großen deutschen Reiseveranstalter bietet dieses Delfinarium noch an. Auch Trompisch und Kemaloglu gehören damit zu den "Mördern von Tierschutzrechten". Wir raten dringend von der Inanspruchnahme seines zweifelhaften Delfintherapie-Angebots ab.

Jürgen Kalwey, der 2003 zusammen mit seinem Geschäftspartner Siegfried Wozny die Organisation „Kids and dolfins“ gründete, arbeitete ebenfalls in dem katastrophalen Delfinarien in Antalya. Siegfried Wozny, Geschäftsführer von "Kids and dolfins" ist  inzwischen im „Dolphin Therapy Land“ ("The Land Of Legends Thema Park") in Belek tätig. 10 Therapietage mit jeweils täglich 30 Minuten mit den Delphinen im Wasser kosten ohne Anreise und Unterkunft 3.500 Euro.

Nach intensiver Intervention gegenüber den Reiseveranstaltern durch das WDSF bestätigten TUI, Thomas Cook mit Öger Tours, Neckermann- und Bucher-Reisen, Rewe Touristik mit Jahn und ITS, Schauinsland-Reisen, FTI Touristik, Alltours, Bentour Türkei Reisen (Schweiz) sowie M.T.S. Mastur (Türkei), dass sie  keine Delfinarientouren in der Türkei mehr anbieten werden.

Teilen Sie uns bitte mit, falls Reiseveranstalter oder Agenturen in der Türkei noch Delfinarien-Touren anbieten. Schauen Sie in die Hotelmappen vor Ort. Alle Mitteilungen werden absolut vertraulich behandelt.

 

Skandal im Delfinarium in Antalya (Dolphinland) - Verletzte Tiere im Delfinarium

Im "Dolphinland" Antalya werden Shows, Delfinschwimmen und Delfin-Therapie (letzteres u.a. von Norbert Trompisch aus Österreich) angeboten

Meeressäuger in altem völlig verrosteten Hinter-Becken in Türkei-Delfinarium (Dolphinland Antalya)

Seelöwen auf kleinstem Raum in verdreckten Mini-Bassins (Dolphinland)

Einer der beiden Show-Seelöwen im Dolphinland in Antalya ist auf einem Auge blind

Der für Shows gefangen gehaltene Beluga-Wal hat eitrige Geschwüre auf dem Kopf (Dolphinland Antalya)

Fotos: WDSF/Barbara Schmitz

 

Nachdem die Fussballstars des Zweitbundesliga-Vereins 1860 München (TSV 1860) das Delfinarium in Belek besucht hatten und mit den Delfinen schwammen, hagelte es in Deutschland harsche Kritik in Zusammenhang mit den Show-Delfinarien in der Türkei. Der Informationsdienst für Reisebüros und Reisende "Tour Expi" berichtete ebenso wie verschiedene große Zeitungen und Finanz-Broker über die Kritik des WDSF an den katastrophalen Verhältnissen in den türkischen Delfinarien. Es ist davon auszugehen, dass die Touristenstädte (wie auch Antalya) anlässlich der Berichterstattung weitere deutsche Touristen verlieren werden.

18.01.2013 - Belek: 1860 München nach Teilnahme an Delfinshow in der Kritik (Tour Expi)

18.01.2013 - "An Dummheit kaum zu übertreffen" (Merkur online)