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Aktuell

04.02.2014 - SAT1: Reiseveranstalter TUI stoppt Ausflüge zu Delfin- und Orca-Shows (TV-Beitrag)

Delfinarium in Kemer (WDSF-Foto)Delfinarien in der Türkei tabu

 

Das ZDF hat sich noch einmal zum Thema geäußert:

(Facebook-ZDF - 25.03.2013) Liebe Wetten, dass..?-Fans bei Facebook, einige von Euch haben die geplante Überraschungsaktion für den Kinder-Wettkandidaten Vincent Ribbeck kritisiert. Dazu stellt das ZDF Folgendes fest:

Vincent hat sich eine Begegnung mit Delfinen gewünscht, und "Wetten, dass..?" versucht immer, die Herzenswünsche der Kinder-Kandidaten zu erfüllen. Das ZDF hat aber selbstverständlich kein Interesse daran, Vincent in eine Anlage einzuladen, wo Tiere nicht artgerecht gehalten werden. Die Reise ist bisher weder fest gebucht noch ist eine konkrete Ferienanlage festgelegt worden, da mit der Familie noch ein Termin gefunden werden muss. Wir können aber versichern, dass vorher genau geprüft wird, dass die Delfine in natürlicher Umgebung leben. Sollte keine Organisation in der Türkei gefunden werden, die diese Bedingung erfüllt, werden wir uns eine Alternativlösung für Vincent und seine Familie überlegen.

Mehr als 900 Presseberichte begleiteten die WDSF/ProWal-Protestaktionen in der Türkei

(2010/2013) In der Türkei gibt es mittlerweile zehn Delfinarien, Tendenz steigend (Alanya, Belek, Antalya, Kemer, Marmaris, Bodrum/Mumcular, Kas (z.Zt. geschlossen), Kusadasi und zwei in Istanbul). In manchen Anlagen wird die völlig sinnlose, teure und gefährliche Delfintherapie, die keine Krankenkasse bezahlt, und auch das Schwimmen mit Delfinen angeboten (z.B.: 10 Minuten "VIP-Schwimmen" im Onmega-Delfinarium in Marmaris für 120 Euro). Die Delfine in den Anlagen sind hauptsächlich Wildfänge, die im Mittel- und Schwarzen Meer aber auch teilweise bei der Delfintreibjagd in Japan (Taiji) gefangen wurden (wie im Sealanya-Delfinarium in Alanya).

Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) recherchiert schon seit 2009 persönlich vor Ort über  Reiseveranstalter, die Tagestouren zu den Delfinarien in der Türkei anbieten bzw. angeboten haben. Alle großen Reiseveranstalter sind bisher der Aufforderung des WDSF gefolgt und bieten die Delfinarien-Touren und Delfintherapien in der Türkei nicht mehr an (TUI, Thomas Cook mit öger Tours, Neckermann- und Bucher-Reisen, Rewe Touristik mit Jahn und ITS, Schauinsland-Reisen, FTI Touristik, Alltours, Bentour Türkei Reisen (Schweiz) sowie M.T.S. Mastur (Türkei).

Die Meeressäuger werden in verschiedenen Delfinarien der Türkei unter katastrophalen Bedingungen in engen Betonbecken (Alanya, Antalya, Belek, Kemer, Kusadasi, Istanbul) und viel zu kleinen Käfigen (Marmaris, Bodrum-Mumcular, Kas) gehalten. Aufgrund eines fehlenden Sonnenschutzes in den meisten Delfinarien für die Delfinbereiche verbrennen die Tiere regelrecht und sind pechschwarz. Delfine in Gefangenschaft schwimmen überwiegend an der Wasseroberfläche, weil sie dort gefüttert werden. Immer wieder sterben Tiere und werden teilweise auch aus der blutigen Delfintreibjagd in Taiji/Japan wieder aufgestockt. Der Bedarf an weiteren Tieren ist groß. ProWal und WDSF starteten im April 2011 eine vor-Ort-Demonstrationstour mit deutschen und türkischen Aktivisten zu allen türkischen Delfinarien und setzen sich fortlaufend intensiv für die Schließung aller Delfinarien weltweit ein.

WDSF-Film: Touristen reiten auf Delfinen im Delfinarium Kemer/Türkei auf der Trockenplattform.
Gleichzeitig ersticken die über 200 Kilo schweren Meeressäuger fast an ihrem Eigengewicht:

Gefährliche Delfine für Kindertherapie in Bodrum/Mumcular

T-Online News berichtet über Delfinarien-Boykott in der Türkei

DerWesten: Deutsche Reiseveranstalter boykottieren Delfinarien in der Türkei

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Import von 10 Delfinen aus der blutigen japanischen Treibjagd in Taji 

Davon starben vier Delfine im Sealanya/Alanya innerhalb einer Woche

Geheimer Vertrag über zehn Delfinexporte in das Vergnügungspark-Delfinarium "Sealanya" (Türkische Riviera/Alanya) aus der grausamen Defintreibjagd in Taiji/Japan im Wert von 280.000 Dollar. Vier dieser Delfine starben innerhalb weniger Tage im Frühjahr 2010.

Einer der beiden Show-Seelöwen im Dolphinland in Antalya ist auf einem Auge blind

Der für Shows gefangen gehaltene Beluga-Wal hat eitrige Geschwüre auf dem Kopf (Dolphinland Antalya)

Fotos: WDSF/Barbara Schmitz

WDSF-Foto - Delfinarium in Kemer

VOX: "Hilfe, mein Urlaub geht baden! - Folge 1: Türkei" (FREE TV auf VOX NOW) 10.02.2013


In vielen Delfinarien werden Tiere gequält. Deutsche Reiseveranstalter hatten deshalb diese Ausflugsziele an der türkischen Riviera aus ihrem Angebot gestrichen. Mikka Bender (VOX-TV) zeigt mit versteckter Kamera die Missstände in einem Delfinarien in Belek und deckt auf, dass ein renommierter deutscher Veranstalter sich nicht an seinen eigenen Boykott hält. --

O-Ton VOX: "Wenn Ihnen vor Ort dennoch Tickets für Delfinarien angeboten werden, verzichten Sie lieber auf den Kauf, denn mit Ihrem Besuch unterstützen Sie sonst diese Tierquälerei."

Anm. WDSF: Deutsche Reiseveranstalter hatten in Kooperation mit dem WDSF entschieden, keine Delfinarientouren in der Türkei mehr anzubieten. Das Wal- und Delfinschutz-Forum hatte zuvor dokumentiert, dass die Meeressäuger unter katastrophalen Bedingungen gehalten werden. Nach intensiver Intervention gegenüber den Reiseveranstaltern durch das WDSF bestätigten TUI, Thomas Cook mit öger Tours, Neckermann- und Bucher-Reisen, Rewe Touristik mit Jahn und ITS, Schauinsland-Reisen, FTI Touristik, Alltours, Bentour Türkei Reisen (Schweiz) sowie M.T.S. Mastur (Türkei), dass sie  keine Delfinarientouren in der Türkei mehr anbieten werden.

Nach Recherchen des WDSF handelt es sich in dem VOX-TV-Beitrag um den Reiseveranstalter Thomas Cook der sich nicht an seinen eigenen Boykott gehalten hat, wobei auch TUI (Russia) Delfinarienangebote in der Türkei weiterhin anbietet. Thomas Cook teilte uns nach der TV-Sendung mit, dass sie nochmals ihren Reiseleitern in der Türkei verboten hätten, die Delfinarientouren anzubieten.

Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) ruft zum Boykott der türkischen Städte mit Delfinarien und der Reiseveranstalter mit Delfinarienangeboten aus Tierschutzgründen auf.