Das gemeinnützige Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) ist aufgrund seiner internationalen Wal- und Delfinschutz-Aktionen und Beteiligungen an Delfinarienschließungen eine der weltweit aktivsten Organisationen zum Schutz von Meeressäugetieren mit Vor-Ort-Protestaktionen und juristischen Interventionen gegen katastrophale Haltungen in Delfinarien und Tierquälerei. Das WDSF initiiert wissenschaftliche Expertisen über Delfinhaltung und Delfinarien.

Etliche Medien und TV-Sender berichten über die Aktivitäten des WDSF.

Der größte Reisekonzern TUI Deutschland (mit TUI Österreich und Schweiz), Schauinsland Reisen sowie alltours stoppten in Abstimmung mit dem WDSF aus Tierschutzgründen weltweit die Bewerbung von Delfin- und Orca-Shows. In Kooperation mit allen anderen großen deutschen Reiseveranstaltern konnte erreicht werden, dass keines der Delfinarien in der Türkei, in Ägypten, Dubai und Tunesien mehr angeboten wird.

Zum Kinostart des Dokumentar-Thrillers BLACKFISH war das WDSF mit anderen Organisationen eingebunden. Von der unabhängigen Tierrechtsorganisation 4pawsnet wurde die Homepage des WDSF zur Seite des Jahres 2009 gewählt.

Es wird gegen den internationalen Walfang auch bei der Internationalen Walfangkommission (IWC) interveniert. Dem WDSF ist es weltweit als einziger Tierschutz-Organisation durch juristische Interventionen und gemeinsame Protestaktionen mit anderen Organisationen gelungen, dass mehrere Delfinarien geschlossen wurden (Münster/Allwetterzoo Anfang 2013, Gardaland-Delfinarium/Italien Anfang 2013, Connyland/Schweiz Oktober 2013, HeidePark/Soltau 2008, Kas/Türkei 2012). Ein beabsichtigtes Delfinarium auf der Insel Rügen wurde auch nach WDSF-Protesten nicht gebaut. Ein weiteres Hotel-Delfinarium in Bodrum (Türkei) wurde nach ProWal/WDSF-Protesten geschlossen.

Auf den Färöer-Inseln konnten rund 50 Delfine durch eine WDSF-Strafanzeige vor dem Tod gerettet werden.

Durch die Unterstützung von Tausenden freiwilligen Helfern bei Aktionen, durch renommierte Wissenschaftler und (Meeres-)Biologen (s. WDSF-Kuratorium) wurden für den Wal- und Delfinschutz bereits viele Erfolge erzielt. Der Ex-Trainer der TV-Serie "Flipper" und weltbekannte Delfinschützer Richard O'Barry (Hollywood-Oscar für den Film "Die Bucht", Medienpreis "Bambi") unterstützte das WDSF bei der Gründung und seit Jahren mehrfach bei Aktionen (z.B. Duisburger Zoo, Berlin, Nürnberg, Schweiz, Dubai). Der Gründer der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS), Cpt. Paul Watson, ist WDSF-Kuratoriumsmitglied. Das WDSF kooperiert mit anderen Organisationen bei Aktivitäten zum Schutz der Wale und Delfine. Der Walschützer und 007-Darsteller Pierce Brosnan und der Schauspieler Rául Richter (GZSZ) unterstützten eine Aktion von Fair Play und WDSF mit rund 2.000 Beteiligten in Berlin.


AKTUELL

 




Hier: TV- und Radio-/Medienbeiträge mit WDSF-Beteiligung 2016 und Vorjahre:

hier: Weitere Meldungen zu Rechtsverfahren der WDSF-Geschäftsführung

 

28.01.2016 - Der Zoo Duisburg und die Delfine (WDR TV)

 

 

23.12.2015 - WDSF-Kritik an Delfinarium (Duisburg) - Sat1-TV-Beitrag:



27.10.2015 - Nach Aufdeckung durch das WDSF: Psychopharmaka bei Delfinen - Aufsichtsbehörden und Staatsanwaltschaft tatenlos (Yahoo)

Magazin Stern - Ausgabe 22.10.2015 "Doping im Zoo" auszugsweise:

"Besonders die Delfinhaltung wird von den Aktivisten kritisiert. Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer beim Wal- und Delfinschutz-Forum, erstritt vor Gericht die Herausgabe interner Zoounterlagen. Er sagt:" Die Delfine sind für ein Leben in Gefangenschaft nicht geschaffen. Damit sie sich nicht gegenseitig verletzen, werden sie mit Psychopharmaka ruhiggestellt." (s. weiter Bericht 3. Spalte)


(Zum Filmbeitrag bitte Bild anklicken)

 

Weltweit größte WDSF/Fair-Play-Demo 2014 in Berlin zum Schutz der Delfine in Taji mit rund 2.000 Teilnehmern
(WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller mit James Bond 007-Darsteller und Walschützer Pierce Brosnan)

Toys"R"us stoppt Werbefilm für Plüschtier mit Delfinen in Gefangenschaft nach WDSF-Intervention
 

Von: Wal- und Delfinschutz-Forum [mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]
Gesendet: Donnerstag, 22. Mai 2014
An: Ittrich, Anja, Toys"R"us
Betreff: Delfinarien-Bewerbung
 
Sehr geehrter Frau Anja Ittrich,
 
wir wenden uns hiermit an die Pressestelle der Firma Toys „R“ us mit der Bitte, den bekannten Werbefilm in Ihren Filialen mit Sequenzen aus einem Delfinarium in Zusammenhang mit der Bewerbung eines Delfin-Plüschtiers aus Tierschutzgründen umgehend zu stoppen. Nachfolgendes Statemant, das Ihnen sicherlich bereits bekannt ist, haben wir auf Ihrer facebook-Seite platziert:

„Der Tierschutzorganisation Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) wurde zugetragen, dass in Ihren Filialen und über amazon-Werbung ein Film zur Bewerbung von Delfinplüschtieren gezeigt wird. Der Film zeigt eindeutig Sequenzen, die in einem Delfinarien mit gefangen gehaltenen Delfinen gedreht wurden. Sie bewerben damit die katastrophale Delfinhaltung und vermitteln Kindern und allen anderen Kunden den Eindruck, dass es den Delfinen dort gut gehen würde und Sie Delfinarien tolerieren."

Bevor wir in diesem Zusammenhang eine Medienkapmagne mit Boykott-Aufruf gegenüber Toys "R" Us starten, geben wir Ihnen hiermit Gelegenheit, den Werbefilm umgehend zu stoppen.

Wir weisen auch auf unsere Kooperationsabkommen mit den Reiseveranstaltern TUI und FTI Touristik hin, weltweit (!) keine Delfinarien mehr zu bewerben. Der Autokonzern Skoda hat uns ebenfalls zugesichert, keine Werbe-Animations-Filme mit Delfinen in Gefangenschaft mehr zu verwenden. Keiner der anderen deutschen Reiseveranstalter bietet mehr Delfinarien in der Türkei, Dubai und Ägypten an und ist ebenfalls auf dem Weg, die Angebote weltweit zu stoppen.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Ortmüller
WDSF-Geschäftsführer“


Von: Ittrich, Anja [mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]
Gesendet: Donnerstag, 22. Mai 2014
An: 'Wal- und Delfinschutz-Forum'
Betreff: AW: Delfinarien-Bewerbung
 
Sehr geehrter Herr Ortmüller,
 
vielen Dank für Ihre Anfrage. Mit Kenntnis des Themas haben wir umgehend den Lieferanten kontaktiert und mit Nachdruck auf die Problematik hingewiesen. Aufgrund der Reaktionen auf das Video betreffend des Produkts Blu Blu Delfin, hat der Lieferant IMC Toys Deutschland GmbH heute zugesichert, den Spot entsprechend zu ändern. In den Toys“R“Us Filialen wird der Spot mit sofortiger Wirkung abgeschaltet. Toys“R“Us distanziert sich ausdrücklich von gezeigten Inhalten, die als Missachtung des Tierschutzes interpretiert werden könnten.
 
Bei weiteren Rückfragen können Sie sich gerne an mich wenden.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
i.V. Anja Ittrich
Manager E-Commerce Central Europe
Toys "R" Us GmbH
Köhlstraße 8, 50827 Köln   




WDSF ./. Stadt Duisburg wg. Delfinarium (WDSF-Foto)


Delfinarium Münster durch Mängelaufdeckung des WDSF geschlossen - WDR-Fernsehen 05.01.2013



(WDSF - 05.01.2013) Nachdem das WDSF in Kooperation mit dem Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) festgestellt hatte, dass das Licht undurchlässige Hallendach im Delfinarium des Allwetterzoos Münster einen Haltungsmangel im Sinne des Säugetiergutachtens darstellt, wurde der Delfinarienbetreiber vom Umweltamt der Stadt Münster verpflichtet, ein neues lichtdurchlässiges Hallendach zu installieren. Die ermittelten Kosten für einen Gesamtumbau des Delfinariums hätten bei 20 Millionen Euro gelegen und waren von dem Delfinarienbetreiber nicht zu stemmen, so die Aussage des Zoodirektors Jörg Adler gegenüber den Westfälischen Nachrichten.

Das WDSF hatte parallel zu dem Mängelverfahren die Bilanzen des Delfinariums gutachterlich auf Wirtschaftlichkeit prüfen lassen und war zu der Feststellung gelangt, dass der Allwetterzoo ohne das Delfinarium rentabler arbeiten würde. Zoodirektor Jörg Adler in dem Zeitungsbericht: „Ein Kostenaufwand, der sich nicht tragen lässt. Es sind also sachliche Gründe und keine emotionalen, die zu der Entscheidung führten." Mit "emotionalen" Gründen sind offenbar die jahrelangen Vor-Ort-Demonstrationen in Münster durch das WDSF und ProWal gemeint. Aber auch diese haben dazu beigetragen, die Besucherzahlen des Delfinariums zu reduzieren. In einem weiteren Bericht sagt Zoo-Chef Adler: „Die Haltung bei uns war nicht schlecht. Sie entspricht allen Anforderungen, aber wohl nicht mehr dem allgemeinen Zeitgeist.“

Das WDSF weist bereits seit Jahren darauf hin, dass Delfinarien Auslaufmodelle sind. WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: "Die letzten beiden Delfinarien in Duisburg und Nürnberg werden wir auch noch geschlossen bekommen, weil die sensiblen Meeeressäuger, die man nicht nachhaltig domstetizieren kann, niemals annähernd in Gefangenschaft artgerecht bzw. ihren biologischen Grundbedürfnissen entsprechend, gehalten werden können. Die Todeszahlen von über 100 Hundert Delfinen alleine in Duisburg und Nürnberg sind schockierend und deuten auf Tierquälerei hin."

Weiterlesen: WDSF-Homepage Delfinarium Münster