Nach dem Autopsie-Bericht sind vier Delfine, die aus der grausamen Delfintreibjagd in Taji/Japan importiert worden waren, an einer Vergiftung durch den Verzehr von hochgiftigen Oleander-Blättern gestorben, die der Wind in das Becken geweht haben soll. Jeder Hotel-Swimminpool wird mindestens 2-mal täglich gesäubert. Das gilt offenbar nicht für die sensiblen Delfine in den Betonbecken. Das WDSF konnte vor Ort feststellen, dass der Beckenboden von Algen übersät ist und die Delfine in der sengenden Sonne ohne ausreichenden Sonnenschutz regelrecht verbrennen.

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Die Delfine verbrennen regelrecht in der sengenden Sonne im Sealanya (Alanya) ohne Sonnenschutz

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Der Beckenboden ist von Algen übersät und muss permanent gereinigt werden

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WDSF/ProWal-Protestaktion vor dem Sealanya

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Großes Medieninteresse begleitete die Proteste
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Vor dem Stadtparlament von Alanya mit Gespräch beim Bürgermeister
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Bildbericht über die WDSF/ProWal-Protestaktion in Alanya

 

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Weitere Meldungen

(WDSF 18.01.2013) Nachdem die Fussballstars des Zweitbundesliga-Vereins 1860 München (TSV 1860) das Delfinarium in Belek besucht hatten und mit den Delfinen schwammen, hagelte es in Deutschland harsche Kritik in Zusammenhang mit den Show-Delfinarien in der Türkei. Der Informationsdienst für Reisebüros und Reisende "Tour Expi" berichtete ebenso wie verschiedene große Zeitungen und Finanz-Broker über die Kritik des WDSF an den katastrophalen Verhältnissen in den türkischen Delfinarien. Es ist davon auszugehen, dass die Touristenstädte (wie auch Alanya) anlässlich der Berichterstattung weitere deutsche Touristen verlieren werden.

 

18.01.2013 - Belek: 1860 München nach Teilnahme an Delfinshow in der Kritik (Tour Expi)

18.01.2013 - "An Dummheit kaum zu übertreffen" (Merkur online)